Freitag, 12. Juli 2019

So werden Urlaubsgefühle auch zu Hause spürbar

Liebe Leserin, lieber Leser,

Es ist Ferienzeit.
Foto: Pixabay/enricostueber
Stehen Sie nunmehr kurz vor Ihrem Urlaub, werden Sie erst in den Urlaub gehen, wenn die Hauptreisezeit vorbei ist, oder sind Sie gerade erholt aus Ihrem Urlaub zurück gekommen?
Für all diejenigen, die nunmehr am Arbeitsplatz "die Stellung halten", sei gesagt: Nach dem Urlaub ist auch immer vor dem Urlaub. Und überhaupt, auch in dieser Zeit, wenn viele Urlaub machen, und man selbst die Stellung hält, kann man es sich gut gehen lassen.
Um auch zu Hause im Alltag ein wenig Urlaubsgefühl spürbar zu machen, folgen hier meine persönlichen Tipps:

1. Fitness vor der Arbeit

Wie wäre es denn einmal, sofern Sie es nicht schon längst tun, mit dem Drahtesel zur Arbeit zu fahren? Genießen Sie den Tagesanbruch und die erwachende Natur.
Wenn es die Zeit erlaubt, machen Sie Frühsport vor der Arbeit. Ich schwimme morgens sehr gerne. Im benachbarten Mainz macht ein Freibad an bestimmten Tagen um 6.10 Uhr auf, und bei uns in Wiesbaden öffnet dienstagsmorgens bereits um 6 Uhr ein Thermalschwimmbad.

2. Entspannung nach der Arbeit

Nehmen Sie sich ganz bewusst die Zeit zur Entspannung nach der Arbeit. Gehen Sie z. B. spazieren, oder machen Sie es sich im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon gemütlich.

3. Den Tag gestärkt starten

Stehen Sie früher auf, um sich besonders viel Zeit für das Frühstück zu nehmen. bevor Sie sich Ihrer Arbeit widmen.

4. Musikalische Genüsse am Abend

Finden Sie heraus, welche Konzerte - insbesondere im Freien - in Ihrer Nähe stattfinden. Ist etwas für Sie dabei, dann könnte einem Konzertbesuch nichts im Wege stehen. Genießen Sie beispielsweise einen lauwarem Sommerabend bei toller Musik. Auch für den kleinen Geldbeutel wird es sicher Tickets geben.

5. Für Urlaubsrückkehrer  - so denken Sie auch zu Hause noch länger an schöne Urlaubstage:

Positionieren Sie Mitbringsel so, dass Sie jeden Tag an Ihren schönen Urlaub erinnert werden.

Besonderer Tipp von mir: Benutzen Sie Duschgel / Seifen, die Sie im Urlaub genutzt haben, auch zu Hause. Auch das erinnert an Ihre vergangenen Urlaubstage.


Haben Sie weitere Tipps? Dann notieren Sie diese doch im Kommentarfeld.

Ich wünsche Ihnen nunmehr ein schönes Wochenende sowie einen guten Start in die kommende Arbeitswoche. Und allen Urlaubern wünsche ich schöne Erlebnisse, sei es auf abenteuerlichen  (Wander)Touren, bei Städtereisen, am Strand, in den Bergen oder ganz einfach zu Hause.

Bleiben Sie mir inspiriert.
Herzlichst
Ihre
Karin Schleines

Donnerstag, 13. Juni 2019

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Rein in den Mantel und raus aus dem Mantel - moder...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Rein in den Mantel und raus aus dem Mantel - moder...: Liebe Leserin, lieber Leser, so langsam wird es Sommer, die Übergangsmäntel und -Jacken sind verstaut. Dennoch benötige ich heute eine lei...

Rein in den Mantel und raus aus dem Mantel - moderner Garderoben-Knigge

Liebe Leserin, lieber Leser,

so langsam wird es Sommer, die Übergangsmäntel und -Jacken sind verstaut. Dennoch benötige ich heute eine leichte Jacke, da wir aktuell gefühlte 15 Grad haben. Die Blazerjacke bleibt heute auch "inhouse" an, so dass niemand sogar in die Gelegenheit kommt, mir aus eben dieser Jacke zu helfen.
Und dieser Beitrag heute beschäftigt sich mit eben den entsprechenden  Höflichkeitsgesten beim An- und Ablegen von Jacken, Mänteln, Ponchos und dergleichen.

