Freitag, 24. April 2020

Digital gut unterwegs?

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich docke an den letzten Beitrag an und hoffe, dass es Ihnen allen gut geht, und Sie das Beste aus der aktuellen Situation machen.
Ich freue mich, dass ich in diesem Beitrag einen Interviewgast begrüßen darf, den IT-Experten Thomas Schmitt (Geschäftsführer der Human Networks GmbH - https://www.human-networks.com ).  Ich habe ihm einige Fragen zum Thema Web-Konferenzen gestellt. Lesen  Sie dieses Kurzinterview später hier im Beitrag.

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Bild: Pixabay / StockSnap


Ich führe ja bereits seit Jahren Webinare durch, sowohl für Bildungsinstitutionen als auch im Rahmen meiner beraterischen Tätigkeit.  Seitdem bin ich nicht umhingekommen, mir das Rüstzeug auszusuchen, das am besten zum entsprechenden digitalen Format passt.
In den letzten Wochen aber habe ich mich mit einigen weiteren Web-Konferenz-Systemen befasst,  um zum einen "up to date" zu sein, und zum anderen, um  die Inhalte in meinen  Online-Beratungen, Online-Seminaren und Online-Vorlesungen bestmöglichst und technisch sicher den entsprechenden Teilnehmern nahezubringen.
Hierbei ist mir wichtig gewesen die leichte Handhabung  für Moderator und Teilnehmer sowie eine bestimmte technische Sicherheit, im Sinne von "Nichtherausfliegen aus dem System". Selbstverständlich ist mir der Datenschutz sehr wichtig.

Fragen Sie sich, was das aufgegriffene Thema mit dem Thema "Umgangsformen" zu tun hat?  Also, ich finde es hat viel damit zu tun, denn wir müssen aufgrund der aktuellen Situation fast immer digital miteinander arbeiten, kommunizieren. Und hierzu gehört die entsprechende technische Grundlage. Mit einer guten Vorbereitung stehen demzufolge  Online-Veranstaltungen bzw. steht einer digitalen Zusammenarbeit im Web nichts mehr im Wege.

Der IT-Experte empfiehlt: Drei Fragen an Thomas Schmitt:

Karin Sehleines:
Herr Schmitt, was ist das Mindeste, was eine Online-Konferenz-Technik bzw. ein Web-Konferenz-Portal sowohl kleinen als auch großen Unternehmen hinsichtlich virtuellen Konferenzen und Meetings bieten muss?

Thomas Schmitt:Die Mindest-Funktionen aus meiner Sicht sind: ein virtueller Raum mit einer Whiteboard-Funktion, wo man den Teilnehmern eine Präsentation zeigen kann. Schön ist es, wenn sich die Teilnehmer nicht nur hören sondern auch sehen können. Gerade für den gemeinsamen Austausch kann das Konterfei der anderen Teilnehmer den sozialen Austausch fördern. Dazu gehört natürlich auch der verbale Austausch, den jeder Nutzer intuitiv bedienen können muss. Über Private- und öffentliche Chat-Funktion sollten entsprechende Systeme ebenfalls mindestens verfügen. Stichwort intuitive Bedienung. Dies ist eine Grundvoraussetzung für moderne virtuelle Konferenzsysteme.

Karin Schleines:Was ist das Besondere an Ihrem System*?

Thomas Schmitt:Das Besondere ist sicher, dass man sich ohne Installation einer Software und ohne Registrierung über ein modernes Smartphone an einer virtuellen Konferenz über das von uns bereitgestellte Cleverworks®-Virtual Events-/Meetings System teilnehmen kann. Viele heute genutzt Anbieter sind beispielsweise außerhalb der EU ansässig und können aus meiner Erkenntnis keinen DSGVO-konformen Betrieb anbieten. Da unser Unternehmen in Deutschland ansässig ist und unsere Server-Infrastruktur in Deutschland ist, ist dies für uns selbstverständlich.

Karin Schleines:Welche Tipps haben Sie für den Nutzer parat, wenn es um die Hardware wie Laptop, Webcam, Headset in Verbindung mit Online-Konferenzen geht?

Thomas Schmitt:
Wie schon erwähnt, ist keine Installation einer Software notwendig. In vielen Unternehmen ist es heute nicht gestattet, überhaupt zusätzliche Software auf den FirmenPCs zu installieren, was bei anderen Konferenz-System-Anbietern zu erhöhten Service-Anfragen an die Unternehmens-IT führen kann, nur weil man an einer virtuellen Konferenz oder  einem Workshop teilnehmen möchten. Das halte ich nicht mehr für zeitgemäß. 

* Ein Projekt des Unternehmens ist u.a. https://www.cleverworks.org - Digitalisierung-Werkzeug für Vertriebs und Marketing Prozesse 


Meeting bleibt Meeting

Ich möchte nunmehr nochmals auf das Thema Online-Meeting an sich zurückkommen, und zwar mir einem Tipp:
"Gehen" Sie in ein Online-Meeting genau so, als wäre es analog. Bereiten Sie sich technisch / organisatorisch und inhaltlich so darauf vor, als wenn Sie mit Ihren Gesprächspartnern an einem Tisch sitzen würden.
Nähere Details zu dieser Thematik folgen demnächst.

Ich danke Thomas Schmitt für das Kurzinterview und wünsche Ihnen allen noch
eine erfolgreiche Woche, sei es im Homeoffice oder bereits wieder im Unternehmen.
Bleiben Sie mir gesund und  inspiriert.

Herzlichst
Karin Schleines




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