Montag, 24. September 2018

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Projekt Weihnachtsvorbereitungen - Teil 1

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: Projekt Weihnachtsvorbereitungen - Teil 1: Liebe Leserin, lieber Leser, ich habe mir schon überlegt, ob es nicht doch zu früh ist, das Thema Weihnachtsplanung bereits Ende September...

Projekt Weihnachtsvorbereitungen - Teil 1

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich habe mir schon überlegt, ob es nicht doch zu früh ist, das Thema Weihnachtsplanung bereits Ende September aufzugreifen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dann doch dafür entschieden, weil ich denke, dass mit einer frühzeitigen Planung jedem Stress im letzten Quartal des Jahres aus dem Weg gegangen wird. Denn...

...Gut geplant ist halb gewonnen

Ich bin der Meinung, dass Sie mit all den Vorbereitungen schon im Oktober bzw. gen Ende Oktober beginnen sollten. Es gibt sogar Kirchengemeinden, die Mitte Oktober mit den Proben für das Krippenspiel beginnen. Mit einer Planung meine ich jetzt nicht, sämtliche Kartons mit Lametta, Weihnachtsdekoration zu entstauben und schon Ende September herauszuholen. Ich meine mit Planung, sich die entsprechenden "Meilensteine" bis Weihnachten frühzeitig zu skizzieren, eben wie in einem Projekt.           
Foto: pixabay_sophieja23 


Wie geht man vor?

1.
Notieren Sie sich auf einem großen Blatt, was Ihnen bezüglich der Festtage und deren Vorbereitungen alles einfällt - machen Sie ein kleines oder auch großes Brainstorming. Das können Sie gemeinsam mit der Familie tun, im Geschäftlichen mit Ihrem Team.

2.
Clustern Sie: Ordnen Sie die entsprechenden Ideen in entsprechende Themenrubriken ein, wie z. B. Weihnachtskorrespondenz geschäftlich  / privat, Deko (darunter auch Technik, Lampen...),
Genuss (darunter Planungsideen  Plätzchenbacken, Weihnachtsmenüs zusammenstellen...), usw.

3.
Skizzieren Sie nun Handlungsschritte und ordnen Sie diese den entsprechenden Rubriken zu und stellen Sie dann einen Plan auf, was bis wann gemacht werden sollte und wer sich darum kümmert.

Grober Handlungsschritt       bis wann           von wem?        Anmerkung
Meilenstein

kleinere Schritte...                  bis wann           von wem?        Anmerkung

4.
"Kontrollieren" Sie dann von Zeit zu Zeit Ihre Plaung.

Tipps zur Planung der Weihnachtskorrespondenz lesen Sie im nächsten Blogbeitrag.

Ich wünsche Ihnen nun eine schöne erfolgreiche Woche

Bleiben Sie mir inspiriert

Herzliche Grüße

Ihre
Karin Schleines

Dienstag, 18. September 2018

Wenn die Geburstags-Kaffeetafel zum geschäftlichen Meeting wird - Business Etikette aus betriebswirtschaftlicher Sicht Teil 3

Guten Morgen liebe Leserin, guten Morgen lieber Leser,

eigentlich wollte ich den Titel dieses neuen Beitrags mit "Chancen und Risiken im Familienunternehmen" benennen. Dann habe ich mich entschieden, einen komplett anderen Titel zu nehmen, weil ich mit dem Inhalt dieses Beitrags, nach den zwei vorhergehenden Beiträgen rund um Krisen und Notfallplanung, positiv die kleine Serie beenden möchte.
Denn wer Risiken früh einschätzt und Krisen durch eine in alle Richtungen wirkende Notfallplanung eindämmen versucht, der hat eine gute Grundlage für Widerstandskraft bei etwaigen zukünftigen schwierigeren Fahrwassern im betrieblichen Umfeld, insbesondere kleine Familienunternehmen.

