Mittwoch, 5. Dezember 2018

Ein Lächeln hören - Sprache / Tonfall und Respekt am Telefon

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kennen Sie das, Sie rufen irgendwo wegen eines bestimmten Anliegens bei jemandem an, sind
freundlich, grüßen nett (so meine ich es auch), und werden am Telefon sogleich unfreundlich gegrüßt?
Foto: Pixabay/Gellinger
Natürlich muss man damit umgehen und im Grunde "drüber stehen". Man weiß ja nicht,
was soeben der anderen Person über die Leber gelaufen ist, und diese folglich auf diese Art und Weise reagiert. Es gibt ja viele Gründe, warum Menschen schlecht gelaunt sein können oder wir als Anrufer es so empfinden. Allerdings ist Unfreundlichkeit und Schroffheit am Telefon,  insbesondere im geschäftlichen Bereich, und dort an einem Empfang, wenig professionell.
Wenn ich an die Sprechstundenhilfen meines Zahnarztes denke, dann fühle ich mich dort gut aufgehoben, weil ich schon bei einer Terminanmeldung zuvorkommend und freundlich behandelt werde. Ich fühle mich willkommen, und das sagt auch alleine schon die Stimme am Telefon aus.
Ich werde mit Namen gegrüßt, die Stimme wirkt nett und ich glaube ein "Lächeln" zu "hören."

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Spruch des englischen Sprachforschers und Literaturkritikers Samuel Johnson (1709 - 1784) ein: "Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken".
Was halten Sie hiervon? Ist da was Wahres dran?
Natürlich versuche ich aus dem, was ich höre, zu interpretieren und bei einer Person am Empfang kann es ja schon einmal hektisch zugehen. Ich stehe dann bei Unfreundlichkeit drüber, auch wenn es manchmal schwer fällt.
Ich glaube aber auch, dass Tonfall / Sprache eben auch etwas mit Respekt vor dem anderen zu tun haben. Und der Empfang ist das Aushängeschild jeder Praxis, jedes Unternehmens. Und da kann es sich bereits entscheiden, ob eine Geschäftsbeziehung entsteht oder nicht oder ob ein Patient die entsprechende Praxis auswählt oder nicht.

Hier kommen einmal ein paar Impulse von mir:

1.
Nehmen Sie Unfreundlichkeit dem anderen nicht krumm. Sie kennen die Gründe des Verhaltens nicht. Reflektieren Sie auch Ihr Verhalten. War das in Ordnung? Sprechen Sie Unfreundlichkeit in einer ruhigen Minute einmal an, wenn Sie vor Ort sind. Möglicherweise klärt sich alles ziemlich schnell auf. Vielleicht hat man es auch nur so empfunden.

2.
Für Telefonate im Business gilt bei der Annahme von Telefonanrufern: Lächeln Sie am Telefon, der andere spürt es. Denken Sie daran, ein Empfang ist zumeist die erste Anlaufstelle von (potenziellen) Kunden / Geschäftspartnern, sofern diese nur diese eine zentrale Telefonnummer kennen. Es ist das Aushängeschild.
Und für den "Ersten Eindruck" gibt es nicht immer eine zweite Chance.

3.
Ich habe mir ans Telefon einen Smiley gelegt. Er erinnert mich daran, dass Menschen, die bei mir anrufen, etwas von mir möchten. Ich bin also  freundlich.

4.
Melden Sie sich so am Telefon, dass man Ihr Unternehmen und Ihren Namen versteht. Mit einem Genuschel kommt der Anrufer leider nicht weiter.
Nutzen Sie bei der Anrufannahme einen entsprechenden Tagesgruß. Klären Sie gemeinsam im Team, wer Anrufe entgegennimmt, wenn Sie nicht am Platz sind bzw. ob ein Anrufbeantworter eingeschaltet werden kann, mit einem entsprechenden Text.

5.
Sollten Sie weiterverbinden und die entsprechende Person nicht erreichen, notieren Sie wichtige Informationen und teilen Sie dem Anrufer mit, dass Sie das Anliegen weitergeben und man sich meldet.


