Mittwoch, 7. August 2019

"Business Net(t)working" beim Early Bird vor St. Kitts...oder: der Frühe Vogel fängt den Wurm

Liebe Leserin, lieber Leser,

neulich habe ich es wieder erlebt - so simpel kann das sein: Net(t)working beim Frühstück im Hotel.
Der Anstoß ist vom Hotel gekommen, denn überall im Frühstücksrestaurant wurden Kärtchen platziert, die motivieren sollten, mit dem Tischnachbarn ins Gespräch zu kommen, so nach dem Motto "sprich doch auch beim Frühstück mal mit Deinem  - auch unbekannten - Nachbarn".
Es war interessant zu erleben, dass diese kleine Aufforderung zur verbalen Kommunikation - es war wohlgemerkt 6 Uhr morgens - Früchte trug. Solch ein "Gemurmel" am frühen Morgen erlebt man nicht oft. In der Regel belegt jeder Gast einen Tisch, holt sich sein Frühstück und frühstückt.
Und auch an mir konnte ich feststellen,  dass ich mich an jenem morgen in ein sehr schönes Gespräch begeben hatte.
Ich finde, ein privates Frühstück, das sich urplötzlich in ein kleines interessantes Geschäftsgespräch wandelt, kann Wunder (be)wirken,  und wenn es nur ein kleiner Austausch ist. Der Frühe Vogel fängt den Wurm, kann man sagen.  Dieser "small business talk"
k a n n  Anknüpfungspunkte für zukünftige geschäftliche Aktivitäten bieten. Er m u s s  es natürlich nicht  Es spielen da viele Aspekte logischerweise mit hinein.

Bei mir kommen diese  "semiprivaten"  Gespräche des öfteren vor, und ich denke, Sie haben solche Erfahrungen auch gemacht bzw. machen sie.
So bei mir z. B. auch im Urlaub. Stellen Sie sich vor:
Foto: Kirk Fisher (kirkandmimi) auf Pixabay
Da genießt man das Early Bird-Frühstück an Deck morgens gegen ca. 6 Uhr vor St. Kitts (ja ich bin auch im Urlaub Frühaufsteherin), und man trifft auf jemanden, mit dem man auf einmal im Gespräch leicht berufliche Gefilde tangiert, sich austauscht und sogar noch die Zeit vergisst. Als ich nämlich wieder auf die Uhr geschaut hatte, hatte das Schiff vor der Insel angelegt, und es war 7:30 Uhr. Der Kontakt besteht übrigens heute noch weiter, und man ist zudem über Online-Geschäftsnetzwerke verbunden.

Selbstverständlich ist Netzwerken Arbeit. Kontakte macht man persönlich, da ist auch mitunter großer Zeitaufwand verbunden. Und gewiss kommen Geschäftskontakte nicht angeflogen. Man muss selbst etwas dafür tun.

Und solch schöne Gespräche im quasi "semiprivaten" Bereich, die auch im Nachhinein Früchte tragen können, sind doch wunderbar. Da zeigen sich zwei wichtige  Elemente des Netzwerkens:

- Zeige Interesse am Menschen und an dem, was er tut.
- Nimm die Gelegenheiten, die sich Dir bieten, wahr, nämlich zur Kommunikation mit anderen.
 
In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch eine schöne Arbeitswoche mit viel "Nettworking"
Bleiben Sie mir inspiriert.

Herzlichst Ihre

Karin Schleines






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