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Freitag, 8. Dezember 2017
Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Chic bei Schnee und Eis
Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Chic bei Schnee und Eis: Liebe Leserin, lieber Leser, "the weather outside is frightful and the fire is so delightful..." kennen Sie auch dieses Lied, da...
Chic bei Schnee und Eis
Liebe Leserin, lieber Leser,
"the weather outside is frightful and the fire is so delightful..." kennen Sie auch dieses Lied, das um die Weihnachtszeit immer wieder mal gespielt wird? Vergangenen Sonntag hatten wir hier in Wiesbaden kräftiges Schneetreiben. Und auch dieses Wetter hatte viele nicht daran gehindert, auf den Weihnachtsmärkten zu schlendern. Dick eingemummelt und mit festem Schuhwerk für derartige winterliche Wetterverhältnisse ausgerüstet, konnte einem das Wetter nichts ab haben.
Ich bekomme in dieser Zeit sehr viele Anfragen dahingehend, wie denn nunmehr die geschäftliche Kleiderordnung bei derartigen Wetterlagen aussieht.
Hier einige Tipps von mir:
1.
Schuhwechsel im Büro: Während die Winterschuhe gute Dienste auf dem Weg zur und von der Arbeit leisten, können Sie im Büro Ihre Schuhe Wechseln, also z. B. vom Winterstiefel rein in die Pumps und umgekehrt. Nehmen Sie Ihr bürotaugliches Schuhwerk in einer gesonderten Tasche einfach mit.
2.
Schicke Kopfbedeckung statt Pudelmütze: Natürlich können Sie auch die Pudelmütze aufsetzen. Schicker sieht es mit einem Hut oder einer schönen Wollmütze mit Hutcharakter aus, die farblich zu Ihrer Winterjacke / Ihrem Wintermantel passt.
3.
Schicke Jacke: Zum Business-Anzug oder Kostüm kann eine längere Winterjacke - auch gesteppt - , ein längerer Anorak oder ein warmer Mantel passen. Und um dem trüben Wetter zu trotzen, wirken farbige auf die Kleidung abgestimmte Accessoires wie z. B. Schals, freundlich.
3.
Handschuhe passend zum Outfit: Handschuhe sind Wärmeschutz und Accessoire zugleich. Aus diesem Grund sollten sie zu Schal, Jacke passen.
4.
Ein Schirm sollte nicht fehlen: Entweder nutzen Sie einen Knirps, den Sie in Ihrer Tasche verstauen können, oder aber Sie machen mit einem Stockschirm, der mit Muster und Farben auf Ihr Outfit abgestimmt ist, eine gute Figur.
Wie halten Sie es denn so mit Ihrem winterlichen Business-Outfit? Schreiben Sie mir.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitag und ein wunderbares Wochenende mit schönem Wetter. bleiben Sie mir inspiriert.
Herzliche Grüße
Ihre
Karin Schleines
"the weather outside is frightful and the fire is so delightful..." kennen Sie auch dieses Lied, das um die Weihnachtszeit immer wieder mal gespielt wird? Vergangenen Sonntag hatten wir hier in Wiesbaden kräftiges Schneetreiben. Und auch dieses Wetter hatte viele nicht daran gehindert, auf den Weihnachtsmärkten zu schlendern. Dick eingemummelt und mit festem Schuhwerk für derartige winterliche Wetterverhältnisse ausgerüstet, konnte einem das Wetter nichts ab haben.
Ich bekomme in dieser Zeit sehr viele Anfragen dahingehend, wie denn nunmehr die geschäftliche Kleiderordnung bei derartigen Wetterlagen aussieht.
Hier einige Tipps von mir:
1.
Schuhwechsel im Büro: Während die Winterschuhe gute Dienste auf dem Weg zur und von der Arbeit leisten, können Sie im Büro Ihre Schuhe Wechseln, also z. B. vom Winterstiefel rein in die Pumps und umgekehrt. Nehmen Sie Ihr bürotaugliches Schuhwerk in einer gesonderten Tasche einfach mit.
2.
Schicke Kopfbedeckung statt Pudelmütze: Natürlich können Sie auch die Pudelmütze aufsetzen. Schicker sieht es mit einem Hut oder einer schönen Wollmütze mit Hutcharakter aus, die farblich zu Ihrer Winterjacke / Ihrem Wintermantel passt.
3.
Schicke Jacke: Zum Business-Anzug oder Kostüm kann eine längere Winterjacke - auch gesteppt - , ein längerer Anorak oder ein warmer Mantel passen. Und um dem trüben Wetter zu trotzen, wirken farbige auf die Kleidung abgestimmte Accessoires wie z. B. Schals, freundlich.
3.
Handschuhe passend zum Outfit: Handschuhe sind Wärmeschutz und Accessoire zugleich. Aus diesem Grund sollten sie zu Schal, Jacke passen.
4.
