Donnerstag, 13. Februar 2014

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Willkommen im Club... oder alles rund um die elekt...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Willkommen im Club... oder alles rund um die elekt...:   Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser, geht es Ihnen auch so? Täglich erhalten Sie eine Flut von E-Mails, werden  immer wieder in ...

Willkommen im Club... oder alles rund um die elektronische Post

 
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

geht es Ihnen auch so? Täglich erhalten Sie eine Flut von E-Mails, werden  immer wieder in „Copy gesetzt“ , obwohl Sie gar nichts mit dem einen oder dem anderen Thema zu tun haben, erhalten Anhänge von Bekannten,  die Sie aber leider nicht öffnen können, weil sie so groß sind?  Dann kann ich nur sagen – willkommen im Club. Ihnen geht es nicht alleine so. Ich persönlich bin schon in der Situation gewesen, in der  ich große Anhänge noch nicht einmal mehr selbst löschen konnte, so dass mein EDV-Spezialist dankenswerterweise  mir behilflich war, diese zu eliminieren.
Und wie sieht es aus, wenn wir selbst E-Mails verfassen und versenden?
Es hat sich ja mittlerweile ein „E-Mail-Knigge“ etabliert. Und hier kommen nun einige
Punkte, die sich auf unser eigenes Verhalten beziehen:

1.
Eine E-Mail ist ein Brief, auch wenn dieser elektronisch verschickt wird. Daher sollten die Regeln,
die für das Schreiben eines Briefes gelten, auch beim Verfassen einer E-Mail berücksichtigt werden.
Das heißt z. B., dass eine E-Mail einen Betreff , eine Anrede, einen Text, einen Abschluss mit Gruß sowie entsprechende Kontaktdetails haben sollte.
Darüber hinaus gelten unsere Rechtschreibregeln auch bei E-Mails. Groß- und Kleinschreibung werden berücksichtigt.

2.
Seien Sie sparsam mit Abkürzungen.  Ein  „SgDuH“ (Sehr geehrte Damen und Herren abgekürzt) oder ein „asap“ (as soon as possible) oder ein MfG  (Mit freundlichem Gruß) hinterlassen bei  offiziellen geschäftlichen E-Mails keinen guten Eindruck.  Je nach Beziehung zum Empfänger  können Formulierungen für Anreden  oder Grüße zum Abschluss jedoch unterschiedlich ausfallen. Hier spielen dann Aspekte wie die Beziehung  zum Empfänger oder die Art der übermittelten Information eine Rolle:

Beispiele Anrede:
Sehr offiziell und förmlich: „Sehr geehrte Damen und Herren“, „Guten Morgen/ Guten Tag, sehr geehrter Herr  / Guten Tag, sehr geehrte Frau…“
Weniger förmlich, lockerer Stil – : „Hallo Herr / Frau…“
Weniger förmlich, wenn man sich schon näher kennt, oft schon miteinander gut zusammengearbeitet hat  und  dem Gruß eine gewisse Sympathie mit auf dem Weg geben möchte: „Liebe Frau...“

Beispiele Abschlussgruß:
Offiziell:  „Mit freundlichem Gruß / Mit freundlichen Grüßen“ und eventuell mit Zusatz „aus…“
Ort, von dem aus  man schreibt oder  Ort, an dem sich der Empfänger befindet.
„Mit freundlichem Gruß nach Frankfurt am Main / Mit freundlichem Gruß aus Wiesbaden“
Weniger förmlich, lockerer Stil – man kennt sich schon etwas: „Viele Grüße“  
Weniger förmlich – wenn man schon sehr gut miteinander zusammenarbeitet und
Sympathie über den Gruß  ausstrahlen lassen möchte: „Beste Grüße“ / „Herzliche Grüße“
   
3.
Versenden Sie nur dann Anlagen, wenn der Empfänger diese benötigt. Achten Sie dabei auch auf die Größe des Anhangs.

4.
Berücksichtigen Sie nur solche Personen im Verteiler, für die Ihre Mail relevant  ist.  „Blind copies“ sollten vermieden werden. Für mich wirken sie sehr unhöflich, insbesondere demjenigen gegenüber, der der eigentliche Empfänger der Mail ist und nicht weiß, wer noch die an ihn gerichtete Mail liest.

5.
Generell empfiehlt es sich, innerhalb von 48 Stunden auf eine Mail zu antworten oder einen
Zwischenbescheid zu geben.
Sollten Sie einmal verreist  oder nicht im Büro zugegen sein, so sollten Sie den Abwesenheitsagenten aktivieren, damit derjenige,  der Ihnen eine Mail  hat zukommen lassen, über Ihre Abwesenheit informiert wird.