Ich werde immer wieder gefragt, ob es heutzutage noch üblich ist, dass der Mann in allen Situationen der Frau aus dem Mantel hilft. Die Antwort ist  - finde ich - nicht mit einem Satz zu beantworten, da sich die Zeiten geändert haben und Genderaspekte wie auch  Emanzipation für viele eine Rolle spielen. Außerdem kommt es auf die Situation an.
Bild: Rose_McAvoy_Pixabay

So ist es immer noch eine eine schöne Geste, wenn der Mann der Frau bei einem privaten Essen den Mantel nach Betreten des Restaurants abnimmt und ihr beim Verlassen des Restaurants beim Anlegen desselben behilflich ist.
Dennoch sollten wir uns klar werden, dass "frau"  ganz selbstverständlich ihre Jacke auch selbst ausziehen und an der Garderobe abgeben kann. Die Entscheidung hierfür trifft sie ganz alleine. Und das ist heutzutage kein Fauxpas mehr. Um Fettnäpfchen vorzubeugen, empfehle ich den Herren Folgendes: Wenn man merkt, die Frau beginnt selbsttätig sich den Mantel auszuziehen, dann sollte man eher danach fragen, ob man den Mantel lediglich zur Garderobe bringen darf.

Ferner gilt das Prinzip Respekt: Dass man der wesentlich älteren Person und Menschen, die z. B. aufgrund ihrer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind, beim An- und Ablegen der Jacke hilft, versteht sich von selbst.

Haben wir die Situation, dass wir als Gastgeber  auftreten, so ist es üblich, dem Gast - unabhängig vom Geschlecht -  beim An- und Ablegen des Mantels behilflich zu sein.
Da männliche Gäste es gewohnt sind, selbständig die Jacke abzulegen, tun Gastgeberin oder Gastgeber gut daran, wenigstens die Jacke abzunehmen.

Das Gastgeberprinzip gilt auch im geschäftlichen Bereich: Der Gastgeber ist dem Kunden gegenüber aufmerksam, wenn es um das Ab- und Anlegen der Jacke / des Mantels geht.

Welche Erfahrungen haben Sie denn in Sachen Garderoben-Knigge erlebt? Ich freue mich auf Ihre Antworten und wünsche Ihnen nunmehr noch einen erfolgreichen Donnerstag sowie Freitag und ein schönes Wochenende mit tollem Wetter.

Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst Ihre

Karin Schleines




Montag, 13. Mai 2019

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: "Hallo Hollywood" - So machen Sie beim Telefoniere...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: "Hallo Hollywood" - So machen Sie beim Telefoniere...: Liebe Leserin, lieber Leser, wir kennen alle den Ausspruch: „Für den ersten ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“. Dies gilt n...

"Hallo Hollywood" - So machen Sie beim Telefonieren einen guten Eindruck - Teil 2


Liebe Leserin, lieber Leser,

wir kennen alle den Ausspruch: „Für den ersten ersten Eindruck gibt es keine
zweite Chance“. Dies gilt nicht nur in Situationen, in denen wir uns
Aug in Aug gegenüberstehen oder sitzen, sondern auch bei Telefonaten.
Auch beim Telefonieren verschaffen wir dem anderen gegenüber einen gewissen
Eindruck, den man an bestimmten Aspekten, wie unten  beispielhaft aufgeführt, festmachen kann.

 
Karin H. Schleines
Beim Telefonieren nichts essen.
Ein Nuscheln soll vermieden werden.
Möchten Sie gerne an Ihrem Getränk nippen, avisieren Sie es Ihrem Telefonpartner. Und wenn Sie doch mal in einen Snack beißen möchten, geben Sie dem anderen Bescheid.

Während eines Telefonats nicht mit der Tastatur des PCs, Laptops klimpern.
Ich empfinde es als unhöflich, wenn ich ein Tastaturklimpern höre, denn ich
denke immer, die Person hört nicht zu.  Selbstverständlich kann es sein, dass
der Gesprächspartner einfach nur mitschreibt. Damit hier kein Missverständnis
entsteht, empfehle ich, dem Gesprächsteilnehmer mitzuteilen, dass man
sich auf elektronischem Wege Notizen macht.

Telefon einfach auf „laut“ stellen, ohne zu informieren.
Wenn Sie jemanden mithören lassen möchten, fragen Sie bitte den
Gesprächspartner, ob er einverstanden ist. Falls nicht, ist ein
Mithören nicht möglich. Dies gilt auch für Aufzeichnungen.