Ein Schirm sollte nicht fehlen: Entweder nutzen Sie einen Knirps, den Sie in Ihrer Tasche verstauen können, oder aber Sie machen mit einem Stockschirm, der mit Muster und Farben auf Ihr Outfit abgestimmt ist, eine gute Figur.
Wie halten Sie es denn so mit Ihrem winterlichen Business-Outfit? Schreiben Sie mir.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitag und ein wunderbares Wochenende mit schönem Wetter. bleiben Sie mir inspiriert.
Herzliche Grüße
Ihre
Karin Schleines
Dienstag, 21. November 2017
Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Wer freundlich ist hat mehr vom Leben, oder?
Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Wer freundlich ist hat mehr vom Leben, oder?: Liebe Leserinnen, liebe Leser, als Fan eines bekannten Bauchredners kommt mir immer wieder einmal ein Ausspruch, den er einer seiner Puppe...
Wer freundlich ist hat mehr vom Leben, oder?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als Fan eines bekannten Bauchredners kommt mir immer wieder einmal ein Ausspruch, den er einer seiner Puppen auferlegt, in den Sinn: "Freundlich, freundlich freundlich, wer freundlich ist, hat mehr vom Leben". Vielleicht haben Sie den Bauchredner und die entsprechende Puppe schon erkannt, die diesen Spruch aufsagen. Ich finde, diese Worte "haben was".
Im vergangenen Beitrag ging es um Service und Respekt zeigen. Heute gehe ich auf einige aktuelle Umgangsformenstandards in unserem alltäglichen Leben ein und beziehe mich einmal auf diversen Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Zuvor machen wir uns noch ein paar kleine Gedanken zum Thema "Manieren".
"Manieren" heute
An was denken Sie ganz spontan, wenn Sie den Begriff "Manieren" hören?
Kommen Ihnen dann auch Begriffe wie "Anstand", "Respekt", "Toleranz", "Hilfe" in den Sinn?
Sehr schön, dann haben Sie bereits erkannt, was "Knigge" heutzutage bedeutet: Respekt vor dem anderen haben, tolerant sein, sich gegenseitig behilflich sein.
Drehen Sie einmal das Wort "Umgangsformen" um. Sie erhalten dann z. B. "Formen des Umgangs", und diese können, je nach Kultur, unterschiedlich sein. Heute gehe ich auf ausgewählte 5 Fragen ein, die sich mit unseren alltäglichen Umgangsformen in unserem Lande beschäftigen.
Aktuelle Umgangsformenstandards heute
Wer geht zuerst die Treppe hoch?
Dieses Thema hatten wir neulich bei einem meiner Kunden gehabt. So meinte ein Sitzungsteilnehmer während des anfänglichen Smalltalks, die Frau würde immer vorangehen, auch im Geschäftsleben.
Richtig ist, dass im privaten Bereich die Frau gerne voran gehen darf, der Herr hinter ihr zum Schutz. Im privaten Bereich geht dann der Herr zuerst die Treppe hinunter.
Im beruflichen Bereich sieht das etwas anders aus: Kennt sich ein Kunde (egal ob Mann oder Frau) aus, so geht er vor dem Gastgeber gerne die Treppe hinauf, der Gastgeber hinter ihm. Geht es treppab, geht der Gastgeber vor, hinter ihm folgend der Gast / der Kunde.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Wenn der Kunde nicht weiß, wohin er gehen soll, so dürfen Sie gerne als Gastgeber voran gehen, allerdings sollten Sie dem Gast dann auch kommunizieren, dass Sie lediglich den Weg weisen und deshalb voranschreiten. Die Türe halten Sie dem Gast aber dann wieder auf, so dass er zuerst den Besprechungsraum oder das Büro betreten kann. Ich helfe auch meinen Kunden aus dem Mantel, unabhängig davon, ob Mann oder Frau.
Geht der Herr in jeder Situation zuerst ins Restaurant?
In geschäftlichen Situationen geht derjenige voran, der bestellt hat. Das kann dann auch die Frau sein, die eingeladen hat.
Im privaten Bereich geht klassischerweise der Herr voran. Er hält er der Frau die Türe des Restaurants auf, sie geht hinein und wartet, bis der Herr wieder vor geht und nach dem Tisch ausschau hält.
Wie ist das mit dem "Gesundheit - sagen"?
Generell lautet die Regel immer noch so, dass, wenn jemand niesst, ein "Gesundheit - sagen" ein Fauxpas ist. Der Grund liegt darin, dass man durch das "Gesundheit - sagen" den anderen mit seinem Niesen in den Mittelpunkt rückt und eben jene niesende Person sich noch unwohler fühlen kann, als sie sich bereits beim Niesen schon fühlt.
Jetzt verhält es sich aber so, dass ältere Menschen gerne ein "Gesundheit" hören möchten.
Ich entscheide dann immer situativ: Bin ich mit einer älteren Person alleine im Raum, dann kann es schon je nach Lage passieren, dass ich auch einmal "Gesundheit" sage. In größerer Runde vermeide ich ein "Gesundheit". Mein Mitgefühl zolle ich dem niesenden Nachbarn dadurch, dass ich ihm ein Taschentuch anbiete mit einer aufmunternden Geste. Zumeist wird dies dankend angenommen.
