Liebe Leserin, lieber Leser,
heute Morgen habe ich mich gefragt, ob wir nicht doch wieder im Winter gelandet sind. Als ich auf das Thermometer geschaut habe, zeigte es gerade einmal 5 Grad – und ich dachte: An Weihnachten hatten wir es schon wärmer gehabt.
Also habe ich die Winterjacke und den Schal wieder hervorgeholt. Kälte ist schließlich Kälte – ganz gleich, ob im Januar oder mitten im Mai.
Wie ist das Wetter bei Ihnen? In einigen Regionen Deutschlands soll es sogar geschneit haben.
Meteorologisch lässt sich dieses Wetterphänomen gewiss gut erklären. Im Volksmund jedoch gibt es eine einfache, charmante Bauernregel, die genau zu diesen Tagen passt: Wir haben Besuch von den Eisheiligen.
Und da dachte ich mir heute Morgen: Das ist doch ein wunderbares Smalltalk‑Thema für diese Woche.
Wer sind die Eisheiligen?
An den Namenstagen verschiedener katholischer Heiliger – überliefert aus dem Mittelalter – soll es laut Bauernregeln die letzten Fröste im Mai geben, bevor der Frühling die Oberhand gewinnt.
Hier die klassischen Eisheiligen im Überblick:
11. Mai – Mamertus
12. Mai – Pankratius
13. Mai – Servatius
14. Mai – Bonifatius
15. Mai – Sophia – bei uns in Hessen liebevoll die „kalte Sophie“ genannt
Bei uns heißt es immer: „Wenn die kalt Sophie rum ist, wird’s wärmer.“
Hoffen wir also auf mildere Tage – spätestens im Juni. Aber auch im Juni kann es laut Bauernregel noch einmal frisch werden: Diese kurze Kälteperiode nennt man die Schafskälte.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag.
Bleiben Sie mir inspiriert. Herzlichst
Ihre Karin Schleines
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| Foto: Cornelia Renson |
