Freitag, 3. September 2021

Zum Glück, dass es glückliche Momente gibt!

 Liebe Leserin, lieber Leser,

Was bedeutet eigentlich Glück für Sie ganz persönlich? 
Wann haben Sie Ihren letzten glücklichen Moment erlebt?
Jeder empfindet Glück anders. Dem einen beschert Umsatzwachstum, für das er hart 
gearbeitet hat, einen Moment des Glücks, anderen wiederum sind z. B. die Hochzeit,
das Baby oder einfach ein Zusammensein mit Freunden und Familien Glücksboten.

Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay
Und was haben die Umgangsformen damit zu tun?
Ganz viel. Selbst die Wissenschaft beschäftigt sich mit dieser Thematik.

Wissenschaftler der Feinberg School of Medicine, Chicago, der Unis, Lübeck und Zürich haben herausgefunden, dass das Vollbringen einer guten Tat glücklicher macht.

Es wurde gezeigt, dass Probanden, die sich anderen gegenüber großzügig verhalten haben, ein Glücksgefühl erlebt haben. 

Frau Professorin Dr. Soyoung Park bezeichnet dieses
Gefühl als "warm glow". Generöses Verhalten ist offenbar im Hirn verknüpft mit einem
Glücksgefühl.

Wer sich näher mit der Thematik beschäftigen möchte:
Parker, Kahnt, Dogan, Strang, Fehr, Tobler " A neural link between generosity and happiness"
im Internet Nature Communications 8, Article number: 15964 (2017). doi:10.1038/ncomms15964

Weitere Literatur zu Glück: Z. B. Sonja Lyubomirski "The How of Happiness" - A 
Scientific approach to getting the life you want".

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen einen glücklichen Tag.


Bleiben Sie mir inspiriert

Herzlichst

Ihre

Karin Schleines



Donnerstag, 2. September 2021

1,5 Jahre Pandemie: Gespräch mit Dina Unfried

Liebe Leserin, lieber Leser,

In fast jeder Zeitung, in fast jedem Magazin gibt es Horoskope. Gehören Sie zu denjenigen, die
diese lesen und möglicherweise im Nachhinein reflektieren, ob das oder jenes eingetroffen ist?  Ich habe vor vielen Jahren auf einer Kreuzfahrt mal ganz unvoreingenommen an einem Astro-Workshop auf dem Schiff teilgenommen. Das war schon spannend.
In der vergangenen Zeit habe ich einige Interviews / Business Gespräche mit Führungskräften, Geschäftsführern geführt, insbesondere wie sie die vergangenen 1,5 Jahre der Pandemie  empfunden und erlebt haben, insb. beruflich. Was Dina Unfried, übrigens die Leiterin des besagten Astro-Workshops auf jener Kreuzfahrt, zu ihren Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre sagt und was sie generell über ihre Arbeitsweise berichtet, insb. über den psychologischen Ansatz, das können Sie hier lesen. 


Dina Unfried
Über Dina Unfried

Ausbildung in humanistischer Psychologie, Heilpraktikerin für   
Psychotherapie, Ausbildung zur psychologischen Astrologin.
Über 23 Jahre Praxiserfahrung auf dem Gebiet der psychologischen astrologischen Beratung mit tief wissenschaftlichem Ansatz
Wer mehr über sie erfahren möchte: www.dina-unfried.de

 

Karin H. Schleines:

Was hat Sie in den vergangenen 1,5 Jahren der Pandemie bewegt, insb. beruflich? Wie sind Sie in dieser Zeit mit dem letztlich auch „Muss an Digitalisierung“ umgegangen bzw. hat sich Ihre Arbeitsweise verändert und falls ja,  wie?

Dina Unfried:

Das war eine sehr spannende Zeit, wie für all die anderen auch. Ich hatte wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen vorher schon einen Blick, dass „irgendetwas“ an Umbruch in 2020 geschehen würde, aber nicht gewusst, was genau passieren wird. In der Zeit der Pandemie, als es nun offensichtlich wurde, was mit Umbruch gemeint gewesen ist, waren viele Klienten unsicher, unsicher, was geschehen würde. Und viele haben die telefonische Beratung dazu genutzt, um auch von astrologisch / psychologischer Seite mehr Klarheit zu bekommen.
Man hat immer diesen „großen Blick“ auf alles, und man muss dann gezielt auf die jeweilige Person eingehen, also vom großen Ganzen auf das Individuelle. 