Welche Tipps haben Sie denn noch, damit es auch mit dem Telefonieren rund läuft?

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag. Bleiben Sie inspiriert.

Herzliche Grüße

Karin Schleines


Montag, 26. November 2018

Weihnachtsmarkt-Knigge - so bleibt der Weihnachtsmarktbesuch entspannt

Liebe Leserin, lieber Leser,

ab morgen eröffnet bei uns in der Stadt der Sternschnuppenmarkt seine Tore, und für viele gehört in der Vorweihnachtszeit das Schlendern über den Weihnachtsmarkt einfach dazu. Auch gesamte Teams und Abteilungen treffen sich nach der Arbeit gerne einmal an einem netten Stand.
Damit Ihr Weihnachtsmarktbesuch entspannend und entschleunigend zugleich bleibt, kommen hier ein paar gut gemeinte Tipps:
Foto: Pixabay/Kiragrafie

1. Auf welchen Weihnachtsmarkt soll es denn gehen?
Es gibt so viele schöne Weihanchtsmärkte, die besucheneswert sind. Damit auch die Anreise so entspannend wie möglich geschieht, empfiehlt es sich rechtzeitig zu klären, wie Sie auf welchen Markt kommen. Lassen Sie am besten Ihr Auto zu Hause und nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Sie entgehen einem großen Stau, einer Parkplatzsuche, tun etwas für die Umwelt, und können einen Glühwein genießen.

2. Achtung vor Langfingern
Ich vermeide das Tragen einer großen Tasche. Kreditkarten, EC-Karten bleiben zu Hause.
Meine Wertsachen verstaue ich in der Innentasche meiner Jacke sicher.

3. Essen und Trinken auf dem Weihnachtsmarkt
Was wäre ein Weihnachtsmarktbesuch ohne die Leckereien an den diversen Ständen.
Suchen Sie sich ein Plätzchen am Stand direkt oder an einem Stehtisch und genießen Sie dort Speis und Trank.
Sie fangen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen entkommen Sie dem Trubel. Sie werden andere und / oder auch sich nicht bekleckern. Zum anderen nutzen Sie die "Rast" zum Ausruhen.
Kleine Tücher (Art Erfrischungstücher) sind gute Helferlein für das Säubern der Hände.

4. Tipp für die innere Einkehr?
Ja, auch das gibt es. Bei uns zum Beispiel lädt die Marktkirche gerne zur inneren Einkehr und auch zu Konzerten während des Weihnachtsmarkts ein.

5. Welche Weihnachtsmärkte gefallen Ihnen ganz besonders?
Welche Tipps haben Sie? Ich freue mich auf Ihre Empfehlungen im Kommentarteil.
Besten Dank!

Herzliche Grüße und bleiben Sie mir inspiriert

Ihre
Karin Schleines




Freitag, 23. November 2018

So kommt Ihnen beim Handshake keiner mehr näher - Distanzzonen

Liebe Leserin, lieber Leser,

meine Güte, jetzt ist es schon wieder Freitag. Die Zeit rennt ganz schön.
Empfinden Sie das auch so? Ab nächsten Montag geht es dann schon auf den ersten Advent zu, und in den Kaufhäusern wird es wieder voller.
Ich fahre gerne mit dem Bus in die Stadt zum Bummeln und in diesen Zeiten werden auch die öffentlichen Verkehrsmittel stärker frequentiert. 
Foto: Pixabay/Smeclporama
Und da gibt es dieses Phänomen, dass man sich befreiter fühlt, wenn man aus dem vollen Bus oder der vollen Bahn ausgestiegen ist, denn jeder fühlt sich "freier" und "wohler", wenn ihm fremde Menschen nicht zu nahe kommen.
Es gibt in unserem Kulturkreis Distanzzonen. In einem vollen Bus kommt man nicht umhin, dass Fremde in die "intime Distanzzone (diese beläuft sich bis zu 0,5 m) eindringen.
Wir lassen nur Familie, Partner, Freunde in diese  Distanzzone eintreten, oder z. B. den Frisör, da er uns eine schöne Frisur verpasst, oer beim Gesellschaftstanz, da lassen wir die Nähe zu eher Fremden zu.
Ansonsten gilt diese Zone als "Tabu" .