Und da bin ich schon denn schon bei der Zielgruppe dieses Beitrags: kleine familiengeführte Unternehmen.
Diese haben für mich eine große Besonderheit: Sie werden vom Inhaber geführt, und vielleicht arbeiten sogar weitere Familienmitglieder im Betrieb mit. Und wer diese Situation kennt, der weiß,
dass Familienfeste denn auch mal zu kleineren Betriebssitzungen mutieren können, da  viele  Privates und Geschäftliches  nicht trennen bzw. trennen wollen. Man nimmt einfach die Gelegenheit beim Schopfe und bespricht auf Geburtstagen, Taufen das ein oder andere am Rande.
Foto: Pixabay_gefrorene_wand

Und das hat zwei Seiten: Zum einen kann die Familie ein stabiler Partner auf der Eigentümerseite des Unternehmens sein, mit entsprechenden kurzen Entscheidungswegen. Zum anderen bietet eine solche Konstellation auch Potenzial an Konfliktmöglichkeiten, insbesondere durch die Wechselwirkung zwischen dem betrieblichen und privaten "Spielfeld". Und zumeist - so höre ich - werden betriebliche Interessen vor familiäre Interessen gestellt. Was aber interessant ist: Durch diese enge Verzahnung, entsteht eine ganz besondere Art von Bindung zum Betrieb, und diese sollte man sich zu Nutze machen.
Hier können Chancen für ein nachhaltiges Wirken im Markt entstehen.
Hilfreich ist es, auch dem kleinen Betrieb eine gewisse Struktur zu verleihen, Kompetenzen unter den Familienmitgliedern aufzuteilen und entsprechende Stärken / Schwächen des Betriebs herauszuarbeiten inklusive wie man diesen begegnet.
Eine so genannte "Familienunternehmens-Charta", die sämtliche Bereiche umfasst, und in der alle Aspekte notiert werden, ist sehr hilfreich. Diese umfasst denn auch die Aspekte Risiko- und Krisenmanagement, als auch Nachfolgeregelung innerhalb de Notfallplanung. Sie umfasst aber auch entsprechende Vereinbarungen unter den mitarbeitenden Familienmitgliedern  im Kontext Betrieb und Privatleben, und dort insbesondere auch in Verbindung zur Form des Umgangs untereinander.

Wer mehr hierzu wissen möchte, dem empfehle ich die Veranstaltung für Unternehmer am 8.11.2018
Schleines & Thiedemann: Unser Tag für Unternehmerinnen und Unternehmer
www.schleines.de/Veranstaltungen-Seminare.html 


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Woche

Bleiben Sie mir alle inspiriert

Herzliche Grüße
Ihre
Karin Schleines





Freitag, 14. September 2018

Das gute Gefühl, alles geregelt zu haben - Business Etikette aus betriebswirtschaftlicher Sicht Teil 2

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie den ersten Teil der Reihe "Business Etikette einmal aus betriebswirtschaftlicher Sicht" gelesen haben, wissen Sie, dass es heute im 2. Teil dieser kleinen Reihe um das operative Geschäft geht, und zwar mit dem Fokus "Notfallplanung".
Hand aufs Herz: Wer beschäftigt sich schon gerne mit Notfallsituationen, insbesondere wenn es einem "gut" geht? Solche unangenehmen Dinge werden gerne immer weiter nach hinten verschoben.
Auf der einen Seite ist das verständlich, auf der anderen Seite, kann man, wenn keine Regelung getroffen worden ist, vor vollendete Tatsachen gestellt werden, und das kann meiner Meinung nach noch schlimmer sein. Also hat eine rechtzeitige Planung für Notfälle auch etwas mit der Form des Umgangs mit sich und anderen zu tun und gehört auch in die Rubrik der Umgangsformen.

Krisen / Notfälle können jeden persönlich und jeden Betrieb betreffen. Sei es bedingt durch eine plötzliche Verhinderung der Geschäftsleitung, sei es bedingt durch  einen  plötzlichen Ausfall der gesamten IT, von der keine gelaubt hat, diese würde einmal eintreten.

Um derartige Situationen vorzubeugen, sollte ein so genannter "Notfallkoffer" gepackt werden. Ich bin eine Verfechterin einer so genannten "Notfallplanung".
Übrigens: Den Notfallkoffer können Sie auf Unternehmen, aber auch auf Sie selbst als Privatperson beziehen und entsprechend packen.