Es gab für mich viel Neuland zu entdecken, z. B. alles, was mit Technik, Digitalisierung zusammenhing. Es war ein „Umbruch“ in eine fast schon neue Modernität. Teilweise konnten Kurse nicht in Präsenz stattfinden. Es gab aber auch Ausnahmen, insb. im Bereich  der Erwachsenenbildung. Da gab es auch Kurse, die in gewissen Lücken stattfinden konnten.

Da kamen Megaherausforderungen auf mich zu. Da gab es auch nicht die Zeit, lange darüber nachzudenken, sondern sich dem Thema Digitalisierung zu stellen.  Es war und ist immer noch eine sehr kreative Zeit. Dankenswerterweise gab und gibt es viele gute Leute, die mir geholfen haben und immer noch sind, mich auch technisch / digital gut zu unterstützen. Ich weiß, wo ich mich hinwenden muss, wenn ich Fragen habe, insb. was Technik betrifft.  So kann ich Filme drehen, führe Online-Interviews und bin in den sozialen Medien präsent. So habe ich auch einen eigenen YouTube-Kanal.
In dieser Zeit war es für mich spannend zu erfahren, wann sich bestimmte Themen zuspitzen könnten. Saturn, Pluto, Jupiter, Sonne, Merkur und Mars standen eng beieinander. Solch eine Konstellation bedeutet so etwas wie „klare Aufstellung von Regeln“.  Ende März letzten Jahres ist Mars über die Planeten drüber gegangen. Es gab dann diese Art „Luftraumsperrung“. Flüge wurden aufgrund der Viruspandemie eingestellt. Und ich konnte erkennen, dass diese Art der „Klarstellung“ dreimal kommen sollte.


Karin H. Schleines:

Sie befassen sich auch wissenschaftlich mit Astrologie und ferner in Ihrer Beratung mit einem sehr psychologischen Ansatz. Sie beziehen immer den Klienten ein. Wie passen Psychologie und Astrologie aus Ihrer Sicht zusammen?

Dina Unfried: 

Eine Beratung geht nicht ohne einen psychologischen Ansatz. Alles was die Astrologie
darlegt, muss auf die jeweilige Person individualisiert werden. Und da kommt man nicht umhin, dass der Klient auch selbst Antworten findet durch den Impuls von mir. Bei meiner Arbeit hilft mir die psychologische Ausbildung inkl. des Aspekts der systemischen Familienaufstellung. Der Ansatz bei jedem ist das so genannte Geburtsbild. 
Es gibt ein Geburtshoroskop. Hierzu benötigt man das Datum der Geburt, den Ort der Geburt und die Geburtszeit. Dieses Geburtsbild sagt aber noch nichts dazu aus, ob ein Leben so oder so verläuft. Es zeigt Potenziale, eigene Talente und wann der Zeitpunkt für anstehende Aufgaben möglich sein kann.  Der Ansatz ist das Geburtsbild, dem dann Entwicklungsprozesse folgen. Es gibt denn auch drei Möglichkeiten: a)  Unterdrückung b) Übersteuerung und c) in Reife kommen.
Die psychologische Astrologie kann Lösungsansätze gemeinsam mit dem Klienten erarbeiten.
Ich unterstütze mit Wissen, klarer Sprache hinsichtlich der Möglichkeiten. Der Klient aber muss letztlich mitarbeiten. D.h. es stellt sich immer die Frage: wenn man eine Konstellation sieht, was bedeutet das für einen selbst. Durch meine Ausbildungen kann ich dann auch in die Tiefe gehen, Hilfestellung geben. Und das geht von Themen wie z. B. Wirtschaftsastrologie  (z. B. wann kann der richtige Zeitpunkt sein, die Firma zu kaufen / zu verkaufen) bis hin zum Thema Lebensumstellungen.

Karin H. Schleines:

Sie reisen beruflich und privat sehr gerne und viel. Inwiefern geben Ihnen diese Reisen Impulse für Sie persönlich und beruflich?

