Dienstag, 24. Juli 2018

Knigge für die Sonnenbrille

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Sommer hat uns fest im Griff. Heute soll es bei uns in Wiesbaden ca. 32 Grad Celsius werden, die Sommersonne lacht uns also wieder an. Und bei diesem Wetter ist denn auch die Sonnenbrille ein stetiger Begleiter. Die einen setzen  die Brille dann überhaupt nicht mehr ab, und andere wiederum stört es, wenn sie jemandem nicht in die Augen sehen können, weil die Sonnenbrille dies verhindert.
Bezüglich des stilvollen Umgangs mit der Sonnenbrille gibts hier ein paar Tipps.
Foto: Pixabay_marijana1

1. Sonnenbrillen-Tragen-Knigge

Die Sonnenbrille sollte in geschlossenen Räumen abgesetzt werden. Darüber hinaus sollten Sie die Sonnenbrille auch dann absetzen, wenn Sie mit anderen sprechen. Viele möchten gerne Blickkontakt halten, was durch das Tragen der Sonnenbrille verhindert wird. Möchten Sie während eines Gesprächs draußen  die Sonnenbrille nicht ablegen, weil Sie die Sonne blendet, dann signalisieren Sie dies bitte dem Gesprächspartner.
Aus eigener Erfahrung gibt es auch Brillen, bei denen sich die Gläser je nach Sonneneinfall automatisch verdunkeln und wieder erhellen.  Es dauert dann ein wenig, bis  sich die Gläser z. B. wieder erhellen, wenn man in geschlossenen Räumen ist. Mir macht es dann nichts aus, wenn der Träger der Brille eben diese nicht abnimmt. Er benötigt diese zum guten Sehen.

2. Sonnenbrille als Accessoire
Für viele gilt die Sonnenbrille neben des reinen Augenschutzes als ein Accessoire. Damit Sie auch mit der Brille "gut punkten", sollten Sie ein Modell auswählen, dass Ihnen gut steht. Mit einem klassischen Modell, das zu Ihrem Stil passt, machen Sie nichts verkehrt. Rennen Sie nicht jedem Sonnenbrillen-Modetrend hinterher, nur weil Brillenmodel X up to date ist. Stimmen Sie die Brille auf Ihren Typ ab. Brillenfachgeschäfte können Sie gut hierbei beraten. Ich vertraue auch bei der Auswahl der Sonnenbrille - bei mir mit Gläsern mit Optik, immer meinem Optiker.
Bitte pflegen Sie Ihre Sonnenbrille wie die normale Brille. So haben Sie immer eine gute Sicht.
Verstauen Sie diese in einem Etui, falls Sie sie nicht tragen. Die Brille wird es Ihnen danken. 

3. Meine ganz persönliche Meinung

Ich persönlich trage nur dann eine Sonnenbrille, wenn ich sie wirklich benötige, also zum Schutz der Augen bzw. wenn die Sonne blendet. Andernfalls bleibt die normale Brille auf. So gibt es keine Probleme mit dem Blickkontakt.

Wie halten Sie es denn so mit der Sonnenbrille?

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne sommerliche Woche

Bleiben Sie mir inspiriert

Herzliche Grüße

Ihre Karin Schleines




Montag, 11. Juni 2018

Haben Sie schon Ihren Koffer gepackt?



Liebe Leserin, lieber Leser,

Ich packe meinen Koffer und nehme mit.....Sie kennen sicher auch dieses Spiel, bei dem derjenige gewinnt, der sich die meisten Sachen gemerkt hat.
Nun, was hat Kofferpacken mit Business Etikette zu tun? Das haben Sie sich bestimmt gefragt, als Sie den Titel des Beitrags gelesen haben.
Bei "Etikette" denken viele sogleich an aktuelle Umgangsformenstandards im Verhältnis zu unseren Mitmenschen, übertragen auf die Business Etikette im Verhältnis zu Kunden, Vorgesetzten und Kollegen. Beim Kofferpacken denke ich gewiss erst mal an Urlaub, der bei vielen ja bald ansteht. All die Gedanken sind richtig. Ich gehe aber noch weiter, denn auch der  Umgang mit sich selbst als Unternehmer oder als Mitarbeiter, der Umgang mit den Geschicken der Firma, den Mitarbeitern, Geschäftspartnern und auch nachfolgenden Generationen gehört, speziell auch bei kleinen und mittelständischen Familienbetrieben auch zur Etikette. Und hier bin ich schon bei einem Thema, das alle angeht: Beim Packen eines Notfallkoffers für den Betrieb mit einer nachhaltigen Nachfolgeplanung und Notfallplanung für das Unternehmen und beim Packen eines Notfallkoffers für uns privat.

