Montag, 10. August 2015

Warten Sie auch schon mal länger?


Liebe Leserinnen und Leser,
Sie kennen  das sicher auch: Sie warten beim Einkaufen an der Kasse,  bemerken, dass es irgendwie an der anderen Kasse „schneller“ voran geht.  Und hinter Ihnen steht jemand, der es sehr
eilig hat und aus seiner Ungeduld keinen Hehl macht . Nun, im Grunde kann man am Warten nichts ändern, es sei denn, das Supermarktpersonal kommt Ihrer Bitte nach, doch noch eine weitere Kasse zu öffnen.  Falls nicht, muss man die Warterei hinnehmen.
Ich bin schon seit längerem zum Schluss gekommen, das Warten mal von der positiven Seite zu sehen, nämlich als „Pause“, zum Durchatmen, zum Entschleunigen.  Und das funktioniert ganz gut. Und plötzlich ist man an der Reihe. Geht doch…

Kennen Sie auch die andere Seite des Wartens, nämlich das Warten auf eine Person, die zum vereinbarten Termin nicht erscheint, ohne vorher Bescheid zu geben, dass sie sich verspätet oder sogar  gar nicht kommen wird?
Das ist  - insbesondere bei einem engeren Terminkalender –für denjenigen, der wartet, nicht gerade angenehm.
Termintreue, Pünktlichkeit haben etwas mit der Form des Umgangs miteinander und mit dem Aspekt der Wertschätzung zu tun.
Unpünktlichkeit gilt als unhöflich. Daher empfiehlt es sich, sobald sich eine Verspätung abzeichnet, den Wartenden darüber zu informieren, dass man sich verspätet und wann mit der eigenen Ankunft zu rechnen ist.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag ohne längere Wartezeiten

Herzliche Grüße
Karin Schleines

Montag, 25. Mai 2015

Casual Friday - der legere Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie alle haben ein schönes Pfingstwochenende gehabt. Und so zum Beginn der neuen Arbeitswoche melde ich mich wieder einmal bei Ihnen, mit einem  - so finde ich - interessanten Thema, dem "Casual Friday" oder "legeren Freitag" im Geschäftsleben. Gibt es diesen Tag bei Ihnen in der Firma oder haben Sie schon einmal davon gehört, oder- ist dieser wieder abgeschafft worden?

Casual Friday

An einem "Casual Friday" ist es den Arbeitnehmern eines Unternehmens erlaubt, an diesem Tage einen lockeren Kleidungsstil zu wählen, als an den anderen Tagen. Herrscht an den anderen Tagen im Job der Dress Code "Business", also Anzug, Hemd und Krawatte für den Herrn bzw. Hosenanzug / Kostüm für die Frau, so soll am "Casual Friday"  der "Dress Code" gelockert werden.

Wie sehen Sie das?

Es gibt viele Unternehmen, die diesen Tag mit der Möglichkeit einer lockeren Kleidung wieder abgeschafft haben, da es oft auch freitags zu Besprechungen und Verhandlungen mit Kunden / Geschäftspartnern kommt, und auf ein korrektes Auftreten und den Dress Code "Business" Wert gelegt wird.
Bei Unternehmen, die den "Casual Friday" noch "leben", gibt es daher viele Mitarbeiter, die  für den Fall von kurzfristig einberufenen Besprechungen und Kundenterminen komplette Ensembles von Anzügen und Kostümen im Büro bereithalten. Jene Mitarbeiter ziehen sich dann entsprechend um.

Was halten Sie denn vom "Casual Friday"?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Arbeitswoche.

Herzliche Grüße

Karin Schleines


Mittwoch, 1. April 2015

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: (Vor)Österlicher Smalltalk

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: (Vor)Österlicher Smalltalk: Liebe Leserinnen und Leser, Mit Small-Talk werden Tore für erfolgreiche Gespräche geöffnet. Im 19. Jahrhundert wurde Konversation in den...

(Vor)Österlicher Smalltalk


Liebe Leserinnen und Leser,

Mit Small-Talk werden Tore für erfolgreiche Gespräche geöffnet. Im 19. Jahrhundert wurde Konversation in den Salons gepflegt, um sich über aktuelle Themen zu informieren. Schließlich gab es kein mobiles Telefon, Internet oder Fernsehen. Die Bedeutung des "Light Talks" liegt auf der Beziehungsebene, daher gilt das "kleine Gespräch" als "Eisbrecher". Die obligatorische Frage nach der Anreise, verbunden mit dem Wetter zu Beginn ist ein gutes "Warm up". auch Themen zu Kultur oder aber auch zu jahreszeitenbezogenen Bräuchen sind passend.

Die Frage, "Wissen SIe eigentlich" zu Beginn eines Gesprächs klingt erst einmal harmlos. Dennoch kann es sein, dass sich jemand blamiert fühlt, wenn sie mit "nein" beantwortet wird. Ein besserer Anfang, z.B. wenn Sie Ihr Wissen um Oster- oder Frühlingsbräuche einbringen möchten, könnte so anfangen: " Als ich heute den Kalender aufgeklappt habe, bin ich daran erinnert worden ,dass..." So kann das Gespräch durch den Partner dahingehend weitergeführt werden, in dem er vielleicht bestätigt und durch Assoziationsketten ein weiteres Thema aufzeigt ("Sie sprechen gerade die "grünen Zweige" an, wissen Sie, dass ich letztes Jahr...")

