Dienstag, 20. Januar 2026

Wirtschaft für Aufgeschlossene - charmant, verständlich und mit einem Lächeln - Was ist Betriebswirtschaft - oder uff hessisch "Betriebswertschaft"?

Liebe Leserin, lieber Leser,

 
ich freue mich, dass Sie hier sind und vielleicht Freude haben, mit mir betriebswirtschaftliche Themen einmal anders zu entdecken: verständlich, alltagsnah und ohne Fachchinesisch. Wirtschaftliche Begriffen betreffen uns alle – im Beruf, im Alltag, in Entscheidungen, die wir täglich treffen. 

Ich nehme Sie mit in die Welt der Wirtschaft- auf charmante, verständliche Art, mit einem Lächeln, weil Wirtschaft nicht kompliziert sein muss.

Vielleicht fragen sich, warum ich wirtschaftliche Themen hin und wieder  in diesen Umgangsformen-Blog integriere. Für mich gehören Wirtschaft, also Zahlen - Daten - Fakten,  und Soft-Skills untrennbar zusammen.
Fachwissen ist von immenser Bedeutung, doch erst durch Haltung, Kommunikation und respektvolles Miteinander kann professionelles Auftreten entstehen.
Wer wirtschaftliche Zusammenhänge verseht und gleichzeitig souverän auftritt, gewinnt Sicherheit und überzeugt in Wirkung und Präsenz.

In diesem Segment werde ich auch einige Beiträge "uff hessisch" verfassen. Das lockert aus meiner Sicht auf. Weil es in Hessen viele Dialekte und feine regionale Unterschiede gibt, möchte ich vorwegnehmen: Ich  beziehe mich hier auf die Mundart, die in meiner regionalen Umgebung gesprochen wird.
Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Schmökern.

Fangen wir heute ganz einfach einmal mit dem Begriff "Betriebswirtschaft" an, oder wie hier in Mundart gesagt wird "Betriebswertschaft".

Was ist "Betriebswertschaft? 

Betriebswertschaft is eischentlisch nix Wildes. Des is die Kunst, en Laade so zu führe und zu organisiere, dass er läuft.
So en Geschäftsführer odder Inhaber fraacht sich, was brauche eischentlich die Leud? In was muss mer investiere un von was losse mer mal die Händ weg? Welche Entscheidunge müsse getroffe wern, dass mer aach noch in de näschste Jahrn uffm Markst is und wie kriegt mer des hie, dass die Mitarbeiter gern uff die Arbeit komme.
Mei Fazit: Betriebswertschaft ist im Grunde  klaar denke,  orddentlisch plaane un
verantwortlisch hannele

Ich wünsch Ihne noch en scheen Daach,
Bleibe Sie mer inspiriert

Karin Schleines
 

Foto: Cornelia Renson Wiesbaden

Dienstag, 18. November 2025

Die Zukunft beginnt heute - meine Reflexion zu "Future Skills"

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Begriff „Future Skills“ ist in aller Munde.  Und dieser Begriff ist für mich persönlich mit hohen Erwartungen verbunden. Da wird von Resilience oder z. B. auch von Veränderungskompetenz gesprochen. Aber ist es nicht so, dass viele Themen, die zu „Future Skills“ gehören, nicht längst Teil unseres Alltags sind?

Und all diese Kompetenzen, die nun in Kursen vermehrt angeboten werden – sind die nicht auch schon früher vermittelt worden? Ich bin der Meinung, dass man sich mit vielen dieser Skills auch früher beschäftigt hat.

Da hieß Resilience eher Widerstandskraft, Veränderungskompetenz eher Flexibilität und Achtsamkeit ging mit Stressbewältigung einher oder hatte früher schon so geheißen.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich finde es sehr gut, dass ein Augenmerk auf all diese Kompetenzen, insb. wenn diese auch zukünftig immer wichtiger werden, gelegt wird. Aber ich sage auch, viele dieser als Future Skills sind für mich Gegenwartsskills.

Wir müssen uns dennoch mit all den Fähigkeiten, die für die Zukunft relevant werden, beschäftigen, das ist klar. Daher ist eine wissenschaftlich begleitete Analyse zukünftig relevanter Fähigkeiten bedeutsam und hilfreich.

Die Skills, die für morgen und natürlich heute relevant sind, können beispielsweise in fachliche Skills, methodische Skills, persönliche und soziale Skills unterteilt werden. Und all die Kompetenzanforderungen können sich von Jahr zu Jahr auch verschieben. Im Folgenden gehe ich einmal auf methodische und soziale Kompetenzen ein.