Was mache ich, wenn mir eine Person zu nahe kommt?
Das haben Sie sicher auch schon oft erlebt: Überfüllte Busse und Bahnen und Sie mittendrin. Klassischerweise kann man gegen einen überfüllten Stadtbus oder eine überfüllte S-Bahn nichts tun, es sei denn, man nimmt die nächste Bahn oder den nächsten Bus. Das heißt aber nicht, dass der nächste Bus oder die nächste Bahn dann leerer ist. Wir haben uns mit der Zeit an volle Busse und Bahnen gewöhnt und sagen nichts, wenn eine fremde Person in unsere "intime Distanzzone" (bis zu 0,5 m) hineintritt. Wir fühlen uns aber dann befreiter, wenn wir aus dem vollen Bus aussteigen.
Es gibt aber Situationen, da können wir reagieren, wenn eine dritte Person uns zu nahe kommt, z. B. bei einer Begrüßung. Ein Zurückgehen hilft zumeist nicht, da der andere dann wiederum nachkommt. Wenn mir so etwas passiert, dann drehe ich mich etwas mit der Hüfte zur Seite (gibt Distanz), halte aber Blickkontakt zur Begrüßung. Beachten Sie: Das Begrüßen, also die Kontaktaufnahme mit Körperberührung, erfolgt in der sogenannten "persönlichen Distanzzone" (= 0,5 - 1,0 m).
Wie verstaue ich Visitenkarten?
Trotz Digitalisierung sind auch heutzutage die Visitenkarten nicht wegzudenken. Diese Aushängeschilder von uns selbst und unserer Firmen, für die wir arbeiten, bieten uns sprichwörtlich viele Anker für unseren Smalltalk und bieten die Grundlage für weitere Kontaktaufnahmen.
Haben Sie schon einmal beobachtet, wie die Kärtchen überreicht werden und besonders woher sie gezückt werden? Da erscheinen diese aus einem Portemonaie, sie werden lose aus einer Tasche herausgenommen, oder lose aus der Innentasche des Jacketts gezückt. Aber - Leute, es geht schicker:
Wie wäre es mit einem Visitenkartenetui? Die Etuis gibt es für jeden Geldbeutel. Sie fangen mit dem Etui zwei Fliegen mit einer Klappe: 1. Ihre Kärtchen bleiben sauber und eselohrenfrei. 2. Ein Visitenkartenetui hat eine besondere Wirkung obendrauf, es verstärkt die Wertigkeit Ihrer Visitenkarte und die des Gegenübers, denn die entgegengenommenen Kärtchen finden dort auch noch ihren Platz.
Haben Sie auch Fragen? Dann scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen. Ich beantworte sie Ihnen gerne.
Ich wünsche Ihnen nunmehr noch einen schönen Abend und noch eine erfolgreiche Restwoche.
Bleiben Sie mir inspiriert! Und denken Sie an die Bauchrednerpuppe: "Wer freundlich ist, hat mehr vom Leben".
Herzlichst
Ihre
Karin Schleines
als Fan eines bekannten Bauchredners kommt mir immer wieder einmal ein Ausspruch, den er einer seiner Puppen auferlegt, in den Sinn: "Freundlich, freundlich freundlich, wer freundlich ist, hat mehr vom Leben". Vielleicht haben Sie den Bauchredner und die entsprechende Puppe schon erkannt, die diesen Spruch aufsagen. Ich finde, diese Worte "haben was".
Im vergangenen Beitrag ging es um Service und Respekt zeigen. Heute gehe ich auf einige aktuelle Umgangsformenstandards in unserem alltäglichen Leben ein und beziehe mich einmal auf diversen Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Zuvor machen wir uns noch ein paar kleine Gedanken zum Thema "Manieren".
"Manieren" heute
An was denken Sie ganz spontan, wenn Sie den Begriff "Manieren" hören?
Kommen Ihnen dann auch Begriffe wie "Anstand", "Respekt", "Toleranz", "Hilfe" in den Sinn?
Sehr schön, dann haben Sie bereits erkannt, was "Knigge" heutzutage bedeutet: Respekt vor dem anderen haben, tolerant sein, sich gegenseitig behilflich sein.
Drehen Sie einmal das Wort "Umgangsformen" um. Sie erhalten dann z. B. "Formen des Umgangs", und diese können, je nach Kultur, unterschiedlich sein. Heute gehe ich auf ausgewählte 5 Fragen ein, die sich mit unseren alltäglichen Umgangsformen in unserem Lande beschäftigen.
Aktuelle Umgangsformenstandards heute
Wer geht zuerst die Treppe hoch?
Dieses Thema hatten wir neulich bei einem meiner Kunden gehabt. So meinte ein Sitzungsteilnehmer während des anfänglichen Smalltalks, die Frau würde immer vorangehen, auch im Geschäftsleben.