Themen für Ihren Small-Talk zu zu Ostern gefällig?

Gründonnerstag

Es herrschte früher die Meinung, dass Eier, die an diesem Tage gelegt wurden, besonders heilkräftig seien. Daher wurden sie früher sorgfältig eingesammelt, hätten eine heilende Wirkung, so die Meinung von früher. Mit Blumen und Kräutern wurden Kränze gebunden und noch Monate aufgehoben.

Der Osterhase: Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bringe der Osterhase die Eier, weil er wohl eines der fruchtbarsten Tiere und somit ein Symbol für den Frühling sei, so die Meinung der Menschen früher. Andere vermuten wiederum, dass der Osterhase von Stadtmenschen erfunden wurde, weil es für die Menschen auf dem Land nicht vorstellbar war, dass ein Hase Eier legte.

Ich wünsche Ihnen allen wunderbare Osterfeiertage
Herzliche Grüße

Karin Schleines
 

 

 

Dienstag, 30. Dezember 2014

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Wenn an Silvester Wellnesshotel und der Berg "rufe...

Moderne Umgangsformen - Business Etikette: Wenn an Silvester Wellnesshotel und der Berg "rufe...: Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, zum Jahresende möchte ich es nicht versäumen, mich nochmals bei Ihnen zu melden, mit ein paar ...

Wenn an Silvester Wellnesshotel und der Berg "rufen"....

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

zum Jahresende möchte ich es nicht versäumen, mich nochmals bei Ihnen zu melden, mit ein paar Gedanken und Tipps rund um den Jahresabschluss.
Einige von Ihnen verbringen die Festtage zu Hause und machen es sich dort bequem, andere wiederum verreisen: Die einen beispielsweise ins Warme, die anderen zum Wintersport in die Berge. Und wenn ich so an Wintersport denke, denke ich an die vergangenen Skiurlaube, an wunderbare Pisten, urige Hütten,  oder aber einfach an eine Wanderung oder das Entspannen im Hotel oder Gasthof. Und damit der Urlaub zu Hause oder in der Ferne reibungslos klappt, kommen hier ein paar Tipps rund ums Verhalten im Wellnessbereich, auf der Piste und an Silvester allgemein.

Im Wellnesssbereich


Beachten Sie im Wellnessbereich die entsprechende "Hausordnung" bzw. "SPA-Ordnung" und richten sich danach. Gilt in Deutschland allgemein in der Sauna FKK, so kann das in anderen Ländern ganz anders sein, und auch in Deutschland gibt es SPAs, die aufgrund des internationalen Publikums die Sauna als keinen FKK-Bereich ansehen. Sollten Sie Behandlungstermine, wie z. B. Massagen, gebucht haben, bedeutet Pünktlichkeit, sich ca. 15 Minuten vor Beginn der Behandlung an der entsprechenden Rezeption einzufinden. So können Sie und Physiotherapeuten sich gut vorbereiten. Beachten Sie auch die Öffnungszeiten des Schwimmbads im Hotel.

Wenn der "Berg ruft"


Für Skifans "ruft der Berg" am Tag. Damit aber das Skifahren  auch allen Freude bereitet, sollten Sie sich an die FIS-Regeln halten, denn Sicherheit geht vor. 
Die Regeln gibt’s für Skifahrer und Snowboarder und auch für Skilangläufer. Aber auch die FIS-Umweltregeln für Wintersportler sollten Sie beachten. Mir kommen auch immer wieder Situationen am Schlepplift in den Sinn, und zwar solche, in denen gedrängelt wird, mit der Auswirkung, dass z. B. die Ski des Vordermanns durch Berührung verkratzt werden. 
Das muss alles nicht sein, schließlich hat man doch freie Zeit, und ein Warten am Schlepplift kann auch „Entschleunigung“ bedeuten.  Sehen Sie die Wartezeit am Lift auch mal von der positiven Seite.
Viele mögen auch den „Einkehr-Schwung“.  Aber  nutzen Sie diese kleine Pause bitte ohne Alkohol, wenn Sie noch fahren wollen, zur Sicherheit für Sie und andere. Wenn Sie doch einmal ein alkoholisches  Getränk genießen möchten, dann erst beim „Aprés-Ski“ unten im Tale, nach den sportlichen Aktivitäten, oder beispielsweise am Kaminfeuer im Gasthof oder Hotel. 