Nur wer als Unternehmer, als Juniorchef, als Führungskraft, aber auch als Leistungsträger im Unternehmen nachhaltig (mit)denkt, wird auf den immer globaler werdenden Märkten "punkten". Fragen wie, "sind wir für die Zukunft gerüstet? wie nachhaltig arbeiten wir alle gemeinsam?" können helfen. Zum anderen sollte man "in sich gehen" und sich Zeit nehmen, um Klarheit über das eigene Wirken zu bekommen.
Foto: MikePhotos_Pixabay

Der für seine Schweigeseminare bekannte evangelische Pfarrer Stefan Hund (www.stefanhund.com) hat es mal auf den Punkt gebracht: "Da muss man auch mal eine begleitete Vorstandssitzung mit sich selbst machen, um Klarheit zu bekommen". Manchmal benötigen wir eben Zeit, um entsprechende Strategien bezüglich der Zukunftssicherung von einem selbst und / oder der des Betriebs zu entwerfen und diese dann gemeinsam mit Familie und / oder den Mitarbeitern, möglicherweise im Projekt, umzusetzen.
So gehen denn auch viele Führungsteams ein, zwei Tage "in Klausur", schotten sich regelrecht einmal ab, um über zukünftige betriebliche Belange zu sprechen. Dabei arbeiten die Teams nicht nur hart an Strategien, sondern sie unternehmen auch gemeinsam etwas: Einige wandern und geniessen gemeinsame Abendessen, andere spielen Golf. Teambuilding ist angesagt. Familienunternehmer setzen sich mit der Familie zusammen, erarbeiten in aller Ruhe eine "Family Map", die das Gerüst für zukünftiges Handeln bildet.

Seminartipp:                                                                                                                                          Schleines &  Thiedemann: Unser Tag für UnternehmerInnen
                                                        
Nur wer sich die notwendige (Aus)Zeit nimmt, kann den betrieblichen Notfallkoffer mit Strategien in den jeweiligen Bereichen wie z. B. Personal und Management, Organisation, Sicherheit optimal packen. Möglicherweise bekommt denn auch das immer wichtiger werdende Thema "Risikokultur" einen neuen Anstrich. Und  auch  das Packen eines Koffers für die private Vorsorgeplanung  ist nicht zu unterschätzen und betrifft uns alle.

Ich finde, die nachhaltige Form des Umgangs mit uns selbst, den Mitarbeitern  und den nachfolgenden Generationen ist in unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Und  eines ist auch klar: Wer seine Anliegen gelöst hat, hat freie Energien für Neues.

Haben Sie schon Ihren persönlichen Koffer gepackt?



In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Arbeitswoche

Bleiben Sie mir inspiriert

Herzliche Grüße

Karin Schleines 













Montag, 14. Mai 2018

Telefon-Knigge Update

Liebe Leserin, lieber Leser,

Foto: Pixabay Alexas_Fotos
soeben hat sich das Unwetter über Wiesbaden mit Gewitter, Hagel und Regen verzogen, dennoch ist es noch sehr schwül und ich glaube, da kommt noch ein Schutt Regen auf uns zu. Ich hoffe, Sie sind vom Unwetter nicht betroffen gewesen. Falls doch, wünsche ich Ihnen, dass die "Aufräumarbeiten" so gering wie möglich ausfallen. Ich drücke die Daumen. Ich bekomme immer die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes, nach denen ich mich richte. So kann ich  z. B. das Telefon im Büro auf das mobile Telefon umleiten und bin hoffentlich denn auch bei Gewitter erreichbar, womit ich schon langsam zum Thema komme, nämlich dem Telefon-Knigge - Update.

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig beim Telefonieren geärgert, weil z. B. niemand abgenommen hat oder weil Sie nicht zurückgerufen worden sind, obwohl Sie darum gebeten haben?

Ich sage immer, auch beim Telefonieren, hinterlassen wir bei unserem Gesprächspartner einen Eindruck, sei es beim Anrufenden oder sei es bei demjenigen, der das Telefonat entgegennimmt.

Und damit Sie auch via Festnetz- oder auch mobilem Telefon beim Gesprächspartner gut punkten, kommen hier einige Empfehlungen meinerseits.