Was gehört in den Notfallplan denn alles hinein? 
Foto: Pixabay


Wenn es um ihr Privates Leben geht, besprechen Sie das am besten mit der Familie, dem Partner und ordnen Sie die Dinge ein. Bei mir sind Punkte, wie z. B. Vollmachten  / Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung, Versicherungen, Zugang zu Passwörtern geregelt. Und es ist ein gutes Gefühl, eine Regelung getroffen zu haben.

Wenn es um betriebliche Belange geht, sollten Sie die Dinge auch im Team  innerhalb des Betriebs besprechen. Dass die Ergebnisse allen bekannt gegeben werden, versteht sich von selbst.

Beachten Sie, Notfälle können  in allen Bereichen des Betriebs auftreten: z. B. in den Bereichen Personal, Produktion, Technik, im Organisatorischen.
Stellen Sie im Team mögliche Notfallszenarien auf, um dann folgend Vorkehrungen zu treffen, wie z. B. Optimierung Vertretungsregelungen, Versicherungen, oder auch Optimierung Ihres IT-Umfelds.
Stellen Sie klare Handlungsanweisungen auf die jeweiligen Notsituationen auf.

Wenn Sie selbst der Unternehmer sind, denken Sie bitte auch an sich: Treffen Sie auch hier Vorkehrungen. Da wir älter und nicht jünger werden, sollte man sich bei Zeiten um eine Nachfolgeregelung kümmern. Auch das gehört zur Notfallplanung dazu. Und nicht zu vergessen: Machen Sie sich Gedanken um die finanzielle Vorsorge für die Zeit, wenn Sie im wohlverdienten Ruhestand sind.

Detaillierte Informationen zu den oben aufgeführten Themen bekommen Sie praxisnah in der Veranstaltung am 08.11.2018:  Schleines & Thiedemann: Unser Tag für Unternehmerinnen und Unternehmer. https://www.schleines.de/Veranstaltungen-Seminare.html

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Freitag und ein schönes Wochenende

Bleiben Sie inspiriert

Herzliche Grüße Ihre

Karin Schleines




Freitag, 7. September 2018

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: "Ich bekomme die Krise"...Busines Etikette einmal ...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette aktuell: "Ich bekomme die Krise"...Busines Etikette einmal ...: Liebe Leserinnen, liebe Leser, bei Business Etikette denkt man doch zuerst an die Umgangsformenstandards im Kontakt / in Beziehungen...

"Ich bekomme die Krise"...Busines Etikette einmal aus betriebswirtschaftlicher Sicht Teil 1


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei Business Etikette denkt man doch zuerst an die Umgangsformenstandards im Kontakt / in Beziehungen zu Menschen generell.   Wer die aktuellen Umgangsformenregeln kennt und im Alltag umsetzt,  selbstverständlich gepaart mit Know How, kommt dem Erfolg immer ein Stückchen näher. Diese These ist praxiserprobt und nachvollziehbar.  Ich denke aber hier sogar weiter. Ich denke an die Form des Umgangs mit dem Betrieb selbst unter dem Aspekt der Daten Zahlen und Fakten. Wer seine betrieblichen Abläufe kennt, diese optimiert und  das Unternehmen für zukünftige Krisen und Notfälle rüstet, der trägt auch etwas zu den Umgangsformen bei, nämlich zur Form des Umgangs mit dem Betrieb, den Mitarbeiter und Kollegen, den Kunden, Geschäftspartnern und anderen Zielgruppen, mit denen der Betrieb zu tun hat. Wer die betrieblichen Prozesse und Abläufe pflegt, schafft sich eine gute Basis für erfolgreiches und nachhaltiges Handeln in der Zukunft.
In dieser dreiteiligen Blogbeitragsserie stehen die Umgangsformen im Kontext  zur  Betriebswirtschaft im Mittelpunkt.
In diesem ersten Teil dieser Blogbeitragsserie widme ich mich dem Thema Krisen und Krisenfrüherkennung als Basis für eine nachhaltige Notfallplanung, über die ich im zweiten Beitrag schreiben werde. Im dritten Beitrag widme ich mich dem Thema rund um das  Erkennen von Chancen und Risiken bei Familienunternehmen.