Gute Vorbereitung auf ein Telefonat ist die halbe Miete.
Bereiten Sie sich auf ein Telefonat so gut vor, wie auf ein persönliches
Meeting. Sollten Sie ein Telefonat mit Webcam führen, achten Sie auf
professionelle Kleidung und Hintergrund.
Legen Sie Schreibutensilien inkl.  Block / Mappe zurecht, so dass Sie diese
griffbereit haben.

Störungen vermeiden.
Da Telefonate, insb. im dienstlichen Bereich, wie Offline - Besprechungen zu handhaben sind, sollten Störungen vermieden werden. Hat Ihr Team einen Gruppenkalender,  tragen Sie
auch wichtige Telefonbesprechungen ein, so dass jeder Kenntnis hierüber hat und
Störungen vermieden werden können.

Inhalte zusammenfassen.
Damit nichts vergessen wird, ist eine Zusammenfassung der Inhalte des Telefonats
empfehlenswert. Eine Bestätigung wichtiger Aspekte kann nach einem Telefonat
schriftlich erfolgen. Und sollte man telefonisch etwas zusagen, sollte diese Zusage
kurzfristig umgesetzt werden.

Haben Sie noch weitere Tipps?

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start in die neue Woche.

Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst

Karin Schleines



Mittwoch, 17. April 2019

"Hallo Hollywood" - So machen Sie beim Telefonieren einen guten Eindruck - Teil 1

Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Osterfeiertage stehen nunmehr kurz vor der Tür. Haben Sie alle Vorbereitungen für die Feiertage getroffen oder stecken Sie noch mittendrin?  Ich drücke die Daumen, dass alles stressfrei über die Bühne geht. Meine Einkäufe habe ich gerade eben in der Mittagspause getätigt.
Ich sitze nunmehr wieder an meinem Schreibtisch, um diesen Beitrag final zu bearbeiten.
Heute dreht es sich um das  Telefonieren. Ich werde in meinen Seminaren und Webinaren immer wieder nach  "dem" Telefonknigge gefragt. Einige Fragen nehme ich hier nun in diesem Beitrag auf und beantworte diese hier gerne. Bevor Sie die Antworten lesen, können Sie ja erst selbst einmal für sich die Fragen beantworten, bevor Sie weiterlesen. Viel Spaß.

1.
Wann kann man jemanden privat noch abends telefonisch kontaktieren und wie ist das im Geschäftsleben - gibt es da auch "Kernzeiten"?

Früher galt es als unhöflich, nach 20 Uhr jemanden privat telefonisch zu kontaktieren. Heutzutage haben sich Arbeitszeiten verändert, und wir sind fast alle mobil zu erreichen.
Jeder sollte daher für sich selbst eine Uhrzeitgrenze setzen, bis zu der er erreichbar ist. Ich persönlich bin nach 22:00  Uhr nicht mehr erreichbar, es sei denn es handelt sich um einen Notfall oder ich habe mit jemandem ausgemacht, dass er mich auch danach noch kontaktieren kann.
Im privaten Bereich rufe ich erst ab  9.30 Uhr an. Auch hier gibt es Ausnahmen: Notfälle oder Terminabsprachen.

Im Geschäftsleben können die Büro- und Sprechzeiten variieren. Hier empfehle ich, die entsprechenden Sprechzeiten anzufragen / zu recherchieren. Viele Praxen und Behörden öffnen um 8:00 Uhr und sind denn auch um diese Zeit telefonisch erreichbar, teilweise durchgehend bis beispielsweise 17:00 Uhr oder mit Unterbrechung aufgrund einer Mittagspause.

2.
Wie sollte ein Anruf im Geschäftsleben entgegen genommen werden?

Ich empfehle, zuerst den Namen der Firma und die Abteilung zu nennen. Danach folgt Ihr Vor- und Zuname. Ein Tagesgruß kann auch noch hinzugefügt werden:

"Beispiel AG, Abteilung Vertrieb, Martin Muster, guten Tag".

Sollten Sie einen Anruf für einen Kollegen entgegennehmen, so sollten Sie den Namen des Anrufers, dessen Telefonnummer, den Grund seines Anrufs und die Uhrzeit des Anrufs notieren und dem Anrufenden mitteilen, dass Sie das Anliegen weiterleiten, sofern Sie nicht persönlich dieses Anliegen bearbeiten können.

3.
Wie sollte ein Text auf dem geschäftlichen Anrufbeantworter am besten formuliert werden?

Ich empfehle auch hier in den Text den Firmennamen, möglicherweise noch die Abteilung und dann den eigenen Namen mit einem Tagesgruß zu integrieren, wenn man einen eigenen Anschluss hat. Sprechen Sie deutlich. Achten Sie darauf, dass es bei der Aufnahme keine Hintergrundgeräusche gibt. Sie können ferner wählen, ob der Anrufer eine Nachricht hinterlassen kann oder aber lediglich die Ansage hört.