In der so genannten "persönlichen Distanzzone" (diese geht bis zu 1,0 m) wird sich die
Hand gereicht.

In der "gesellschaftlichen Distanzzonen" (bis 2 m etwa) kann man schon einmal Blickkontakt aufnehmen und sich grüßen (z. B. zuwinken, "hallo" rufen).

Dann gibt es noch die "öffentliche Distanzzone" (ab 2 / 3 m aufwärts).

Aber was kann man tun, wenn Ihnen doch jemand beim Händereichen zu nahe kommt?
Hier ein Tipp von mir: Drehen Sie sich beim Handschlag leicht mit der Hüfte zu Ihrem Gegenüber. Das schafft Distanz. Den Blickkontakt halten Sie bei.


Welche Tipps haben Sie? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Wochenausklang und bleiben Sie mir inspiriert.

Herzliche Grüße

Karin Schleines

Tipp: Webinar "Business Etikette Fresh-up" am 14.12.2018 von 13:00 bis 14:30 Uhr.
Info und Anmeldung hier




Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: "Und es Telefon bleibt im Däschche"...eine kleine ...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: "Und es Telefon bleibt im Däschche"...eine kleine ...: Liebe Leserin, lieber Leser, auf die Vorstellung "My Fair Lady" bei uns im Theater letzte Woche hatte ich mich sehr gefreut. Dav...

Mittwoch, 21. November 2018

"Und es Telefon bleibt im Däschche"...eine kleine erlebte Geschichte

Liebe Leserin, lieber Leser,

auf die Vorstellung "My Fair Lady" bei uns im Theater letzte Woche hatte ich mich sehr gefreut. Davor hatte ich mittags noch einen Workshop gegeben und geplant, in aller Ruhe zum Theater zu gelangen.
Aber , wie es so ist, kommt alles etwas anders als man denkt. Aufgrund des großen Interesses meiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer, kam ich nicht umhin, den Workshop zu überziehen. Folglich konnte ich nicht mehr nach Hause, um mich umzuziehen. Dank der Businessgarderobe war ich aber für den Theaterbesuch  gut angezogen. Ich bin also nach dem Workshop mit dem Auto zum "Bowlinggreen" gefahren (das ist das Parkhaus unter dem Bowlinggreen - einem großen Platz vor Kurhaus und Theater bei uns in der Stadt), weil es zeitlich nicht mehr geklappt hätte, nach Hause zu fahren und mit dem Bus zum Theater zu kommen.
Ich hatte noch einen Parkplatz im 2. UG (da parke ich generell nie) erhalten. Während ich so die Treppenstufen an den Kolonaden hoch ging, ja fast hechtete, erhörte ich schon das dreimalige Klingeln als Signal, es geht gleich los.
So kurz vor knapp kam ich noch nie an. Der Herr an der Tür zu "meiner Reihe" im Großen Haus im Parkett meinte keck "och, Sie sinn doch noch pünktlisch".  Jetzt musste ich nur noch zu meinem mittigen Platz in Reihe 11 kommen. Ich bat fast jeden Gast in der Reihe, der aufstehen musste, um Verzeihung für mein gefühltes Zuspätkommen, denn - ich hasse Unpünktlichkeit und folglich versuche ich immer früher da zu sein.
Interessanterweise waren alle doch sehr entspannt. Statt grimmiger Mienen strahlten mich lächelnde, teilweise mitleidsvolle Gesichter an. Ich war dankbar.
Bevor es aber los ging, wurde noch darauf hingewiesen, das mobile Telefon nicht zu nutzen und insbesondere gebeten, auch keine Fotos zu machen. Sehr verständlich.
Es gibt aber immer wieder Menschen, die sich nicht daran halten, teilweise auch ungefragt knipsen, filmen, wie neulich bei einem Konzert im Kurhaus bei uns.  So ein Blitzlichtgewitter. Es funkelte nur so im Dunkeln, auch während der Vorstellung.
Zurück zum Theaterbesuch und zum Aspekt "Theater - Knigge". Wie halten Sie es denn so mit der Kleidung? Gewiss ist eine schicke Jeans mit schickem Oberteil wie z. B. einem Blazer, salonfähig geworden, keine Frage. Aber mit  fusseligem Fleecepullover und abgewetzten Jeans in eine Abendvorstellung?  Vielleicht bin ich  zu altmodisch, aber ich ziehe mich dem Anlass entsprechend an, trage zu einer schönen Vorstellung bei uns in so einem schönen Hause keine Jeans. Zu Jeans im Theater würde meine Oma in ihrer hessischen Mundart sagen "Ei des is jo förschderlich".
Die Zeiten wandeln sich, dennoch sollte immer bedacht werden,  dass Kleidung etwas mit Respekt zu tun hat, Respekt dem anderen gegenüber, und hier den Theatermitarbeitern und den Schauspielern und Musikern. Und darüber hinaus gibt der Rahmen einer Veranstaltung doch die Art der Kleidung vor.
Gen Ende einer Vorstellung, gibt es das Phänomen, dass einige Besucher schnellstmöglich den Ausgang suchen, auch wenn die Schauspieler noch auf der Bühne sind. Man möchte wohl schnell an die Garderobe, um ja nicht Schlange stehen zu müssen.
Nochmal zu meiner Story: Ich habe da kein Problem, beim Mantelabholen zu warten. Ich verließ nach Ende der Vorstellung das Theater, zückte mein Parkticket, und musste erfahren, dass der Automat dieses nicht angenommen hat. Immer wieder kam die Karte heraus. Ich lief zur Aufsicht, die mir dann sehr freundlich eine neue Karte gab, mit dem Tipp, die Karte nicht in die Seitenlasche des
Foto: Pixabay; KRiemer
Handytäschchens (meines wird mit einem Magneten geschlossen) zu stecken, da der Inhalt auf dem Streifen der Parkkarte eben durch den Magnet gelöscht wurde. An das habe ich vorhin nicht gedacht, ging es durch meinen Kopf. Aber, dank der Hilfe, war das alles kein Problem.