Silvester


Tja, und morgen ist Silvester. Was haben Sie vor? Sie feiern mit Freunden zu Hause? Egal wo Sie sind, machen Sie sich einen schönen Abend. 
Für all diejenigen, die auf einen Ball gehen, sei geraten, den Kleidervermerk des Veranstalters zu studieren. Heißt es bei einer Veranstaltung "festliche Kleidung" oder "black tie", so sind dunkler Abendanzug, Smoking  beim Herrn und bei der Frau ein langes Abendkleid gewiss "chic". Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann fragen Sie am besten beim Veranstalter nach.
Wenn Sie keinen Alkohol zu sich nehmen möchten, kein Problem. Nichtalkoholische Getränke sind auch "in", und auch mit diesen können Sie um 0 Uhr anstoßen.
Kracher & Co.: Achten Sie darauf, ob in Ihrer Ortschaft es überhaupt gestattet ist, Böller und ähnliche Kracher abzuschießen. Falls das erlaubt ist, gehen Sie beim Abschießen sicher, dass keine Gefährdung ausgeht. Achten Sie auch darauf, ab welcher Uhrzeit es überhaupt gestattet ist, Kracher abzuschießen.
Sollten Sie das neue Jahr mit Böllerschießen beginnen, denken Sie dann bitte auch daran, am Neujahrsmorgen den Dreck wegzukehren. Hat was Gutes: Vielleicht treffen Sie beim Kehren Nachbarn und Bekannte, mit denen Sie sich gute Wünsche für das neue Jahr austauschen,  und vielleicht den ersten netten Smalltalk im neuen Jahr machen, wenn Sie sich nicht schon des nächstens gesehen haben.
Ich freue mich auf Silvester zu Hause. Wie in den vergangenen Jahren schaue ich mir wieder „Dinner for one“ an. Ich freue mich auf Miss Sophie und Butler James, sei es in der klassischen Variante oder als Theaterstück in hessischer, fränkischer, oder  z. B.
kölscher Mundart. 

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Jahresausklang, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2015.

Herzlichst  

Karin Schleines





Montag, 29. September 2014

Die "Top Five" beim "Business - Networking"

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie kennen ganz gewiss die Aussage " Kontakte sind  das "A und O". Und sicher waren Sie auch schon einmal in der Situation, jemandem Tür und Tor zu öffnen, oder auch Ihnen wurde ein wertvoller Kontakt vermittelt.
Geschäftskontakte / Geschäftsbeziehungen aufzubauen und diese zu pflegen, gehören zu den Grundlagen für erfolgreiche Geschäfte.
Aus diesem Grunde habe ich Ihnen einmal meine "Top Five" des Netzwerkens zusammengestellt. 

1.  Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Netzwerken. 
Planen Sie Zeit für Ihr Netzwerken ein. Netzwerkpflege soll für alle ein Gewinn sein, und das ist mit Engagement verbunden.

2.  Machen Sie sich ein Bild über Ihre  bestehenden  Kontakte.
Hier können Sie mit einem "Mind Map" arbeiten.
 "Platzieren" Sie sich in die Mitte und zeichnen Sie Äste für eine Übersicht Ihrer Kontakte, aber auch weiterer Ziele für Ihr Networking. Wen kennen Sie, wen würden Sie gerne in naher Zukunft gerne kennen lernen?

3.  Erkundigen Sie sich, welche Verbände, Vereine, Stammtische in Ihrer Branche bestehen. Wichtig hierbei ist dabei, abzugleichen, ob die entsprechenden "Regeln" und "Statuten" des jeweiligen Vereins zu Ihnen persönlich passen. Fragen Sie bei diesen Netzwerken / Verbänden nach, ob es Möglichkeiten gibt,  einmal oder zweimal hineinzuschnuppern. Und: Bleiben Sie kritisch.

4. Ein guter Mix zwischen "Offline- und Online-Welt":
Netzwerkportale sind in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen. Auch hier gilt: AGBs lesen, sich über das Netzwerk informieren, sowohl über die dortigen Usancen als auch über die Kosten. Achten Sie ferner auf die Netikette, also auf die Umgangsformenstandards im Netz, denn hinter jedem Profil steht eine Persönlichkeit oder ein Unternehmen.
Sollten Sie sich für ein Business-Online-Portal entschieden haben, so sollten Sie  im Hinterkopf haben, dass wertvolle Beziehungspflege immer persönlich, also "offline" geschieht. Das Portal selbst wirkt unterstützend.

5. Auf charmante Art und Weise Kontakte aufbauen: Smalltalk

Üben Sie sich im Smalltalk, denn dieses "Kleine Gespräch" kann Wunder wirken.
Überlegen Sie sich eine knackige Selbstvorstellung, den so genannten "Elevator Pitch" (eine Selbstvorstellung, die so lange dauert, wie eine Aufzugsfahrt). Bereiten Sie sich auf Ihren Smalltalk vor, z. B. in dem Sie den Panoramateil Ihrer Zeitung lesen, in einer fremden Stadt einen Blick in die städtische Tageszeitung werfen oder Smalltalk mit dem Taxifahrer halten. All das führt Sie zu vielen interessanten Themen für das "Kleine Gespräch".

Sollten Sie noch weitere Networking - Tipps parat haben, so freue ich mich auf  Ihre  Kommentare zu diesem Blog-Beitrag.

Herzliche Grüße und Ihnen einen guten Start in die Woche

Ihre 

Karin Schleines