Liebe Leserin, lieber Leser,
die Urlaubszeit rückt näher, und für viele steht bald wieder eine Reise an. Und damit beginnt ein Ritual, das manche lieben und andere eher geduldig ertragen: Kofferpacken.
Die einen packen sehr spartanisch, die anderen versuchen, so viel wie möglich mitzunehmen. Wie ist das bei Ihnen? Mögen Sie das Packen, ob für die private Urlaubsreise oder für eine Geschäftsreise?
Ich gebe zu: Für mich gehört Kofferpacken nicht zu den großen Highlights, aber es gehört nun einmal dazu. Und jedes Mal muss ich an die Worte meines Papas denken, wenn wir früher in den Urlaub gefahren sind: „Karin, wir machen keine Modenschau.“ Meine Mutter schmunzelte dann immer, und ich heute auch.
Was mir beim Packen hilft: Vorab planen, eine kleine Checkliste schreiben und mit Ruhe an das "Projekt Packen" herangehen. Dann wird aus dem "Muss" plötzlich eine Leichtigkeit.
Haltung beim Packen: Reiseruhe & Souveränität
Kofferpacken kann Stress auslösen, muss es aber nicht.
Denn Packen bedeutet ja auch: Es geht los:
In den Urlaub, zu einem Geschäftstermin, zu neuen Eindrücken.
Beim Packen geht es für mich vor allem um Ruhe und gute Vorbereitung.
Die souveräne Wirkung ergibt sich dann ganz von selbst auf der Reise.
Reiseruhe –> durch Vorabplanung und somit das Verhindern von Hektik.
Souveränität –> das gute Gefühl, alles Wichtige dabeizuhaben.
Meine 3 Tipps für entspanntes Kofferpacken
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| Foto: Karin Schleines |
1. Koffergröße – abhängig von der Reisedauer
Die Koffergröße richtet sich nach der Länge der Reise: Vom kleinen Trolley für zwei Tage bis zum großen Koffer für längere Aufenthalte.
Für mich gilt beim kleinen Trolley:
Nur ein Paar Schuhe + Flipflops. Bequemes Schuhwerk ziehe ich auf die Reise an.
Shirts einrollen – spart Platz und verhindert ein Knittern.
Kleines Travelkit – Cremes in Reisegrößen.
Große Duschgelflaschen bleiben zu Hause – in Unterkünften gibt es meist Duschgel.
Blusen gebügelt, gefaltet, zugeknöpft und mit den Knöpfen nach unten einlegen (gilt bei allen Kofferagrößen)
Schwere Sachen nach unten, leichte nach oben (gilt im Grunde für alle Koffergrößen).
Strümpfe einrollen oder in Schuhe stecken – füllt Lücken und hält Ordnung.
Ein kleiner Koffer hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
2. Handgepäck –für alles, was Sie nicht verlieren dürfen
Viele nutzen das Handgepäck als „Auffangbecken“ für alles, was nicht mehr in den Koffer passt. Ich sehe das anders.
Meine Maßgabe lautet: Alles, was ich nicht verlieren darf, kommt ins Handgepäck.
Dazu gehören:
Persönliche Medikamente – immer ins Handgepäck, nie in den Koffer
Mobiles Telefon
Laptop / Tablet
Reisedokumente & Pass
Wertgegenstände
Bitte beachten Sie außerdem die (Sicherheits-)Bestimmungen der Transport- und Mobilitätsanbieter und der Behörden: Was darf in den Koffer, was muss ins Handgepäck?
3. Weniger ist mehr – kombinieren statt überladen
Hier geht es um Stil, Klarheit und Kombinierbarkeit.
Kleidungsstücke wählen, die vielseitig kombinierbar sind. Von lässig bis elegant – das ist mit wenigen Teilen möglich.
Ein Gürtel oder ein Tuch kann einem Outfit eine völlig neue Wirkung geben.
Accessoires bewusst wählen statt „für alle Fälle“ einpacken.
Ich wünsche Ihnen nun für Ihr nächstes Kofferpacken viel Freude, statt Stress, viel Reiseruhe statt Hektik. Und ich wünsche Ihnen das gute Gefühl, gut vorbereitet unterwegs zu sein.
Herzliche Grüße und bleiben Sie inspiriert
Karin Schleines
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| Foto: Cornelia Renson |









