Dienstag, 29. Oktober 2019

Tagebuch mal anders


Liebe Leserin, lieber  Leser,

am Freitag startet der November, und mit schnellen Schritten geht es auf das Weihnachtsfest zu.
Bitte lesen Sie weiter, ich schreibe nichts über Weihnachten heute, vergangenes Jahr gab es bereits
zu dieser Zeit einige organisatorische Tipps fürs Weihnachtsfest, in diesem Beitrag aber nicht.
Dennoch beschäftige ich mich wieder einmal mit dem Aspekt der  „Strukturierung“, allerdings auf uns selbst bezogen und zwar im Kontext der Reflexion des (Arbeits-)Tages.

Folgende Stichpunkte helfen mir persönlich dabei,  meinen Arbeitstag zu beschließen:.

Tageserfolg
Liegengebliebenes
Zu Optimierendes

und die Aufforderung

Plane den neuen Tag

Entsprechend dieser o. a. Aspekte versuche ich abends Resumé zu ziehen und
darauf aufbauend Neues zu planen, mich auf den neuen Tag vorzubereiten.
Es fließen hier viele Aspekte mit ein, sowohl berufsspezifische, als auch private. Das heißt, dass ich in mein Tagesresumé sowohl Geschäftliches als auch Privates einfließen lasse. Mir hilft das,  den Arbeitsalltag besser zu strukturieren, Zeitfresser entgegenzutreten um mit der wertvollen Zeit effektiv umzugehen.

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche.
Bleiben Sie mir alle inspiriert.

Herzlichst
Ihre
Karin Schleines




Dienstag, 8. Oktober 2019

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: So wird Ihre ganz persönliche Tafelrunde ein Highl...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: So wird Ihre ganz persönliche Tafelrunde ein Highl...: Liebe Leserin, lieber Leser, wir haben schon Oktober. Die Zeit vergeht. Ich hoffe, Sie alle sind gut in den Herbst gestartet. An manchen...

So wird Ihre ganz persönliche Tafelrunde ein Highlight

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir haben schon Oktober. Die Zeit vergeht. Ich hoffe, Sie alle sind gut in den Herbst gestartet.

An manchen frühen Morgenstunden lässt der Herbst immer tiefer blicken und abends wird es früher dunkel.  Mit  der kühlen Jahreszeit starten auch wieder viele Festivitäten "inhouse".  Und damit einhergehend schweifen meine Gedanken zu schön gedeckten Tafeln mit schönem Geschirr und Tischaccessoires.

Ich habe in der letzten Zeit so einige Anfragen von Kunden rund um die Tischkultur erhalten.
Im folgenden gebe ich Ihnen einmal einige Impulse weiter. 
Foto: RitaE auf Pixabay

Platz ist in der kleinsten Hütte


... insbesondere dann, wenn man einen großen runden Tisch bevorzugt. Rund bedeutet ja auch "kommunikativ".  Wenn man gerne an einer Tafel speisen möchte, man aber einen zu kleinen Tisch vorhält, der kann sich selbstverständlich mit  einem Klapptisch behelfen. Teilweise fällt der Unterschied zum "normalen" Tisch  überhaupt nicht auf, wenn alles eingedeckt ist.  Sinnvoll können Tische sein, die man bei Bedarf ausziehen kann. Ich persönlich habe einen runden Tisch, den man dann zu einem Oval ausziehen kann. Er ist von meiner Oma und erweist sich auch heute noch als sehr praktisch.

Der Porzellan- und Bestecke-Mix

Das hört sich etwas schräg an? Gewiss können aus meiner Sicht Bestandteile verschiedener Porzellane und Bestecke miteinder kombiniert werden, wenn man mit einer einzigen Besteck- und Porzellansorte nicht alle Gäste bedienen kann. Insbesondere bei legeren Zusammenkünften kann das doch sehr kreativ und peppig aussehen. Dann sollten auch die Accessoires wie z. B. Servietten oder diverser Tischschmuck, wie z. Tischläufer, entsprechend ausgewählt werden.

Speisen, mal anders serviert


Heutzutage ist vieles möglich, auch die Art der Darbietung von Speisen. Ein schaumiges Süppchen kann z. B. in einer Cappuccinotasse angerichtet werden. Da die Tasse nur einen Henkel hat, ist es möglich, die Suppe denn auch zu trinken.

Zum Schluss gibt es noch einen Tipp, für den Fall, Sie laden zu einem "Sektfrühstück" ein.
Wie wäre es statt Schnittchen einmal mit lecker gefüllten Verrins oder beides kombiniert?
 Verrines sind kleine Gläschen, die mit allerlei Leckerem gefüllt werden, z. B. mit Mozzarella / Tomate, Tomaten und Guacamole oder auch mit Merresfrüchtchen-Salat.

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen viel Freue bei Ihren Vorbereitungen auf Ihre ganz persönlichen  Tafelrunden.

Herzliche Grüße und bleiben Sie mir alle inspiriert.