 Was hätte meine Oma als Fazit gesagt?

- Mit Höflichkeit kommt mer weider,
- Mir ziehn uns fürs Theader annstännisch an
- Mir warte an de Gardeobe, bis mer drankomme
- Die Parkkatt kommt ins Portmonä und
- Es Telefon bleibt im Däschsche.

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche

Bleiben Sie mir inspiriert

Herzliche Grüße

Karin Schleines






Montag, 19. November 2018

Nie wieder Baumspitzensuche am 24.12. - Projekt Weihnachtsvorbereitungen Teil 4

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute haben wir den 19.11.2018. Die Zeit vergeht, und ab nächstem Montag, also in der Woche vor dem ersten Advent, geht es bei vielen bereits mit der Weihnachtsdekoration los, ausgenommen in den Geschäften, in denen man schon jetzt Weihnachtsmärkte, Bäume mit Beleuchtungen bewundern kann. Bei uns in der Stadt steht auch schon der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus. Wie ist das bei Ihnen?

Ich komme nunmehr zum vierten und letzten Teil der Serie "Projekt Weihnachtsvorbereitungen".
Hat sich der Teil 3 mit dem Inhalt von Weihnachtsgrüßen befasst, komme ich mit diesem Beitrag zum "Fine-Tuning". 

1. Was steht alles noch an?
Machen Sie es wie ganz zu Beginn Ihres "Projekts": Notieren Sie auf einem leeren Blatt, was noch alles im Dezember gemacht werden muss.
Sortieren Sie das, was Sie aufgeschrieben haben, und erstellen Sie entsprechend einen zeitlichen Plan. Im Folgenden kommen noch einige Aspekte, die beispielhaft zu berücksichtigen sind.