Dina Unfried:

Reisen hat immer was mit „Neuland erkunden“ zu tun. Diese positive Spannung fängt schon bei der Organisation hat. Und dann heißt es Kofferpacken und los geht’s. Da hieß dann in den letzten 20 Jahren: Zwei Wochen Griechenland, zwei Wochen Ägypten, dann zur Kreuzfahrt in  der Karibik und so weiter und so weiter.  Jede Reise, jede Beratung, jeder Workshop prägt. Der große Vorteil ist, dass ich Menschen mag. 

Für mich ist es spannend zu sehen, was sich aus all den vielen Kontakten entwickelt.
Viele Klienten, oder auch Auftraggeber, die ich vor 15 / 20  Jahren kennengelernt habe,  kommen heute noch auf mich zu.  Diese Fülle an Erfahrungen, das ist das, was es ausmacht. Das sind Schätze, denn auch ich bekomme Impulse von Seminarteilnehmern, Hotelchefs, Klienten generell. 

Ich lerne auch immer hinzu.  Man macht immer seine entsprechenden Erfahrungen.
So habe ich schon in all den Jahren erfahren müssen, dass sich mein hoher Anspruch oder meine hohe Erwartung  hins. einer guter Organisation in der Praxis nicht so bewahrheitet hatte. Ich hatte einmal meine sorgfältig ausgearbeiteten Infowände, die an einem ausgemachten Ort stehen sollten, nicht gefunden. Sie sind versehentlich verstellt worden. Das hat natürlich gedauert, diese wiederzufinden, aber es hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst.

Ich sehe diese beruflichen Reisen auch als „Pionierprojekte“.  Man weiß ja nie, was auf einen zukommt. Da hieß  es einmal, wir übernachten in der Wüste. Nun ja. Die Spannung war groß inklusive der Frage, was kommt da auf mich zu? Und das war so wunderbar gewesen, einen Workshop im Beduinenzelt durchzuführen und in der Wüste auf Isomatte und im Schlafsack zu übernachten. Und über uns der Sternenhimmel.

Aus all diesen Erfahrungen nehme ich mit, dass ich heute gelassener lebe, vielleicht auch die Ansprüche anderen gegenüber herunterschrauben kann. . Ich weiß, wo ich stehe. Und das machts aus und ist gut so.

Die schnelle Runde – Äppelwoi oder Riesling?

Karin H. Schleines

Dina Unfried

Stellen Sie sich vor, Sie gewinnen nach der Pandemie eine Ferienreise. Es werden Ihnen zwei Feriengebiete vorgeschlagen: Toskana oder Amrum. Welche Destination wählen Sie?

Die Toskana

Sie sind in ein Restaurant eingeladen. Es werden Ihnen folgende Gerichte angeboten: Kaiserschmarrn oder Lachsnudeln. Welches Gericht wählen Sie?

 

Lachsnudeln

Stellen Sie sich vor, Sie treffen sich mit Freunden zu einem Spieleabend.

Welches Gesellschaftsspiel würden Sie auswählen?

Spiel des Lebens oder Scotland Yard?

 

Spiel des Lebens

Ihr Lieblings-Eiscafé bietet Ihnen zwei verschiedene Eissorten zum Testen an. Welche würden Sie probieren?

Rieslingeis oder Eis mit Chili?

 

Eis mit Chili

Ihr Lebensmotto lautet?

Schön, wenn es leicht geht, weil dann ist es im Fluss.

 

Karin H. Schleines:

Dina Unfried, vielen Dank für dieses Gespräch.


Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche.

Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst

Ihre

Karin Schleines

 

Weitere Gespräche gibts auf meiner Zusatzseite www.knigge.tv  (https://www.knigge.tv/Galerie-und-Gaeste.html).

 

Montag, 16. August 2021

Vertrag kommt von vertragen

 Liebe Leserin, lieber Leser,

sind für Sie die Ferien bereits zu Ende gegangen oder steht der Urlaub noch bevor?
Ich mache aktuell keinen Urlaub, gönne mir aber immer mal "zwischendrin" ein oder zwei Tage
Auszeit, z. B. mit Wellness, Sauna.
Und im Liegestuhl kommen dann einem doch so einige Gedanken auf, z. B. das Thema Genauigkeit.
Ich z. B. habe festgestellt, dass ich immer genauer werde, mir generell vieles kritischer durchlese.