Ihre

Karin Schleines



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Mittwoch, 7. August 2019

"Business Net(t)working" beim Early Bird vor St. Kitts...oder: der Frühe Vogel fängt den Wurm

Liebe Leserin, lieber Leser,

neulich habe ich es wieder erlebt - so simpel kann das sein: Net(t)working beim Frühstück im Hotel.
Der Anstoß ist vom Hotel gekommen, denn überall im Frühstücksrestaurant wurden Kärtchen platziert, die motivieren sollten, mit dem Tischnachbarn ins Gespräch zu kommen, so nach dem Motto "sprich doch auch beim Frühstück mal mit Deinem  - auch unbekannten - Nachbarn".
Es war interessant zu erleben, dass diese kleine Aufforderung zur verbalen Kommunikation - es war wohlgemerkt 6 Uhr morgens - Früchte trug. Solch ein "Gemurmel" am frühen Morgen erlebt man nicht oft. In der Regel belegt jeder Gast einen Tisch, holt sich sein Frühstück und frühstückt.
Und auch an mir konnte ich feststellen,  dass ich mich an jenem morgen in ein sehr schönes Gespräch begeben hatte.
Ich finde, ein privates Frühstück, das sich urplötzlich in ein kleines interessantes Geschäftsgespräch wandelt, kann Wunder (be)wirken,  und wenn es nur ein kleiner Austausch ist. Der Frühe Vogel fängt den Wurm, kann man sagen.  Dieser "small business talk"
k a n n  Anknüpfungspunkte für zukünftige geschäftliche Aktivitäten bieten. Er m u s s  es natürlich nicht  Es spielen da viele Aspekte logischerweise mit hinein.

Bei mir kommen diese  "semiprivaten"  Gespräche des öfteren vor, und ich denke, Sie haben solche Erfahrungen auch gemacht bzw. machen sie.
So bei mir z. B. auch im Urlaub. Stellen Sie sich vor:
Foto: Kirk Fisher (kirkandmimi) auf Pixabay
Da genießt man das Early Bird-Frühstück an Deck morgens gegen ca. 6 Uhr vor St. Kitts (ja ich bin auch im Urlaub Frühaufsteherin), und man trifft auf jemanden, mit dem man auf einmal im Gespräch leicht berufliche Gefilde tangiert, sich austauscht und sogar noch die Zeit vergisst. Als ich nämlich wieder auf die Uhr geschaut hatte, hatte das Schiff vor der Insel angelegt, und es war 7:30 Uhr. Der Kontakt besteht übrigens heute noch weiter, und man ist zudem über Online-Geschäftsnetzwerke verbunden.

Selbstverständlich ist Netzwerken Arbeit. Kontakte macht man persönlich, da ist auch mitunter großer Zeitaufwand verbunden. Und gewiss kommen Geschäftskontakte nicht angeflogen. Man muss selbst etwas dafür tun.

Und solch schöne Gespräche im quasi "semiprivaten" Bereich, die auch im Nachhinein Früchte tragen können, sind doch wunderbar. Da zeigen sich zwei wichtige  Elemente des Netzwerkens:

- Zeige Interesse am Menschen und an dem, was er tut.
- Nimm die Gelegenheiten, die sich Dir bieten, wahr, nämlich zur Kommunikation mit anderen.
 
In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch eine schöne Arbeitswoche mit viel "Nettworking"
Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst Ihre

Karin Schleines






Freitag, 12. Juli 2019

So werden Urlaubsgefühle auch zu Hause spürbar

Liebe Leserin, lieber Leser,

Es ist Ferienzeit.
Foto: Pixabay/enricostueber
Stehen Sie nunmehr kurz vor Ihrem Urlaub, werden Sie erst in den Urlaub gehen, wenn die Hauptreisezeit vorbei ist, oder sind Sie gerade erholt aus Ihrem Urlaub zurück gekommen?
Für all diejenigen, die nunmehr am Arbeitsplatz "die Stellung halten", sei gesagt: Nach dem Urlaub ist auch immer vor dem Urlaub. Und überhaupt, auch in dieser Zeit, wenn viele Urlaub machen, und man selbst die Stellung hält, kann man es sich gut gehen lassen.
Um auch zu Hause im Alltag ein wenig Urlaubsgefühl spürbar zu machen, folgen hier meine persönlichen Tipps:

1. Fitness vor der Arbeit

Wie wäre es denn einmal, sofern Sie es nicht schon längst tun, mit dem Drahtesel zur Arbeit zu fahren? Genießen Sie den Tagesanbruch und die erwachende Natur.
Wenn es die Zeit erlaubt, machen Sie Frühsport vor der Arbeit. Ich schwimme morgens sehr gerne. Im benachbarten Mainz macht ein Freibad an bestimmten Tagen um 6.10 Uhr auf, und bei uns in Wiesbaden öffnet dienstagsmorgens bereits um 6 Uhr ein Thermalschwimmbad.

2. Entspannung nach der Arbeit

Nehmen Sie sich ganz bewusst die Zeit zur Entspannung nach der Arbeit. Gehen Sie z. B. spazieren, oder machen Sie es sich im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon gemütlich.