Richtig ist, dass im privaten Bereich die Frau gerne voran gehen darf, der Herr hinter ihr zum Schutz. Im privaten Bereich geht dann der Herr zuerst die Treppe hinunter.
Im beruflichen Bereich sieht das etwas anders aus: Kennt sich ein Kunde (egal ob Mann oder Frau) aus, so geht er vor dem Gastgeber gerne die Treppe hinauf, der Gastgeber hinter ihm. Geht es treppab, geht der Gastgeber vor, hinter ihm folgend der Gast / der Kunde.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Wenn der Kunde nicht weiß, wohin er gehen soll, so dürfen Sie gerne als Gastgeber voran gehen, allerdings sollten Sie dem Gast dann auch kommunizieren, dass Sie lediglich den Weg weisen und deshalb voranschreiten. Die Türe halten Sie dem Gast aber dann wieder auf, so dass er zuerst den Besprechungsraum oder das Büro betreten kann. Ich helfe auch meinen Kunden aus dem Mantel, unabhängig davon, ob Mann oder Frau.
Geht der Herr in jeder Situation zuerst ins Restaurant?
In geschäftlichen Situationen geht derjenige voran, der bestellt hat. Das kann dann auch die Frau sein, die eingeladen hat.
Im privaten Bereich geht klassischerweise der Herr voran. Er hält er der Frau die Türe des Restaurants auf, sie geht hinein und wartet, bis der Herr wieder vor geht und nach dem Tisch ausschau hält.
Wie ist das mit dem "Gesundheit - sagen"?
Generell lautet die Regel immer noch so, dass, wenn jemand niesst, ein "Gesundheit - sagen" ein Fauxpas ist. Der Grund liegt darin, dass man durch das "Gesundheit - sagen" den anderen mit seinem Niesen in den Mittelpunkt rückt und eben jene niesende Person sich noch unwohler fühlen kann, als sie sich bereits beim Niesen schon fühlt.
Jetzt verhält es sich aber so, dass ältere Menschen gerne ein "Gesundheit" hören möchten.
Ich entscheide dann immer situativ: Bin ich mit einer älteren Person alleine im Raum, dann kann es schon je nach Lage passieren, dass ich auch einmal "Gesundheit" sage. In größerer Runde vermeide ich ein "Gesundheit". Mein Mitgefühl zolle ich dem niesenden Nachbarn dadurch, dass ich ihm ein Taschentuch anbiete mit einer aufmunternden Geste. Zumeist wird dies dankend angenommen.
Was mache ich, wenn mir eine Person zu nahe kommt?
Das haben Sie sicher auch schon oft erlebt: Überfüllte Busse und Bahnen und Sie mittendrin. Klassischerweise kann man gegen einen überfüllten Stadtbus oder eine überfüllte S-Bahn nichts tun, es sei denn, man nimmt die nächste Bahn oder den nächsten Bus. Das heißt aber nicht, dass der nächste Bus oder die nächste Bahn dann leerer ist. Wir haben uns mit der Zeit an volle Busse und Bahnen gewöhnt und sagen nichts, wenn eine fremde Person in unsere "intime Distanzzone" (bis zu 0,5 m) hineintritt. Wir fühlen uns aber dann befreiter, wenn wir aus dem vollen Bus aussteigen.
Es gibt aber Situationen, da können wir reagieren, wenn eine dritte Person uns zu nahe kommt, z. B. bei einer Begrüßung. Ein Zurückgehen hilft zumeist nicht, da der andere dann wiederum nachkommt. Wenn mir so etwas passiert, dann drehe ich mich etwas mit der Hüfte zur Seite (gibt Distanz), halte aber Blickkontakt zur Begrüßung. Beachten Sie: Das Begrüßen, also die Kontaktaufnahme mit Körperberührung, erfolgt in der sogenannten "persönlichen Distanzzone" (= 0,5 - 1,0 m).
Wie verstaue ich Visitenkarten?
Trotz Digitalisierung sind auch heutzutage die Visitenkarten nicht wegzudenken. Diese Aushängeschilder von uns selbst und unserer Firmen, für die wir arbeiten, bieten uns sprichwörtlich viele Anker für unseren Smalltalk und bieten die Grundlage für weitere Kontaktaufnahmen.
Haben Sie schon einmal beobachtet, wie die Kärtchen überreicht werden und besonders woher sie gezückt werden? Da erscheinen diese aus einem Portemonaie, sie werden lose aus einer Tasche herausgenommen, oder lose aus der Innentasche des Jacketts gezückt. Aber - Leute, es geht schicker:
Wie wäre es mit einem Visitenkartenetui? Die Etuis gibt es für jeden Geldbeutel. Sie fangen mit dem Etui zwei Fliegen mit einer Klappe: 1. Ihre Kärtchen bleiben sauber und eselohrenfrei. 2. Ein Visitenkartenetui hat eine besondere Wirkung obendrauf, es verstärkt die Wertigkeit Ihrer Visitenkarte und die des Gegenübers, denn die entgegengenommenen Kärtchen finden dort auch noch ihren Platz.