Und 6.:
Zeitmanagement:  Planen Sie entsprechende Zeiten am Tag ein, wann Sie sich Ihren ankommenden E-Mails widmen möchten.

So, das waren einmal einige Gedanken zur elektronischen Post.
Ich wünsche Ihnen nun allen einen  erfolgreichen Tag.

Herzliche Grüße 

Karin Schleines




Montag, 30. Dezember 2013

Guten Rutsch ins neue Jahr 2014!

Liebe interessierte Leserinnen und Leser meines Blogs,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich möchte es nicht versäumen, Ihnen noch ein paar Tipps rund um Silvester zu geben, also noch eine kleine Silvester-Etikette zu notieren:

Sicherlich treffen Sie gerade die letzten Vorbereitungen für Ihre Party, oder freuen sich auf die Einladung von Freunden oder Bekannten, oder gehen auf einen Ball,  oder lassen vielleicht das Jahresende ganz gemütlich zu Hause ausklingen: Ihnen allen wünsche ich schöne Stunden.
Für all diejenigen, die am morgigen Abend feiermäßig unterwegs sind, hier einige kleine Tipps:
1. Dresscodes: Für all diejenigen, die auf einen Ball gehen, sei geraten, den Kleidervermerk des Veranstalters zu studieren. Heißt es bei einer Veranstaltung "festliche Kleidung" oder "black tie", so sind dunker Abendanzug, Smoking  beim Herrn und bei der Frau ein langes Abendkleid gewiss "chic". Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann fragen Sie am besten beim Veranstalter nach.
2. Getränke: Wenn Sie keinen Alkohol zu sich nehmen möchten, kein Problem. Nichtalkoholische Getränke sind auch "in", und auch mit diesen können Sie um 0 Uhr anstoßen.
3. Knaller & Co.: Achten Sie darauf, ob in Ihrer Ortschaft es überhaupt gestattet ist, Böller und ähnliche Kracher abzuschießen. Falls das erlaubt ist, gehen Sie beim Abschießen sicher, dass keine Gefährdung ausgeht. Achten Sie auch darauf, ab welcher Uhrzeit es überhaupt gestattet ist, Kracher abzuschießen.
Sollten Sie das neue Jahr mit Böllerschießen beginnen, denken Sie dann bitte auch daran, am Neujahrsmorgen den Dreck wegzukehren. Hat was Gutes: Vielleicht treffen Sie beim Kehren Nachbarn und Bekannte, mit denen Sie sich gute Wünsche für das neue austauschen  und vielleicht den ersten netten Smalltalk im neuen Jahr machen, wenn Sie sich nicht schon des nächstens gesehen haben.
Ach ja, 4. Smalltalk: Wussten Sie schon, dass "Dinner for one" dieses Jahr den 50. Geburtstag feiert? Also ich freue mich wieder auf Miss Sophie und Butler James, sei es in der klassischen Variante oder aber beispielsweise als Theaterstück in hessischer, kölscher oder beispielsweise in fränkischer Mundart.

Ich wünsche Ihnen nun allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014. Möge das neue Jahr Ihnen viel Glück und Erfolg bringen.
Herzliche Grüße
Karin H. Schleines

Donnerstag, 14. November 2013

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Stilvolle Wünsche für die kommenden Festtage

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Stilvolle Wünsche für die kommenden Festtage: Liebe Leserin, Lieber Leser, Kennen Sie das auch, nach dem Martinstag kommen bereits die ersten Gedanken um die Grüße zu Weihnachten und ...

Stilvolle Wünsche für die kommenden Festtage

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Kennen Sie das auch, nach dem Martinstag kommen bereits die ersten Gedanken um die Grüße zu Weihnachten und zum neuen Jahr auf, sowohl für den privaten als auch geschäftlichen Bereich.  Und, haben Sie sich auch dabei schon ertappt, die Grüße via Mail zu schicken? Viele sind dazu übergegangen, Weihnachtsgrüße nur noch via Email oder per persönlicher Nachricht in sozialen Netzwerken zu senden oder sogar als Statusmeldung zu hinterlassen. Nun, jedem das Seine. Gewiss passt das zu unserer schnelllebigen Zeit, dennoch frage ich mich mmer wieder, ob das die gewünschte Wirkung beim Adressaten erzielt, die wir haben wollen.
Ich bleibe bei meinen Weihnachtskarten, wie jedes Jahr, ändere in den "social communities" die Statusmeldung in eine mit entsprechenden Grüßen um, und hin und wieder ertappe ich mich dabei, dann doch noch eine persönliche Nachricht via eines der vielen sozialen Medien zu schreiben. Aber wenigstens ist der Gruß persönlich an jemanden gerichtet. Die persönliche Weihnachtspost finde ich aber immer noch am schönsten, und ich freue mich jedes Jahr darauf, entsprechende Karten, Briefe auszusuchen und natürlich auch selbst  welche von anderen zu erhalten. Zur Vorbereitung fürs Grüßeschreiben, seien es die Grüße für Weihnachten oder seien es die guten Wünsche für das neue Jahr, hier meine 3 wichtigsten Tipps:

Tipp 1:
Die Grüße sollten beim Adressaten ca. 14 Tage vor den Festtagen ankommen. Bauen Sie Zeitpuffer ein, insbesondere wenn Sie auch Post haben, die ins Ausland geht.

Tipp 2:
  
Am schönsten finde ich, wenn die Grüße handschriftlich verfasst werden. Sollte man sich
aufgrund der Vielzahl von Karten für einen gedruckten Text entscheiden, dann empfehle ich, die Anrede und den Gruß  handschriftlich zu verfassen. Dass die Unterschrift auch persönlich erfolgt, ist obligatorisch. Vielleicht ist sogar noch Platz, um noch ein paar
persönliche Worte anzubringen  

Tipp 3:
 

Auch das äußere Erscheinungsbild, also Kuvert und Briefmarke sollte stimmig sein. Wählen Sie eine Briefmarke aus, die die Festtage erahnen lassen. Gewiss wird auch dieses Jahr die Post wieder entsprechende Briefmarken –teilweise sogar mit kleinen Weihnachtsaufklebern – herausgeben.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag

Herzliche Grüße

Karin Schleines
 







Freitag, 24. Mai 2013

Rund um die englische Teezeit oder was es mit „Mif“ oder „Tif“ auf sich hat.


Nachdem es bei einer der letzten gebloggten Themen  um Kaffeespezialitäten ging,
nehme ich mich heute mal dem Tee an. Insbesondere an kühleren Tagen wie heute,
finde ich, tut auch eine Tasse Tee sehr gut, zur Pause, zur Entspannung, aber auch
beim Nachdenken, beim Entwerfen neuer Strategien.
Mit Tee verbinde ich sehr gerne England, und da ich letzte Woche
geschäftlich in London zu tun gehabt habe, habe ich mir nach der Arbeit einen
traditionelle englische Tea-Time gegönnt.
Was macht nun diese berühmte englische Tradition aus?
Zur Historie: Der Tee galt ganz früher, als England ihn im 17. Jahrhundert importierte, als Statussymbol für die Oberschicht. Die ersten Teegärten wurden etwa nach 1750 eröffnet.
Als etwa um 1785 die Teesteuer gesenkt wurde, konnten sich dann auch alle anderen Tee leisten.
Zubereitung: Die losen Teeblätter in der Kanne werden mit kochendem Wasser übergossen. Sie bleiben in der Kanne, mit dem Ergebnis, dass der Tee stärker wird. Zumeist kann dann noch kochendes Wasser dazu gegeben werden, oder man gibt dem Tee Milch bei. Und hier gibt es zwei  Alternativen: Erst die Milch, dann der Tee oder umgekehrt? So gibt es Teetrinker, die das so genannte „Milk-in first“-Prinzip favorisieren, andere wiederum das „Tea-in-First“-Prinzip. Was nun besser ist, entscheidet jeder für sich.
Aber der Tee alleine macht nicht die traditionelle britische Teezeit aus.
Es gibt verschiedene Varianten. Hierzu gehört  z. B. der Cornish Cream Tea.
Der cream tea besteht aus Tee, Scones, clotted cream und Erdbeermarmelade. Cornish clotted cream ist ein Rahm, der nach traditionellem Rezept aus Cornwall hergestellt wird. 
Der afternoon tea wird  im allgemeinen zwischen 15 und 17 Uhr serviert. In einigen englischen Lokationen gibt es ihn auch schon früher. Zusätzlich zum cream tea werden noch kleine belegte Sandwiches gereicht. Tipp: Möchten Sie eine Teezeit in einer der großen Hotels einnehmen, kann es sinnvoll sein, vorher zu reservieren.
Sollten Sie sich also einmal in England aufhalten, probieren Sie diese Teezeit doch einmal aus. Herrlich!
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und ein wettermäßig wärmeres Wochenende.

Herzlichst

Karin Schleines