3. Den Tag gestärkt starten

Stehen Sie früher auf, um sich besonders viel Zeit für das Frühstück zu nehmen. bevor Sie sich Ihrer Arbeit widmen.

4. Musikalische Genüsse am Abend

Finden Sie heraus, welche Konzerte - insbesondere im Freien - in Ihrer Nähe stattfinden. Ist etwas für Sie dabei, dann könnte einem Konzertbesuch nichts im Wege stehen. Genießen Sie beispielsweise einen lauwarem Sommerabend bei toller Musik. Auch für den kleinen Geldbeutel wird es sicher Tickets geben.

5. Für Urlaubsrückkehrer  - so denken Sie auch zu Hause noch länger an schöne Urlaubstage:

Positionieren Sie Mitbringsel so, dass Sie jeden Tag an Ihren schönen Urlaub erinnert werden.

Besonderer Tipp von mir: Benutzen Sie Duschgel / Seifen, die Sie im Urlaub genutzt haben, auch zu Hause. Auch das erinnert an Ihre vergangenen Urlaubstage.


Haben Sie weitere Tipps? Dann notieren Sie diese doch im Kommentarfeld.

Ich wünsche Ihnen nunmehr ein schönes Wochenende sowie einen guten Start in die kommende Arbeitswoche. Und allen Urlaubern wünsche ich schöne Erlebnisse, sei es auf abenteuerlichen  (Wander)Touren, bei Städtereisen, am Strand, in den Bergen oder ganz einfach zu Hause.

Bleiben Sie mir inspiriert.
Herzlichst
Ihre
Karin Schleines

Donnerstag, 13. Juni 2019

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Rein in den Mantel und raus aus dem Mantel - moder...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Rein in den Mantel und raus aus dem Mantel - moder...: Liebe Leserin, lieber Leser, so langsam wird es Sommer, die Übergangsmäntel und -Jacken sind verstaut. Dennoch benötige ich heute eine lei...

Rein in den Mantel und raus aus dem Mantel - moderner Garderoben-Knigge

Liebe Leserin, lieber Leser,

so langsam wird es Sommer, die Übergangsmäntel und -Jacken sind verstaut. Dennoch benötige ich heute eine leichte Jacke, da wir aktuell gefühlte 15 Grad haben. Die Blazerjacke bleibt heute auch "inhouse" an, so dass niemand sogar in die Gelegenheit kommt, mir aus eben dieser Jacke zu helfen.
Und dieser Beitrag heute beschäftigt sich mit eben den entsprechenden  Höflichkeitsgesten beim An- und Ablegen von Jacken, Mänteln, Ponchos und dergleichen.

Ich werde immer wieder gefragt, ob es heutzutage noch üblich ist, dass der Mann in allen Situationen der Frau aus dem Mantel hilft. Die Antwort ist  - finde ich - nicht mit einem Satz zu beantworten, da sich die Zeiten geändert haben und Genderaspekte wie auch  Emanzipation für viele eine Rolle spielen. Außerdem kommt es auf die Situation an.
Bild: Rose_McAvoy_Pixabay

So ist es immer noch eine eine schöne Geste, wenn der Mann der Frau bei einem privaten Essen den Mantel nach Betreten des Restaurants abnimmt und ihr beim Verlassen des Restaurants beim Anlegen desselben behilflich ist.
Dennoch sollten wir uns klar werden, dass "frau"  ganz selbstverständlich ihre Jacke auch selbst ausziehen und an der Garderobe abgeben kann. Die Entscheidung hierfür trifft sie ganz alleine. Und das ist heutzutage kein Fauxpas mehr. Um Fettnäpfchen vorzubeugen, empfehle ich den Herren Folgendes: Wenn man merkt, die Frau beginnt selbsttätig sich den Mantel auszuziehen, dann sollte man eher danach fragen, ob man den Mantel lediglich zur Garderobe bringen darf.

Ferner gilt das Prinzip Respekt: Dass man der wesentlich älteren Person und Menschen, die z. B. aufgrund ihrer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind, beim An- und Ablegen der Jacke hilft, versteht sich von selbst.

Haben wir die Situation, dass wir als Gastgeber  auftreten, so ist es üblich, dem Gast - unabhängig vom Geschlecht -  beim An- und Ablegen des Mantels behilflich zu sein.
Da männliche Gäste es gewohnt sind, selbständig die Jacke abzulegen, tun Gastgeberin oder Gastgeber gut daran, wenigstens die Jacke abzunehmen.

Das Gastgeberprinzip gilt auch im geschäftlichen Bereich: Der Gastgeber ist dem Kunden gegenüber aufmerksam, wenn es um das Ab- und Anlegen der Jacke / des Mantels geht.

Welche Erfahrungen haben Sie denn in Sachen Garderoben-Knigge erlebt? Ich freue mich auf Ihre Antworten und wünsche Ihnen nunmehr noch einen erfolgreichen Donnerstag sowie Freitag und ein schönes Wochenende mit tollem Wetter.

Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst Ihre

Karin Schleines