Haben Sie auch Fragen? Dann scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen. Ich beantworte sie Ihnen gerne.
Ich wünsche Ihnen nunmehr noch einen schönen Abend und noch eine erfolgreiche Restwoche.
Bleiben Sie mir inspiriert! Und denken Sie an die Bauchrednerpuppe: "Wer freundlich ist, hat mehr vom Leben".
Herzlichst
Ihre
Karin Schleines
Freitag, 3. November 2017
Der beste Qualitätsmanager ist doch immer noch der Kunde, oder?
Liebe Leserin, lieber Leser,
am vergangenen Montag hatte ich ein sehr schönes Seminar gegeben in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Meine Teilnehmer waren sehr zufrieden und hatten viele Impulse mitgenommen.
Der Service des Hotels, die Räumlichkeiten, das Essen / Catering, alles ist ohne Beanstandungen gewesen. Die Organisation war sehr gut.
Freundlichkeit des Personals und Servicebewusstsein stehen m. E. an erster Stelle, damit sich ein Gast wohl fühlt. Ich rede nicht von Perfektionismus, nein, aber von einer Form des Umgangs miteinander, der herzliche Gastgebermentalität ausstrahlt.
Eine andere Art der Form des Umgangs miteinander hatte ich vor einigen Wochen privat erlebt, in einer anderen Branche als die der Gastronomie: Da war Service leider nicht groß geschrieben. Berechtigte Beanstandungen sind kleingeredet worden, und es wurde einem zu verstehen gegeben, dass man auch "ohne Dich Gewinne macht".
Die Einstellung ist sehr schade, leben wir alle als Dienstleister davon, dass uns der Kunde weiterempfiehlt, unsere Dienstleistung lobt oder doch einmal konstruktive Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Wir leben von Feedbacks von Kunden, sei es positiv oder konstruktiv negativ, denn der wahre Qualitätsmanager ist m. E. immer noch der Kunde.
Aus diesem Grunde sollten berechtigte Beanstandungen professionell abgearbeitet werden, damit der Kunde das nächste Mal wieder kommt, unabhängig des Umsatzes.
Denn darin zeigt sich die Kenntnis und Verinnerlichung unserer Umgangsformen: Wir respektieren jeden Kunden und gehen professionell mit Beanstandungen um. Denn: Die Form des Umgangs miteinander macht unsere mitmenschlichen Beziehungen aus.
Und da kann es schon einmal passieren, dass man zukünftig ein anderes Geschäft auswählt, das zwar teurer ist, das aber im professionellen Umgang miteinander top agiert.
Und auf der anderen Seite sollten Kunden konstruktive Kritik in einer verbalen und nonverbalen Sprache so artikulieren, dass dem Gegenüber gezeigt wird "Ich habe Respekt vor dir, trotz der sachlichen Kritik".
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nur nette Begegnungen sowie einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende.
Bleiben Sie mir inspiriert, viele Grüße
Karin Schleines
am vergangenen Montag hatte ich ein sehr schönes Seminar gegeben in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Meine Teilnehmer waren sehr zufrieden und hatten viele Impulse mitgenommen.
Der Service des Hotels, die Räumlichkeiten, das Essen / Catering, alles ist ohne Beanstandungen gewesen. Die Organisation war sehr gut.
Freundlichkeit des Personals und Servicebewusstsein stehen m. E. an erster Stelle, damit sich ein Gast wohl fühlt. Ich rede nicht von Perfektionismus, nein, aber von einer Form des Umgangs miteinander, der herzliche Gastgebermentalität ausstrahlt.
Eine andere Art der Form des Umgangs miteinander hatte ich vor einigen Wochen privat erlebt, in einer anderen Branche als die der Gastronomie: Da war Service leider nicht groß geschrieben. Berechtigte Beanstandungen sind kleingeredet worden, und es wurde einem zu verstehen gegeben, dass man auch "ohne Dich Gewinne macht".
Die Einstellung ist sehr schade, leben wir alle als Dienstleister davon, dass uns der Kunde weiterempfiehlt, unsere Dienstleistung lobt oder doch einmal konstruktive Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Wir leben von Feedbacks von Kunden, sei es positiv oder konstruktiv negativ, denn der wahre Qualitätsmanager ist m. E. immer noch der Kunde.
Aus diesem Grunde sollten berechtigte Beanstandungen professionell abgearbeitet werden, damit der Kunde das nächste Mal wieder kommt, unabhängig des Umsatzes.
Denn darin zeigt sich die Kenntnis und Verinnerlichung unserer Umgangsformen: Wir respektieren jeden Kunden und gehen professionell mit Beanstandungen um. Denn: Die Form des Umgangs miteinander macht unsere mitmenschlichen Beziehungen aus.
Und da kann es schon einmal passieren, dass man zukünftig ein anderes Geschäft auswählt, das zwar teurer ist, das aber im professionellen Umgang miteinander top agiert.