1. Gut vorbereitet ist die halbe Miete

Planen Sie einen Gesprächstermin via Telefon, so bedenken Sie, dass Sie genau so viel Zeit in die Vorbereitung stecken sollten, als wenn Sie sich persönlich treffen.
Machen Sie sich eine kleine Agenda mit entsprechenden Punkten, die angesprochen werden sollen und arbeiten Sie diese im Telefonat ab. Halten Sie ferner Notizblock und Schreibutensilien bereit, für den Fall, dass Sie mitschreiben möchten. Wird Ihr Telefonat von einer Webcam begleitet, so achten Sie auf Ihr Äußeres und auf den Hintergrund vor dem Sie sitzen.

2. Pünktlichkeit gilt auch beim Telefonieren

Klären Sie vor dem Telefontermin ab, wer anruft. Ferner beachten Sie auch hier den pünktlichen Anruf bzw. achten Sie darauf , dass Sie zum vereinbarten Termin sich bereithalten, den Anruf entgegenzunehmen.
Sollte etwas dazwischen kommen, so melden Sie sich beim anderen Gesprächspartner und verschieben beispielsweise das Telefonat um einige Minuten nach hinten. Es gehört zum guten Ton, sich zu melden, wenn ein Termin nicht eingehalten wird. Pünktlichkeit hat immer auch mit Respekt dem anderen gegenüber zu tun.

3. Wer hat denn angerufen?

Sollten Sie ein Telefonat für einen Kollegen, der gerade außer Haus ist, annehmen, so empfehle ich Ihnen, eine kleine Memo zu fertigen. Diese kann via Mail an die Kollegin oder den Kollegen weitergeleitet werden. Selbstverständlich können Sie auch eine kleine Telefonnotiz handschriftlich fertigen, die Sie dann weitergeben.
Folgende Inhalte sollte Ihre Telefonnotiz haben:

a) Wer hat angerufen?
b) Uhrzeit des Anrufs
c)  Darstellung, um was es geht
d) Mitteilung, ob zurückgerufen werden soll inkl. Erfassung der Telefonnummer des Anrufers, falls
    zurückgerufen werden sollte. 

e) Ihr Kürzel bzw. Ihre Unterschrift

Teilen Sie dem Anrufer mit, wann Ihr Kollege wieder am Platz ist, für den Fall, dass die Person nochmals anrufen möchte.
Und derjenige, der zurückrufen soll, sollte denn auch zügig zurückrufen. Bedenken Sie: Auch ein zügiger Rückruf hat etwas mit Respekt vor dem anderen zu tun.


4. Vermitteln Sie Kompetenz

So, wie Sie im persönlichen Gespräch Profil zeigen, so zeigen Sie das auch während
eines Telefonats. Vermeiden Sie ein "Klimpern" auf der Tastatur, denn es erzeugt den Eindruck, Sie hören nicht zu. Da Sie im Telefonat mit Ihrer Stimme wirken, ist es ratsam, selbst auch einmal zu lächeln, auch wenn der andere Sie nicht sieht. Er spürt Ihr Lächeln aber.

Und sollte sich ein Kunde oder ein Geschäftspartner Ihres Hauses einmal verwählt haben und Sie in der Leitung antreffen, seien Sie ihm bei der Suche nach dem korrekten Ansprechpartner behilflich.
Legen Sie nicht gleich auf, wimmeln Sie ihn nicht ab, sondern agieren Sie servicebewusst. Das kommt nämlich beim Anrufer gut an und kann sich positiv auf  Sie persönlich und Ihren Betrieb auswirken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Montagabend und eine erfolgreiche Woche.

Bleiben Sie mir inspiriert!

Herzliche Grüße

Karin Schleines

Freitag, 23. März 2018

Gutes Zeitmanagement ist angesagt

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich hoffe, Sie sind alle gut durch den Winter gekommen. Seit Dienstag haben wir Frühling, aber so richtig nach Frühling fühlt es sich in meiner Region nicht an. Gestern hat es doch tatsächlich nochmals geschneit, mit richtig großen Schneeflocken. Vergangene Woche war bei uns in Wiesbaden Ostermarkt, und ich muss sagen, es war am vergangenen Samstag kälter als zur Zeit des Weihnachtsmarktes. Da hätte man gewiss noch einen Glühwein genießen können.
Foto: Pixabay - Annca

Ich sage immer noch, wir haben "gefühlt" Winter, obwohl am kommenden Wochenende, also in der Nacht vom 24.03. auf den  25.03.2018, die Uhren umgestellt werden. Viele fragen sich denn auch immer, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird. Mir hat jemand einmal eine gute Eselsbrücke gegeben: "Im Sommer stellen wir die Gartenmöbel vor das Haus. Die Uhr wird also zur Sommerzeit hin eine Stunde vorgestellt.
Im Winter holen wir die Möbel wieder zurück ins Haus. Die Uhr wird eine Stunde zurückgestellt."
Das heißt für uns alle: Samstagnacht Uhren um eine Stunde vorstellen. Wir schlafen also eine Stunde weniger.

