Freitag, 23. November 2018

So kommt Ihnen beim Handshake keiner mehr näher - Distanzzonen

Liebe Leserin, lieber Leser,

meine Güte, jetzt ist es schon wieder Freitag. Die Zeit rennt ganz schön.
Empfinden Sie das auch so? Ab nächsten Montag geht es dann schon auf den ersten Advent zu, und in den Kaufhäusern wird es wieder voller.
Ich fahre gerne mit dem Bus in die Stadt zum Bummeln und in diesen Zeiten werden auch die öffentlichen Verkehrsmittel stärker frequentiert. 
Foto: Pixabay/Smeclporama
Und da gibt es dieses Phänomen, dass man sich befreiter fühlt, wenn man aus dem vollen Bus oder der vollen Bahn ausgestiegen ist, denn jeder fühlt sich "freier" und "wohler", wenn ihm fremde Menschen nicht zu nahe kommen.
Es gibt in unserem Kulturkreis Distanzzonen. In einem vollen Bus kommt man nicht umhin, dass Fremde in die "intime Distanzzone (diese beläuft sich bis zu 0,5 m) eindringen.
Wir lassen nur Familie, Partner, Freunde in diese  Distanzzone eintreten, oder z. B. den Frisör, da er uns eine schöne Frisur verpasst, oer beim Gesellschaftstanz, da lassen wir die Nähe zu eher Fremden zu.
Ansonsten gilt diese Zone als "Tabu" .

In der so genannten "persönlichen Distanzzone" (diese geht bis zu 1,0 m) wird sich die
Hand gereicht.

In der "gesellschaftlichen Distanzzonen" (bis 2 m etwa) kann man schon einmal Blickkontakt aufnehmen und sich grüßen (z. B. zuwinken, "hallo" rufen).

Dann gibt es noch die "öffentliche Distanzzone" (ab 2 / 3 m aufwärts).

Aber was kann man tun, wenn Ihnen doch jemand beim Händereichen zu nahe kommt?
Hier ein Tipp von mir: Drehen Sie sich beim Handschlag leicht mit der Hüfte zu Ihrem Gegenüber. Das schafft Distanz. Den Blickkontakt halten Sie bei.


Welche Tipps haben Sie? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Wochenausklang und bleiben Sie mir inspiriert.

Herzliche Grüße

Karin Schleines

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