Und auf der anderen Seite sollten Kunden konstruktive Kritik in einer verbalen und nonverbalen Sprache so artikulieren, dass dem Gegenüber gezeigt wird "Ich habe Respekt vor dir, trotz der sachlichen Kritik".
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nur nette Begegnungen sowie einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende.
Bleiben Sie mir inspiriert, viele Grüße
Karin Schleines
Freitag, 13. Oktober 2017
Wertschätzende Verhandlungen
Liebe
Leserin, lieber Leser,
heutemorgen
habe ich mir vorgenommen, als erstes diesen Beitrag zu schreiben, quasi als
einen Einstieg in den Arbeitstag eines
Freitags mit dem Datum 13.
Mir ist heute
noch keine schwarze Katze von links über den Weg gelaufen, lediglich die silberfarbene Katze
der Nachbarin hat mich gegrüßt. Ich sehe
mal heute den 13. als einen Glückstag an.
Aber was ich nunmehr thematisieren möchte, hängt weder mit dem Freitag, des 13. noch mit Aberglauben zusammen. Heute geht es einmal um wertschätzendes Verhandeln. Wertschätzendes Verhandeln bedingt immer die Tatsache, dass man sich möglicherweise damit abfinden muss, Kompromisse einzugehen. Hierfür ist es für mich immer wichtig, meine Sichtweise der anderen gegenüber zu stellen. Wenn mir das Geschäft mit dem anderen wichtig ist und es mir wert ist, dieses Geschäft einzugehen, dann sollte ich mir immer auch die Sichtweise des anderen zu Gemüte führen.
Ich habe hier 11 Punkte zusammengestellt, die mir vor Verhandlungen und während des Vertragsschlusses wichtig erscheinen. Ich gebe Ihnen diese gerne mal als kleinen Impuls weiter:
1.
Schreibe konkrete Ziele und Punkte auf, die Dir für ein Vorhaben wichtig sind.
2.
Erstelle Dir dann eine entsprechende Checkliste, um eine Struktur zu bekommen, quasi als Vorbereitung für Deine Verhandlung.
3.
Kommuniziere Deine Anliegen klar und deutlich, versetze Dich dabei aber auch in die Lage des anderen.
4.
Sei grundsätzlich bereit zu Kompromissen.
5.
Erstelle den Vertrag bzw. lasse ihn erstellen und prüfe ihn, ob alle Anliegen
(sowohl von Dir, als auch Deinem Kunden / Geschäftspartner) enthalten sind.
7.
Hole im Zweifel juristischen Rat ein bzw. konsultiere sogleich einen Juristen, der sich um die Vertragsgestaltung kümmert.
8.
Kläre Fragen und Unklarheiten ab, bevor es zum Vertragsschluss kommt.
9.
Sollte nach Vertragsschluss doch noch ein Punkt übersehen worden sein, prüfe ihn oder lasse ihn prüfen und ändere im Einverständnis von beiden Parteien ggf. den Vertrag, bzw. lasse ihn ggf. ändern.
10.
Bedenke immer, wir sind alle nur Menschen, keine Maschinen.
11.
Behandele andere so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Habe Respekt vor
Deinem Verhandlungspartner.
Aber was ich nunmehr thematisieren möchte, hängt weder mit dem Freitag, des 13. noch mit Aberglauben zusammen. Heute geht es einmal um wertschätzendes Verhandeln. Wertschätzendes Verhandeln bedingt immer die Tatsache, dass man sich möglicherweise damit abfinden muss, Kompromisse einzugehen. Hierfür ist es für mich immer wichtig, meine Sichtweise der anderen gegenüber zu stellen. Wenn mir das Geschäft mit dem anderen wichtig ist und es mir wert ist, dieses Geschäft einzugehen, dann sollte ich mir immer auch die Sichtweise des anderen zu Gemüte führen.
Ich habe hier 11 Punkte zusammengestellt, die mir vor Verhandlungen und während des Vertragsschlusses wichtig erscheinen. Ich gebe Ihnen diese gerne mal als kleinen Impuls weiter:
1.
Schreibe konkrete Ziele und Punkte auf, die Dir für ein Vorhaben wichtig sind.
2.
Erstelle Dir dann eine entsprechende Checkliste, um eine Struktur zu bekommen, quasi als Vorbereitung für Deine Verhandlung.
3.
Kommuniziere Deine Anliegen klar und deutlich, versetze Dich dabei aber auch in die Lage des anderen.
4.
Sei grundsätzlich bereit zu Kompromissen.
5.
Erstelle den Vertrag bzw. lasse ihn erstellen und prüfe ihn, ob alle Anliegen
(sowohl von Dir, als auch Deinem Kunden / Geschäftspartner) enthalten sind.
7.
Hole im Zweifel juristischen Rat ein bzw. konsultiere sogleich einen Juristen, der sich um die Vertragsgestaltung kümmert.
8.
Kläre Fragen und Unklarheiten ab, bevor es zum Vertragsschluss kommt.