So zeigt das Fraunhofer‑Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in „Future Skills 2025“ auf Grundlage der ausgewerteten Studien von 2023 und 2024, dass bei den methodischen Kompetenzen „Digital Literacy“ sowohl im Jahr 2023 als auch im Jahr 2024 an erster Rangstelle stand. Im Jahr 2023 lag „Agile Methoden“ auf Rang 2, im Jahr 2024 dagegen die Managementskills. Man erkennt hier, dass der Fokus sich von reiner Agilität hin zu Führungskompetenzen verschoben hat.

Bei den sozialen Kompetenzen gab es in den Jahren 2023 und 2024 keine Verschiebungen in der Rangfolge: Kommunikation, Networking und Führung lagen jeweils auf den ersten drei Plätzen. [1]

Ich bin überrascht und zugleich auch bestätigt, dass das Thema Networking auf einer der hohen Rangstufen zu finden ist. Ich  habe schon vor vielen Jahren referiert,  Seminare zu Networking und Smalltalk gegeben, und daher mit diesem wichtigen Thema richtig gelegen. Das zeigt, wie sehr manche Fähigkeiten zeitlos sind und heute erneut ins Zentrum rücken.

Es gibt ferner eine aktuell neu veröffentlichte
Auswertung des Future Skill Radars mit weiteren Studien aus den Jahren 2024 und 2025. Networking & Kundenorientierung findet man auch in den aktuellen Auswertungen bei den sozialen Kompetenzen auf Rangplatz 2[2]

Was mir bei all diesen Fähigkeiten zu „Future Skill“-Themen aber konkret fehlt, ist der Aspekt moderne Umgangsformen – sowohl unter dem Aspekt im direkten Miteinander als auch digital. Denn eben diese Skills waren, sind und werden immer Grundlage jeder Zusammenarbeit sein.

Darüber hinaus sollten wir neben all diesen Skills im Hinblick auf Klimawandel und Klimaschutz entsprechende Fähigkeiten definieren und weitergeben. Denn auch der Umgang mit unserer Umwelt gehört zu den Umgangsformen.

Fazit:
Es ist bedeutsam und wichtig, dass wir uns Gedanken um zukünftige Fähigkeiten machen, dass diese Kompetenzen gelehrt und geübt werden. Einige dieser Skills waren und sind auch heute schon von Bedeutung. Der Aspekt Umgangsformen sollte in die Skills mit aufgenommen werden – Umgangsformen sowohl im persönlichen Miteinander (wie z. B. Respekt, Höflichkeit, verbindliches Auftreten im direkten Kontakt) als auch auf digitaler und hybrider Ebene  (Respekt im digitalen Raum, Verbindlichkeit im hybriden Arbeiten). Beide Facetten sind aus meiner Sicht unverzichtbar, um Zusammenarbeit in einer zunehmend vernetzten und zugleich menschlich geprägten Welt zu gestalten.

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche.
Bleiben Sie inspiriert

Herzlichst

Ihre Karin Schleines

 

Foto: Cornelia Renson

 

 

 



[1] Vgl. „Future Skills 2025“, Fraunhofer‑Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Hrsg.), S. 13–14, Abfrage am 14.11.2025, 10:26 Uhr, online verfügbar unter https://publica-rest.fraunhofer.de/server/api/core/bitstreams/dba5082c-9e02-42a0-9b1a-ba7ce838061b/content

[2] Vgl. Vgl. Global Upskill: Future Skills Radar. Online verfügbar unter: https://www.globalupskill.de/de/themenbereiche/future-skills-radar-.html#cop1
Abfrage am 18.11.2025, 16:09 Uhr.

 

Dienstag, 11. November 2025

Meine 5 Smalltalktips für den November

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute haben wir den 11. November. Meine Güte, wie schnell doch die Zeit vergeht.War es nicht kürzlich Sommer? Ich kann nur sagen, für mich vergeht die Zeit momentanwie im Fluge.

Der November ist ja so ein Monat, den nicht alle mögen, wegen der tristen und dunklen Tage. Und deshalb möchte ich etwas Optimismus in diesen
Beitrag einbringen, denn triste Tage laden zum Innehalten ein, zu Kaffee- und Tee-Mittagen, zu Gesprächen. Und wer Smalltalk als gute Möglichkeit sieht, mit anderen ins Gespräch zu kommen, kann auch im November Stilbewusstsein zeigen, nämlich mit Smalltalkthemen, die verbinden, statt zu ermüden. Also raus aus dem November-Blues, und rein in optimistische kleine Gespräche.

Hier kommen nun meine 5 Vorschläge für interessante „kleine Gespräche“ im November.