Vor längerer Zeit meinte jemand einmal zu mir,  dass es offenbar Studien gebe bei denen man herausgefunden habe, dass man immer genauer werde, je älter man werde  Leider habe ich bis jetzt die Studie nicht gefunden, ich bin aber am Recherchieren und lasse Sie es gerne wissen.

Und diese Genauigkeit, die bei Verträgen wichtig ist, und der dann ein höfliches Nachfragen bei unklaren Punkten folgt,  kann beim Gegenüber, der bspw. einen Vertrag oder eine Vereinbarung aufgesetzt hat, Erstaunen, oder auch etwas Unmut  hervorrufen, eben weil hinterfragt wird.
Es ist nicht nur legitim, sondern ein Muss, eine Klärung herbeizuführen, wenn man Fragen zu Inhalten in einer Vereinbarung hat. Schließlich soll man diese ja unterschreiben. Und eine Unterzeichnung signalisiert Einverständnis.

Ich bin der Meinung, in "Vertrag" steckt "vertragen".  Verträge sollten letztlich so abgefasst sein, dass jede Seite sich wiederfindet. Alle Anliegen der Vertragsparteien sollten erfasst werden. Das ist nur fair. Die 'Worte  "Das ist ein Standardvertrag, wir können den nicht ändern" sehe ich kritisch.   

So könnte dann letztlich die Gestaltung des Vertrags das letzte Zünglein an der Waage sein, ob man zusammen kommt oder nicht.

Fazit:
Für Verträge gilt:
 -  Kritisch durchlesen
 -  Fragen stellen und Klärung der offenen Punkte
 -  Jedes Anliegen der Parteien sollte notiert sein
 -  Klare Aussagen treffen
 -  Höflich und freundlich bleiben 

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche

Bleiben Sie mir inspiriert!

Herzlichst

Ihre Karin Schleines    


 




Dienstag, 27. Juli 2021

Zahlen - trocken und staubig? Bei weitem gefehlt


 

Guten Morgen liebe Leserin, lieber Leser,

Foto: Gerhard Janson, Pixabay.com
im Rahmen meiner beraterischen Tätigkeit haben neben aller der
Softskills auch die Zahlenwerke einen Focus.

In diesem Beitrag stehen die Zahlen im Mittelpunkt. Ja, auch hier kann eine Verbindung zu unserem Verhalten hergestellt werden.

Vor lauter Zahlenbergen vergisst man des Öfteren nämlich, dass hinter jeder Bilanz, hinter jeder Gewinn- und Verlustrechnung und hinter jeder betriebswirtschaftlichen
Auswertung auch Menschen stehen: Seien es die
Unternehmensinhaber, die Geschäftsführer, die Mitarbeiter, oder allgemeiner ausgedrückt, all diejenigen Menschen, die mit einem Betrieb in Verbindung stehen, also auch Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner.

Ich bin ja der Meinung, dass eine Analyse von Zahlenwerken leichter fällt, wenn 
man daran denkt, dass Zahlen etwas Lebendiges an sich haben.  
Den Unkenrufen „das ist zu trocken, zu staubig“ muss ich leider entgegnen, dass dem bei weitem nicht so ist.
Man muss lediglich quasi hinter die Kulissen schauen und letztlich die Codes, die fast schon von Zahlen ausgehende geheime Sprache, richtig entschlüsseln.
Zahlen nehme ich nicht einfach so hin. Nein, im Grunde muss ich prüfen, ob all das, was der Mensch in Zahlen ausdrückt, auch korrekt und plausibel ist. Wenn die Darstellung der Zahlen nämlich stimmig ist, dann können diese Werte nicht lügen. Dann liegen im Grunde die Fakten auf dem Tisch, seien diese gut oder schlecht. Man muss nur wissen, wie man diese  Zahlen  „zu nehmen weiß“ ,und das Handwerkszeug der Analyse kennen, um zu wichtigen Erkenntnissen zu kommen.

Und das Letzteres setzt den Blick über den Tellerrand voraus. Da korrekte Werte viele Hinweise zum Stand der Dinge geben, ist es unabdingbar die Werte in einen richtigen Kontext zu bringen und letztlich dahinter zu schauen.
Unterjährige Analyse, Jahresvergleiche, Branchenvergleiche und die jeweilige konjunkturelle Lage im Blick, sind bei Beurteilungen unabdingbar.  Die Frage, „warum sind die Zahlen denn so, wie sie sind“, hilft bei der Beurteilung. Somit kommt denn auch einem Transferdenken im Rahmen der Analyse eine große Bedeutung zu. Wenn ich entsprechende Antworten gefunden habe, gibt das die Grundlage für weitere zukünftige betriebliche Maßnahmen. 