9.
Sollte nach Vertragsschluss doch noch ein Punkt übersehen worden sein, prüfe ihn oder lasse ihn prüfen und ändere im Einverständnis von beiden Parteien ggf. den Vertrag, bzw. lasse ihn ggf. ändern.
10.
Bedenke immer, wir sind alle nur Menschen, keine Maschinen.
11.
Behandele andere so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Habe Respekt vor
Deinem Verhandlungspartner.
In diesem
Sinne wünsche ich Ihnen noch einen recht erfolgreichen Freitag und ein
erholsames Wochenende.
Bleiben Sie
mir inspiriert
Herzlichst
Karin
Schleines
Mittwoch, 27. September 2017
Gut platziert ist halb gewonnen
Liebe Leserin, lieber Leser,
Jetzt ist der Herbst angekommen. Momentan denke ich oft an das Gedicht "Septembermorgen" von Eduard Möricke, das die Atmosphäre eines Herbstmorgens schildert und gleich zu Beginn vom aufkommenden Morgennebel handelt. Nun ja, Nebel wie eine Mehlsuppe benötige ich am frühen morgen nicht, aber irgendwie hat der Herbst auch etwas an sich, das ich mag, nämlich die schöne Verfärbung der Blätter an den Bäumen. Bei aufkommender Kühle macht man es sich zu Hause wieder gemütlich oder nutzt die Möglichkeit von vermehrten (Dampf)Saunabesuchen - herrlich atmosphärisch.
Und das Atmosphärische spielt denn auch im Geschäftsleben eine Rolle. Ich erzähle Ihnen da mal was:
Für die kommenden Seminare habe ich in der letzten Zeit einige Lokationen / Hotels in Berlin und Frankfurt besucht um mir einen Eindruck von den Räumlichkeiten zu verschaffen, schließlich möchte ich, dass sich meine Teilnehmer während des Seminars und in den Pausen gut aufgehoben fühlen. Das Atmosphärische ist für mich wichtig. Dabei geht es mir neben der Verköstigung und all der organisatorischen Dinge, wie z. B. Technik, auch um die Gestaltung und die Lage des Seminarraums, um die Atmosphäre der Lokation und um die Freundlichkeit des Personals.
Und insbesondere geht es mir auch darum, wie die Platzierung der Teilnehmer aussehen kann, denn "gut platziert ist halb gewonnen". So sehe ich das bei Seminaren, aber auch bei Besprechungen.
Hierbei unterscheidet sich dann auch die Gästeplatzierung im Büro von der Platzierung beim Geschäftsessen im Restaurant.
Und damit Sie bei Ihren Kunden und Geschäftspartnern richtig gut punkten, habe ich Ihnen einmal einige Tipps hier unten aufgeführt:
Tischordnung / Gästeplatzierung bei einer Besprechung mit Kunden im Büro:
1.
Die jeweiligen Delegationen sitzen sich gegenüber. Die hierarchisch ranghöchsten Teilnehmer werden in der Mitte des Tisches, die anderen Sitzungsteilnehmer werden entsprechend ihrer Hierarchiestufe platziert: So findet dann der Rangniedrigste seinen Platz am Tischende, wenn ich von einem viereckigen Tisch ausgehe.
2.
Die Tischenden werden nicht besetzt. Sollten diese besetzt werden, dann bitte auf beiden Seiten, denn so schließt sich der "Kreis" der Teilnehmer.
3.
Tischkarten für das Meeting? Ja, das kann es geben. Wenn Sie bestimmte Teilnehmer gerne nahe beieinander platzieren möchten, z. B. wegen der gemeinsamen fachlichen Kompetenz, dann können Tischkarten hilfreich sein.
Tipp: Wie wäre es mit einem runden Besprechungstisch? Dann sehen sich alle am am besten und es herrscht der Grundsatz: rund = kommunikativ.
Tischordnung bei einem Geschäftsessen
Hier sieht die Platzierung anders aus. So kann in der Tischmitte der Gastgeber platziert werden. Zu seiner Rechten - getreu dem mittelalterlichen Motto "links schützt rechts" - wird der Ehrengast platziert. Die "zweitwichtigste" Person sitzt dem Gastgeber gegenüber.
Tischordnung bei einem Arbeitsessen
Ein Arbeitsessen unterscheidet sich vom Geschäftsessen dahingehend, dass während des Essens, das zumeist mittags stattfindet, einige geschäftliche Dinge besprochen werden. Beim Geschäftsessen geht es vermehrt um ein Kennenlernen. Ein Arbeitsessen ist zumeist ein "light Lunch", hat also zumeist lediglich zwei Gänge. Ein Geschäftsessen findet eher abends statt und ist durch mindestens ein Dreigang-Menue gekennzeichnet.
Bei einem Arbeitsessen ist es daher aus meiner Sicht empfehlenswert, sich auch delegationsweise am Tisch zu platzieren. Sie vermeiden eine Genickstarre bei Ihren Besprechungsteilnehmern, da sie sich hier gegenüber sitzen.