Da bei uns die Osterferien beginnen, und viele an diesem Wochenende verreisen, ist es um so wichtiger, die Zeitumstellung im Blickwinkel zu haben.

TIPP: Interview zum Thema Hotel-Knigge  im Newsletter von HRS 
                                         

Ich wünsche Ihnen nunmehr ein schönes Wochenende und all denen, die Ferien und Urlaub haben, eine erholsame Zeit.

Bleiben Sie inspiriert

Herzliche Grüße

Ihre

Karin Schleines




Freitag, 2. Februar 2018

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Helau, Alaaf & Co.: Fassenachts-Knigge für den Job...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Helau, Alaaf & Co.: Fassenachts-Knigge für den Job...: Liebe Leserin, lieber Leser, jetzt haben wir bereits Anfang Februar und nächste Woche beginnt dann schon die Fassenachtswoche. Natürlich g...

Helau, Alaaf & Co.: Fassenachts-Knigge für den Job

Liebe Leserin, lieber Leser,

jetzt haben wir bereits Anfang Februar und nächste Woche beginnt dann schon die Fassenachtswoche. Natürlich gibt es Regionen, in denen die Fassenacht "nitt so doll" gefeiert wird, in vielen Regionen aber herrscht dann in der 5. Jahreszeit "Ausnahmezustand".
Jetzt komme ich ja aus "Wissbaade", und wie wie die "Määnzer" sagen, von "de eebsch Seit". Aber das verneine ich, denn auch die Wiesbadener können feiern.
Ich werde immer mal wieder gefragt, ob es denn einen so genannten Fassenachts-Knigge für die Arbeit gibt. Da kann ich nur sagen: Die Umgangsformenstandards werden auch in der 5. Jahreszeit nicht ausgehebelt und die Regeln sind logischerweise weiterhin zu beachten.
Und hier noch einige Impulse zur Fassenachts-Etikette im Job:

1.
Bedenken Sie immer, es gibt auch Kolleginnen und Kollegen, die die Fassenacht nicht mitfeiern.
Hier heißt es: Einfach akzeptieren, annehmen und "nicht krumm nehmen".

2.
Kostüm im Job? Das sollten Sie mit Ihrem Chef und dem Team besprechen. Möglicherweise besteht die Möglicheit einer kleinen Feier am Fassenachts-Freitag oder am Altweiber-Donnerstag. Ob Sie sich hierfür maskieren können, das muss im Betrieb abgestimmt werden. Für Kundenbesprechungen  / Verhandlungen gilt nach wie vor die entsprechende offizielle Kleiderordnung. Bedenken Sie: Niemand möchte in schwierigen Verhandlungen einem Clown gegenübersitzen.

3.
Ach ja, der Altweiber-Donnerstag und die Krawatte:
Liebe Herren, das gilt für männliche Führungskräfte um so mehr: Wenn Sie sich in einer Fassenachts-Hochburg aufhalten, sollten Sie daran denken, dass Ihnen von den Altweibern die Krawatte abgeschnitten wird. Denken Sie daran, eine Ersatzkrawatte mitzunehmen.
Kommen Sie auch bitte nicht bereits mit abgeschnittener Krawatte ins Büro.

Wenn Sie dennoch keine Ersatzkrawatte mit sich führen, Sie aber einen wichtigen Geschäftstermin haben, so signalisieren Sie es freundlich. Ich kenne viele Herren, die sich dann  z. B. "herauskaufen" mit Kreppeln für die Kollegen. Und für die Altweiber gilt auch: Bitte akzeptieren Sie das Signal. Da gehen auch mal wichtige Verhandlungstermine vor, bei denen der Schlips benötigt wird.

In diesem Sinne: "Ein dreifach donnerndes Helau" aus dem nicht eebsche Wissbaade

Bleiben Sie mir wie immer inspiriert

Herzliche Grüße

Karin Schleines