2. ...Geschenke und Weihnachtsmärkte
Foto: Pixabay. Pexels

Ich kaufe unterjährig bereits Geschenke ein, wenn ich etwas Schönes sehe. Sollten Sie sich  aktuell aber noch gar nicht mit dem Thema "Geschenke" beschäftigt haben, so fangen Sie am besten jetzt an. Mir hilft da immer eine Liste, die ich von Jahr zu Jahr fortschreibe. So weiß ich, was ich wem in den vergangenen Jahren habe Nettes zukommen lassen. Oder basteln oder backen Sie Geschenke? Auch hier empfiehlt sich ein Zeitplan.
Planen Sie Ihre  Geschenke-Einkäufe.  Sehen Sie diese Gänge als etwas sehr Positives an, vermeiden Sie Stress. Genießen Sie während Ihrer Einkäufe das Schlendern über einen Weihnachtsmarkt oder aber schaufeln Sie sich Zeit, um einen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

3. ...Weihnachtsdekoration 
Planen Sie das Schlagen / den Erwerb Ihre Baumes, und prüfen Sie vorab die Beleuchtung. Nichts ist blöder, als am 24.12. in den Geschäften nach einer neuen Baumbeleuchtung oder einer neuen Baumspitze zu suchen. Letzteres ist uns schon einmal passiert. Daraus habe ich gelernt.


4. ...Weihnachtsessen
Planen Sie Ihre Weihnachtsessen bereits Anfang Dezember. Schreiben Sie auch hier bereits auf, was Sie alles benötigen. Bestellen Sie ca. 1,5 Wochen Fleisch, Brote, Brötchen... vor, um diese dann kurz vor den Festtagen abzuholen.  Bereiten Sie alles so vor, dass Sie den Heiligen Abend und die anderen Festtage genießen können. Fordern Sie ruhig von den anderen Familienmitgliedern Hilfe ein, soweit das möglich ist. Beachten Sie bei Ihrer Planung familiäre Traditionen, wie der gemeinsame Kirchgang und mögliche Einladungen.

Mir ist wichtig: Genießen Sie diese bevorstehende Zeit. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nunmehr einen guten Start in die neue Woche.
Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzliche Grüße

Ihre
Karin Schleines




Dienstag, 23. Oktober 2018

Projekt Weihnachtsvorbereitungen Teil 3

Sehr gehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

seit letztem Samstag fährt mein Auto mit Winterreifen. Interessanterweise hat sich mit dem  Räderwechsel auch die Wetterlage bei uns in Wiesbaden verändert. Es ist kälter geworden. Erste Boten für die kalte Jahreszeit? Mal sehen.
Auf jeden Fall ist Ende nächster Woche bereits Anfang November, und es dauert dann noch 4 bis 5 Wochen, bis die ersten Weihnachtsmärkte öffnen.
Und da bin ich schon beim Thema, nämlich dem 3. Teil des "Projekts Weihnachtsvorbereitungen".

Wie bereits im 2. Teil avisiert, gibt es in diesem Beitrag einige Impulse für das Schreiben von Weihnachtsgrüßen.
Sie kenne sicherlich die Standardkarten mit Grüßen wie z. B. "Frohe Weihnachten"....dem dann möglicherweise nur noch ein "wünscht" und der Absendername folgen.
Gewiss kann dieser Gruß verwendet werden. Dennoch kann man die Grüße dahingehend gestalten, dass man noch etwas persönliches zum Gruß schreibt, ihn also einbettet.
Im Folgenden habe ich Ihnen einige inhaltliche Beispiele aufgeführt, wie man dem Gruß im geschäftlichen und im privaten Bereich einen Rahmen gibt.

Geschäftlich
- Gehen Sie auf ein gemeinsames erfolgreiches Projekt ein.
- Gehen Sie auf einen erfolgreichen Auftrag ein.
- Blicken Sie auf eine gemeinsame Tagung zurück
- Fokussieren Sie eine erfolgreiche Geschäftsreise zu eben diesem Kartenempfänger.
- Statt Geschenke für Kunden spenden Sie die Ausgaben doch einmal einem
  guten Zweck und schreiben Sie das auch Ihren Kunden. Schildern Sie hierbei
  auch, was die Institution alles bewirkt.
- Bedanken Sie sich für die Zusammenarbeit.
- Bringen Sie ein Zitat an, das auf Ihr Leitbild und oder Ihre gemeinsamen Ziele mit Kunden oder
  Geschäftspartnern passt.