Wie halten Sie es denn so mit den Tischordnungen? Ich freue mich auf Ihre Antworten und Impulse.
Ich wünsche Ihnen nunmehr einen schönen Feierabend und viel Erfolg bei Ihren Meetings, und Seminaren.
Viele Grüße und bleiben Sie mir inspiriert
Ihre
Karin Schleines
Jetzt ist der Herbst angekommen. Momentan denke ich oft an das Gedicht "Septembermorgen" von Eduard Möricke, das die Atmosphäre eines Herbstmorgens schildert und gleich zu Beginn vom aufkommenden Morgennebel handelt. Nun ja, Nebel wie eine Mehlsuppe benötige ich am frühen morgen nicht, aber irgendwie hat der Herbst auch etwas an sich, das ich mag, nämlich die schöne Verfärbung der Blätter an den Bäumen. Bei aufkommender Kühle macht man es sich zu Hause wieder gemütlich oder nutzt die Möglichkeit von vermehrten (Dampf)Saunabesuchen - herrlich atmosphärisch.
Und das Atmosphärische spielt denn auch im Geschäftsleben eine Rolle. Ich erzähle Ihnen da mal was:
Für die kommenden Seminare habe ich in der letzten Zeit einige Lokationen / Hotels in Berlin und Frankfurt besucht um mir einen Eindruck von den Räumlichkeiten zu verschaffen, schließlich möchte ich, dass sich meine Teilnehmer während des Seminars und in den Pausen gut aufgehoben fühlen. Das Atmosphärische ist für mich wichtig. Dabei geht es mir neben der Verköstigung und all der organisatorischen Dinge, wie z. B. Technik, auch um die Gestaltung und die Lage des Seminarraums, um die Atmosphäre der Lokation und um die Freundlichkeit des Personals.
Und insbesondere geht es mir auch darum, wie die Platzierung der Teilnehmer aussehen kann, denn "gut platziert ist halb gewonnen". So sehe ich das bei Seminaren, aber auch bei Besprechungen.
Hierbei unterscheidet sich dann auch die Gästeplatzierung im Büro von der Platzierung beim Geschäftsessen im Restaurant.
Und damit Sie bei Ihren Kunden und Geschäftspartnern richtig gut punkten, habe ich Ihnen einmal einige Tipps hier unten aufgeführt:
Tischordnung / Gästeplatzierung bei einer Besprechung mit Kunden im Büro:
1.
Die jeweiligen Delegationen sitzen sich gegenüber. Die hierarchisch ranghöchsten Teilnehmer werden in der Mitte des Tisches, die anderen Sitzungsteilnehmer werden entsprechend ihrer Hierarchiestufe platziert: So findet dann der Rangniedrigste seinen Platz am Tischende, wenn ich von einem viereckigen Tisch ausgehe.
2.
Die Tischenden werden nicht besetzt. Sollten diese besetzt werden, dann bitte auf beiden Seiten, denn so schließt sich der "Kreis" der Teilnehmer.
3.
Tischkarten für das Meeting? Ja, das kann es geben. Wenn Sie bestimmte Teilnehmer gerne nahe beieinander platzieren möchten, z. B. wegen der gemeinsamen fachlichen Kompetenz, dann können Tischkarten hilfreich sein.
Tipp: Wie wäre es mit einem runden Besprechungstisch? Dann sehen sich alle am am besten und es herrscht der Grundsatz: rund = kommunikativ.
Tischordnung bei einem Geschäftsessen
Hier sieht die Platzierung anders aus. So kann in der Tischmitte der Gastgeber platziert werden. Zu seiner Rechten - getreu dem mittelalterlichen Motto "links schützt rechts" - wird der Ehrengast platziert. Die "zweitwichtigste" Person sitzt dem Gastgeber gegenüber.
Tischordnung bei einem Arbeitsessen
Ein Arbeitsessen unterscheidet sich vom Geschäftsessen dahingehend, dass während des Essens, das zumeist mittags stattfindet, einige geschäftliche Dinge besprochen werden. Beim Geschäftsessen geht es vermehrt um ein Kennenlernen. Ein Arbeitsessen ist zumeist ein "light Lunch", hat also zumeist lediglich zwei Gänge. Ein Geschäftsessen findet eher abends statt und ist durch mindestens ein Dreigang-Menue gekennzeichnet.
Bei einem Arbeitsessen ist es daher aus meiner Sicht empfehlenswert, sich auch delegationsweise am Tisch zu platzieren. Sie vermeiden eine Genickstarre bei Ihren Besprechungsteilnehmern, da sie sich hier gegenüber sitzen.
Wie halten Sie es denn so mit den Tischordnungen? Ich freue mich auf Ihre Antworten und Impulse.
Ich wünsche Ihnen nunmehr einen schönen Feierabend und viel Erfolg bei Ihren Meetings, und Seminaren.
Viele Grüße und bleiben Sie mir inspiriert
Ihre
Karin Schleines
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