Tipp:
Für einen ersten gro0ben Überblick gibt es, insbesondere für Kleinstgewerbetreibende und Freiberufler, die einen großen Teil der Arbeitszeit im operativen Tagesgeschäft verbringen,
so genannte „Chef-Übersichten“, die der Steuerberater zur Verfügung stellen kann. Diese sind zwar gespickt mit diversen Kennzahlen. Der Einfachheit halber werden  bei diesen Auswertungen  durch Ampelsysteme in Form von  z. B. Smileys, Baddies erkennbare Tendenzen dargestellt. Man bekommt einen groben Überblick über die Lage.  
Und bei Fragen fragen. Denn während und nach der Analyse darf die Kommunikation nicht fehlen. Aber darüber hinaus gilt es, zu lernen, wie man die Codes der Zahlen knackt.


In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen eine gute Woche, bleiben Sie mir inspiriert
Herzlichst Ihre

Karin Schleines

PS:

Die nächsten finanz- und betriebswirtschaftlichen Seminartermine:

25.08.2021 und 14.09.2021: Finanz- und Bankwissen leicht gemacht
14.11.2021 Betriebswirtschaft leicht gemacht:
 

Montag, 12. Juli 2021

Sich inspirieren lassen

Liebe Leserin, lieber Leser, 

Die Sommerzeit ist da. Bei uns gibt es in Hessen bald Ferien. 
Vor dem Hintergrund der Pandemie werde ich nicht in den Urlaub fahren, sondern zu Hause bleiben. 
Was machen Sie? Bleiben Sie hier und machen Urlaub daheim, machen Sie Urlaub in heimischen Gefilden oder fahren Sie ins Ausland? 

Pandemie, das ist ein Stichwort. Ich habe kürzlich mit Geschäftsführer Thomas Schmitt ein Gespräch rund um Digitalisierung, Führung und Kulturwandel geführt. Und mit der Führungskraft Anne Rückschloß habe ich mich zum Thema Führung, insb. vor dem Hintergrund der Pandemie, ausgetauscht. 
Was die beiden erzählen, können Sie unter 

https://www.knigge.tv/Galerie-und-Gaeste.html 

lesen. 

Darüber hinaus lade ich Sie ein, zwei weitere Interviews mit den Etikette-Expertinnen Heidi Lachmund und Daniela Erath-Mohr zu lesen. Sie finden auch diese Gespräche über den oben aufgeführten Link. 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche. 
Bleiben Sie inspiriert 

Herzlichst 
Karin Schleines 

PS: Hier die nächsten Seminartermine: 

13.07.2021: Business Etikette Fresh-Up
                   - online 
27.07.2021: Business Etikette aktuell - in
                    Hamburg in Präsenz, sofern 
                    die Situation es ermöglicht,   
                    ansonsten online

Mittwoch, 17. März 2021

Happy St. Patrick´s Day

Liebe Leserin, lieber Leser, 

heute ist St. Patrick´s Day. Und ich erinnere mich an eine kleine Begebenheit, die mir vor längerer Zeit an diesem Tag widerfahren ist. Ich wurde begrüßt mit "Happy St. Patrick´s Day" und dabei parallel gekniffen, ohaa! 
Mir wurde aufgrund meines Erstaunens dann mit einem breiten Grinsen erklärt, dass all diejenigen, die an diesem Tage kein Grün in der Kleidung tragen, geknappt werden.

Ich habe mich entschieden, mich denn doch mal näher mit diesem besonderen Tag zu beschäftigen. Kleiner Tipp: Die nachfolgenden Informationen könnten für Ihren Smalltalk heute nützlich sein.

