Liebe Leserin, lieber Leser,
in meiner letzten Pressemitteilung bin ich nur aufzählenderweise auf einen sauberen Check‑In bei digitalen Meetings eingegangen. In diesem
Beitrag gehe ich nun näher auf die Besonderheiten von Check‑Ins und Check‑Outs
ein.
Im virtuellen Gespräch bzw. Meeting zeigt sich
Wertschätzung bereits in den ersten Sekunden. Ein klarer Check‑In signalisiert,
dass der Gast gesehen wird, willkommen ist und dass seine Zeit wertvoll ist.
Ein bewusster Einstieg, gerade im digitalen Bereich, ist ein Zeichen moderner
Business Etikette.
Warum Check‑Ins
in digitalen Meetings besonders wichtig sind
Digitale Meetings können für manche hektisch
sein; andere sind durch technische Aspekte abgelenkt. Ein guter Check‑In kann
hier abfedern, Fokus schaffen und eine Grundlage für die Zusammenarbeit im digitalen
Raum legen.
Ich unterscheide zwischen dem sogenannten Pre‑Check‑In
(ca. 15 Minuten vor Beginn) und dem eigentlichen Check‑In, wenn alle anwesend
sind.
Mein Tipp als Moderatorin: Senden Sie den Teilnehmenden bereits eine Woche bis drei Tage vor dem Meeting den Zugangslink zu. So können sich die Teilnehmenden frühzeitig mit den technischen Voraussetzungen vertraut machen. Das gibt Sicherheit. Einen Link erst wenige Minuten vor Beginn zu versenden, halte ich daher für wenig zielführend.
Im Pre‑Check‑In, 15 Minuten vor der Session, können die Teilnehmenden bereits hereingelassen werden. Sie kommen an, werden
gegrüßt, und technische Fragen lassen sich vorab klären. Pünktlich beginnt dann
der eigentliche Check‑In.
Im Folgenden stelle ich Ihnen einige einfache
Check‑In‑Varianten für digitale Besprechungen vor:
a) Der technische Check Die Frage nach Lautstärke und Sichtbarkeit wirkt beruhigend und klärend.
b) Worte zum Start Die Teilnehmenden schreiben einen Gruß in den Chat – ergänzt um ihren
Standort und z. B. mit Informationen über das aktuelle Wetter. Diese Variante aktiviert und schafft
Nähe trotz Distanz.
c) Die Kaffee‑/Tee‑Frage „Wie starten Sie in den Morgen – mit Kaffee oder Tee?“ Dies ist eine leichte,
verbindende Frage, die ebenfalls Aktivität erzeugt.
Wertschätzung
endet auch digital nicht abrupt
Neben dem Check‑In sorgt auch ein guter Check‑Out
für einen bleibenden Eindruck – nämlich für einen guten letzten Eindruck.
Hier einige Varianten:
a) Positive Feedbackfragen wie z. B. „Was nehme ich heute Positives mit?“ „Was war
für mich heute hilfreich?“ Diese Fragen fördern Aktivität und Reflexion.
b) Wünsche äußern Bitten Sie die Teilnehmenden, ihre Wünsche zum Abschluss in den Chat zu
schreiben. Auch das aktiviert und rundet das Meeting wertschätzend ab.
Mein Fazit
Wer digitale Meetings bewusst beginnt und bewusst beschließt, zeigt Respekt und
Professionalität. Ein guter Check‑In und Check‑Out kostet nur wenige Minuten,
verändert jedoch die Qualität digitaler Zusammenarbeit nachhaltig.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag und
viele gute Meetings, digital oder in Präsenz. Bleiben Sie mir inspiriert.
Herzlichst
Ihre Karin Schleines
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| Foto: Cornelia Renson |