Hier zwei Beispiele:

a)
"Guten Tag, Sie sind mit der Steuerberatungskanzlei Schön in Musterstadt verbunden. Sie rufen außerhalb unserer Öffnungszeiten an. Diese sind heute von 9 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Vielen Dank. Das Band schaltet nunmehr ab."

b)
"Guten Tag, Sie sind mit der Mailbox von Martin Muster, Firma Beispiel AG,  verbunden. Ich bin momentan nicht im Hause. Bitte hinterlassen Sie mir doch eine Nachricht, ich rufe Sie gerne zurück."
(Viele fügen noch hinzu: "Nennen Sie  hierbei Ihren Namen, Ihre Telefonnummer  und den Grund Ihres Anrufs. Ich rufe Sie gerne zurück. Vielen Dank." )


Ich wünsche Ihnen nunmehr noch einen schönen Tag, eine schöne Restwoche und
erholsame Osterfeiertage.                       
Foto: Pixabay _ Monika 1607

Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzliche Grüße

Karin Schleines






Montag, 1. April 2019

Sind Sie der Büfett-Typ?

Liebe Leserin, lieber Leser,

was gibt es Schöneres, ein gutes Essen zu genießen.  Die einen ziehen es dann auch vor, bedient zu werden, die anderen präferieren ein Büfett.
Und dieses Thema haben wir neulich in privater Runde diskutiert, und zwar vor dem Hintergrund Urlaub und da noch spezieller: Cluburlaub und Kreuzfahrt. Bei  beiden Urlaubsformaten kann der Gast in aller Regel wählen: Möchte ich beim Essen bedient werden oder verbringe ich meine Essenszeit im Selbstbedienungsrestaurant, feiner ausgedrückt: Servicerestaurant.
Karin H. Schleines

Die Befürworter von Büfetts führen denn sogleich folgende Argumente auf:

- Flexibilität in der Auswahl der Speisen.
- Selbst entscheiden können, wie viel man von welcher Speise   
  isst.

- Man bleibt nicht die ganze Zeit am Platz sitzen. Es gibt
  Bewegung.

- Es ist ungezwungener.

Die Befürworter des Restaurant mit Service sagen:

- Man hat Ruhe beim Essen, und man muss nicht immer aufstehen.
- Man kann zwischen den Menüs auswählen.
- An Bufetts herrscht Hektik oder man muss teilweise warten, bis man an der
  Station angelangt ist, an die man möchte.
- Es gibt beim Essen eine klare Struktur.

Jeder hat so seine Vorlieben, und  das ist auch gut so.
Ich persönlich ziehe zwar ein Büfett gerne vor, versuche im Urlaub aber, wenn es geht, zwischen den jeweiligen Restaurants zu wechseln, um auch einmal oder zweimal das Restaurant mit Service zu genießen.
Und damit am Büfett keine Hektik, geschweige Unmut, aufkommt, folgen nunmehr einige Tipps, um eine Schlacht am warmen und kalten Büfett erst gar nicht aufkommen zu lassen:

1
Büfetts haben eine Struktur, wie Menüs im Servicerestaurant.  Entsprechend der Menüfolge sind auch gute Büfetts entsprechend einer Menüfolge aufgebaut: Von Vorspeisen, Suppen über Hauptspeisen zur Käseauswahl und zum Dessert.

2.
Innerhalb der jeweiligen Büfettstation können sogar die  Speisen aufgrund eines besonderen Systems angerichtet werden. So können beispielsweise innerhalb der Vorspeisenstation die Salate vor den
Platten mit Fisch und Meeresfrüchten angerichtet werden.


3. 
Wie bei Punkt 1. erwähnt, gibt es i. d. R. eine Systematik, wie Speisen angerichtet werden. Das heißt, dass es daher auch nur eine Laufrichtung beim Büfett gibt.

4.
Für jeden Gang wird sich immer ein neuer Teller genommen, inkl. Besteck.

5.
Auch wenn man hungrig ist, sollte der Teller nicht vollgefüllt werden. Die Küche füllt nach, so dass man sicher sein kann, man wird satt, auch wenn man mehrere Gänge zum Büfett in Kauf nehmen muss.

Welcher Typ sind Sie denn? Mögen Sie eher das Büfett oder möchten Sie sich bedienen lassen?

Ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche.

Bleiben Sie mir inspiriert

Herzliche Grüße

Karin Schleines