Der St. Patrick´s Day fällt immer auf den 17. März und wird zu Ehren des Heiligen Patrick gefeiert, insbesondere in Irland. 
Der St. Patrick ist der Schutzpatron des Landes. Er verbreitete dort das Christentum. Es wird überliefert, dass er einmal in einer Predigt auf die Dreifaltigkeit Gottes eingegangen ist. Er hat die Dreifaltigkeit am dreiblättrigen Shamrock (Kleeblatt) erklärt.  
Beim dreiblättrigen Shamrock handelt es sich um ein einziges Blatt, das aber drei Blätter trägt. Und so ist das auch mit Gott. Vereinfacht ausgedrückt: Gott ist  ist einzig, und dennoch existiert er in Vater, Sohn und Heiligem Geist. 
Übrigens, das Kleeblatt ist das Symbol für Irland, und für viele gilt es auch als Glückssymbol. 

Am St. Patrick´s Day gibt es vielerorts in Irland, aber auch bspw. in den USA Umzüge. Familien treffen sich und feiern. In der aktuellen Situation wird dies
sicherlich anders sein, aber generell ist das ein Tag des Feierns.

Ich wünsche Ihnen nunmehr einen schönen Tag und besonders viel Glück. 
Und damit Sie nicht gepetzt werden, tragen Sie irgendetwas Grünes mit sich :).

Bleiben Sie mir inspiriert 

Herzlichst Karin Schleines 

Foto: Vierblättriges Kleeblatt von Pixabay:OpenClipart-Vectors

Dienstag, 16. März 2021

Es geht auch mal "oben ohne", oder?

 Liebe Leserin, lieber Leser,

wie jetzt? Was? Oben ohne? Ja was schreibt Frau Schleines denn da jetzt? Doch, Sie haben richtig gelesen, oben ohne - beim Mann.

Selbstverständlich hat das klassische Accessoire des Mannes - die Krawatte - nicht ausgedient. Sie hat auf jeden Fall weiterhin ihre Berechtigung.  Ich frage mich aber, ob es nicht einmal an der Zeit ist, darüber nachzudenken, ob denn wirklich i m m e r der Schlips den Anzug oder das Jackett komplettiert bzw. vervollständigen muss.

Generell heißt es ja, die Krawatte perfektioniert den Anzug,  

Foto: Matthias Schild auf Pixabay


Natürlich kann und soll sie das, insbesondere in den entsprechenden formalen "Business-Situationen",  oder wenn der Dresscode "Business" es vorgibt.  In wichtigen geschäftlichen Situationen trägt "Mann"
sie , einige  mit oder ohne Blümchen, unifarben, bunt,  mit und ohne Paisley-Muster, mit Punkten, Pünktchen, manchmal leider unbemerkt auch mit Flecken,  gestreift, nicht gestreift, ich könnte viele Muster aufzählen. Und ja, selbstverständlich soll das Muster zum Jackett und der entsprechenden Situation passen. Den Schlips mit großen bunten Punkten bei wichtigen Vertragsverhandlungen sehe ich untergehen,, aber da geht dann möglicherweise auch nicht nur dieser unter, Understatement ist da gefragt, es geht ja ums Eindruckschinden.  

Aber: Kommt "Mann" in gewöhnlichen geschäftlichen Alltagssituation nicht doch auch mal ohne den Schlips aus?

Nicht falsch verstehen. Ich "disse" keine Krawatte. Ich gehe da mit meinen Gedanken eher in die Richtung des Dresscodes "Business casual". Tut es im  geschäftlichen Kontext in legereren Situationen nicht auch mal "nur" ein  schicker Anzug, ein schickes (weißes) Hemd aber eben ohne die Krawatte? Warum denn bitte nicht? Alternativ kann zum Anzug ohne Krawatte ein  Einstecktuch gewählt werden, was übrigens das Outfit sehr attraktiv erscheinen lassen kann.

Es gibt viele Unternehmen, übrigens auch in  konservativeren Branchen, die sich eine Art
"Corporate-Style" verordnet haben oder gerade dabei sind dies zu tun. Da werden sogar kleine Projekte initiiert, um die Kleiderfrage für das gesamte Unternehmen zu diskutieren, zu klären um denn auch dieses Thema in den Verhaltenscodex des Betriebs einzubinden,  unter Beachtung der Corporate Identity.

Und all den Unternehmen, die sich die Kleiderfrage stellen, kann ich nur danke sagen, denn auch in Sachen Kleidung sollten wir uns im positiven Sinne situationsgerecht und zeitgemäß weiterentwickeln. 

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen Tag und eine schöne
Restwoche.

Bleiben Sie mir alle inspiriert, mit und ohne Accessoires

Herzlichst

Ihre 

Karin Schleines