Krisenarten kennen und erkennen

Grob gesagt, lassen sich die entsprechenden Krisen (aus betriebswirtschaftlicher Sicht  ist die Krise eine Notfallsituation eines Betriebs) in diverse Stadien einteilen, wobei diese Stadien in deren Verlauf auch überlappen können.      So sprechen wir von der Strategiekrise, der Ertrags- / bzw. Erfolgskrise, der Liquiditätskrise und zuletzt dem Stadium der Insolvenz. Das Institut der Wirtschaftsprüfer unterteilt Strategie- und Erfolgskrise nochmals in weitere Stadien. 
Wichtig ist mir, dass sowohl Geschäftsleitung mit den entsprechenden Führungsebenen, aber auch Leistungsträger generell sich dieser Thematik annehmen, sich hierfür sensibilisieren. Viele sprechen dann auch vom Aspekt der „Risikokultur“ innerhalb eines Betriebs.
So treten Krisen „nicht einfach so“ auf, es gibt immer Gründe bzw. Faktoren, die den Wellengang der See, auf dem das Schiff  Betrieb fährt, erhöhen.

Foto: Pixabay:Fotoworkshop4You

Exogene und edogene Faktoren, die zu einer Krise führen können

Wie das Wort „exogen“ schon sagt, treffen diese Faktoren von außen auf das Unternehmen auf.
Diese können (wirtschafts)politischer Natur sein, wie z. B. Veränderungen in der Zölle, in der Steuerpolitik, Umweltpolitik  (z. B.  höhere umwelttechnische Auflagen).
Aber auch Umweltkatastrophen, wie z. B. Hochwasser, können einen Betrieb in die Misere schlittern lassen.
Endogene Faktoren rühren von innen heraus, entstehen im Unternehmen selbst.
Auch diese Faktoren sind vielfältig: Angefangen von Mängeln in der Fakturierung ( z.B.  zu späte Rechnungsstellung), im Mahnwesen bis hin zu Mängeln in der Qualitätssicherung.

Meine Tipps:
Um Krisen vorzubeugen, sollte  man sich die entsprechenden Risiken, die auftreten können, bewusst werden:

1. Blicken Sie zurück und in die Zukunft
Stellen Sie für den Betrieb gemeinsam in einem Team mögliche Risiken auf, die auf Ihren Betrieb generell treffen und entsprechende Krisen auslösen könnten.   Stellen Sie dann mögliche Symptome für die oben grob dargestellten Krisenarten auf, in die ihr Betrieb hineinschlittern könnte.
Blicken Sie auch zurück, analysieren Sie, ob es in der Vergangenheit krisenähnliche Situationen gegeben hat und wie man diesen erfolgreich begegnet ist.

Unternehmensbereich
Möglich auftretende Risiken
Maßnahmen dagegen
Verantwortlichkeiten
…
Produktion
…
…
…
…
…
…
…
…
…

2. Erarbeiten Sie dann folgend mögliche Handlungsschritte, um Risiken und demzufolge Krisen zu vermeiden.
Dies geschieht am besten auch wieder im Team. Stellen Sie dieses Team so zusammen, dass sämtliche Hierarchiestufen inkludiert sind. Vergessen Sie bitte den Betriebsrat nicht.

3. Kommunikation – „Risikokultur leben“
Informieren Sie all Ihre Mitarbeiter über Ihr Projekt und sensibilisieren Sie diese zum Thema, zum Projekt und den entsprechenden erarbeiteten Handlungsschritten.
Im Rahmen der Handlungsschritte werden Sie um einen Notfallplan nicht umhin kommen.
Dieses Thema steht im nächsten Beitrag im Mittelpunkt.

  

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Woche
Bleiben Sie mir inspiriert

Herzliche Grüße
Ihre
Karin Schleines