Privat
- Schreiben Sie eine Anekdote auf, die Bezug zum Empfänger des Grußes hat.
- Blicken Sie auf das Jahr zurück.
- Suchen Sie ein passendes Zitat einer berühmten Person aus, die zu Ihrer
  Weihnachtskorrespondenz und den Grüßen zum neuen Jahr passt.
- Blicken Sie auf mögliche schöne Begegnungen mit dem Empfänger zurück und oder teilen Sie Ihre    Freude auf ein Wiedersehen im neuen Jahr mit.

Mein Tipp

Wenn Sie im geschäftlichen Bereich Grußkarten drucken lassen, so geben Sie dem Brief oder der Karte eine persönliche Note, in dem Sie Anrede und Gruß handschriftlich hinzufügen.
Schön sind auch komplett handgeschriebene Karten, insbesondere im privaten Bereich.


Formulierungsbeispiele

Gruß der Geschäftsfüherin einer Bäckerei an eine Lieferantin in Italien

Sehr geehrte Frau di Vincenza,

das Jahr neigt sich so langsam dem Ende entgegen, Für unsere Bäckerei war es ein gutes Jahr gewesen. Und dazu haben  Sie mit Ihren Produkten  sehr viel beigetragen. Ihre Oliven und Öle 
haben unsere mediterranen Brote sogar zum Verkaufsschlager gemacht.
Hierfür möchten ich mich im Namen meines gesamten Teams ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Ich hoffe, wir werden auch nächstes Jahr wieder mit Ihren Produkten kreative Backwaren
kreieren.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem gesamten Team
geruhsame und gesegnete Weihnachtsfeiertage, einen guten Jahresabschluss und alles Gute
für das neue Jahr 2019.


Mit weihnachtlichem Gruß auf Ihr Gut nach Lucca

Antonia Schiller

Gruß an einen Kooperationspartner 

Sehr geehrter Herr Schnell,

jetzt stehen die Weihnachtstage vor der Tür und ich möchte nicht versäumen, Ihnen danke zu sagen. Danke für das gemeinsame Großprojekt mit Ihnen und Ihrem gesamten Ingenieursteam.
Wir alle haben uns über die effektive und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Team sehr gefreut.
Sie haben sicher bemerkt, dass in diesem Jahr keine Einladung zu einem Weihnachtsumtrunk beiliegt.  Wir haben entschieden, dieses Jahr das Geld hierfür an die Hilfsorganisation Biebrich hilft! zu spenden. Dieser junge Verein betreut kranke und alte Menschen, die noch zu Hause leben, in dem jeder der Mitglieder  ein klein wenig Zeit spendet: Frühstücke macht, Besorgungen erledigt, Einkäufe tätigt.  Uns geht es gut, und wir denken, dass wir mit dieser Gabe vielen Menschen, denen es nicht so gut geht, die Welt ein klein wenig besser machen können.

Ich gehe fest davon aus, dass das auch in Ihrem Sinne ist.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem gesamten Team feierliche Weihnachtstage und alles Gute im neuen Jahr. Ich freue mich schon auf unser neues Projekt, das Ende Januar startet.


Herzliche weihnachtliche Grüße

Anton Nett     und Team

Weitere Impulse für Kartengrüße / Weihnachtssprüche, insb. im geschäftlichen Bereich finden Sie
z. B. hier auf dieser Webseite: https://www.weihnachtssprueche.biz/weihnachtssprueche-geschaeftlich
  

Welche Ideen haben Sie für Weihnachtsgrüße?

Schreiben Sie mir  diese doch unten ins Kommentarfeld. Ich bin gespannt.
.
Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst

Ihre

Karin Schleines