1. Sankt Martin

Heute, am 11.November, ist Martinstag. Der Martinstag geht auf den Heiligen Martin von Tours zurück, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt haben soll, so die Überlieferung. Er wurde am 11. November geboren, und somit ist dieser Tag ein Gedenktag und auch der Namenstag von allen, die Martin heißen.
Die Laternenumzüge am Martinstag sind sowohl eine christliche Tradition, als auch eine Brauchtumstradition, Licht in die Dunkelheit zu bringen.
Beim Smalltalk mit etwas Hintergrundwissen zu punkten, ist doch einmal schön,
Man kann aber ferner über die wunderschön gebastelten Laternen sprechen oder möglicherweise über die Tradition in vielen Familien, in dieser Zeit Gänsebraten zu genießen.

 
2. Wetter               


Da über das Thema Wetter jeder reden kann, ist auch das Wetter ein geeignetes Smalltalkthema, auch wenn man vielleicht nicht gerade bei diesem Thema stehen bleiben sollte. Gerade im November ist es nass, kalt, neblig.
Hier könnte doch etwas Farbe ins kleine Gespräch kommen: Vielleicht mit einem Thema rund um farbige wunderschöne Regenschirme, farbige Regenhüte und Mäntel, die dem tristen Wetter trotzen. Und man kann dem Wetter auch etwas Positives abgewinnen, nämlich mit dem Thema Gemütlichkeit zu Hause.

3. Heißes Getränk für graue Novembertage

Und da sind wir schon beim Gemütlichen, einem heißen Getränk. Rezepte
austauschen, das klingt doch auch vielversprechend.
Ich z. B. genieße sehr gerne heißen Ingwertee.


4. Musik

Im alltäglichen Gespräch kann das Thema auch auf Musikhören kommen, insbesondere wenn man sich über Gemütlichkeit zu Hause unterhält.
Der eine mag Jazz, Swinging Music, der andere eher klassische Musik.
Und wenn man zu diesem Thema nichts sagen kann oder möchte, so kann man das Thema auch geschickt wechseln, in dem man ein anderes Thema assoziiert und dieses Thema einbringt. Z. B. mit der Assoziation zu einem schönen Novemberevent, wie in Punkt 5. beschrieben.
 

5. Events im November

Das Thema „Events“ kann doch auch ein  schönes Thema sein, wenn es im Gespräch einen guten Zeitpunkt dazu gibt. Theaterabende, Leseabende in einer Bibliothek, Herbstmärkte. Und diese Themen bieten einen guten Start für einen längeren Smalltalk, in dem durch das Bilden von Assoziationsketten viele Themen zur Sprache kommen können.

Ich wünsche Ihnen nun einen gemütlichen November und viel Freude beim Smalltalken.

Herzlichst

Ihre Karin Schleines

Ab 1. Dezember gibt es meinen Adventskalender hier im Blog, mit jeweils einem Impuls, einem Gedanken pro Kalendertürchen bzw. pro Tag vom 01.12. bis 24.12.2025.

Die nächsten Seminare:
28.11.2025  Business Etikette aktuell   in Wiesbaden
05.12.2025  Business Etikette aktuell   in Wiesbaden
27.01.2026   Cappuccino Meeting via Web: Business Etikette Fresh Up

  

Mittwoch, 3. September 2025

Etikette uff hessich: Teil 1 Beim Empfang: Net fuchtele, net verkrampfe – wohin mit de Händ beim (Sekt)Empfang?

Guude, liebe Leserinnen un Leser, 

en (Sekt)Empfang– des klingt doch ganz nooch interessante Geschpräche unnem Hauch von  - ich saach emol - Glämmer.
Abber fer mansche is des vor allem aans: e modorisch Herausforderung.

Denn sobald des Glaas - mit Sekt, Sektorangsch odder nur mit Orangschesaft, mansche trinke aach Wasser -  in der aaane Hand is, stellt sisch die groß Fraach: Was mach isch mit der annern? Die rechte hält des Glaas, die linke baumelt hilflos in de Luft, odder umgekehrt.
Odder mer versucht, des Glaas irschendwie in de Armbeuge zu balanciere, um die Hand freizukriege – für den Handschlag, odder fers so genannte klaane Geschpräsch,  odder des Häppche, das aanem gerad gereicht werd.

Und dann kommt möschlicherweise noch es Garderobemärksche dezu.
Und des Handy.
Und dann vielleicht aach noch es Namensschild, des sich selbststännisch macht.

Mei Oma hätte gesagt: „Ei, des is wie Jongliern - un  mer derf nix falle losse."

Aber kaa Panik – Edikedde is kaan Zerkkus.
Hier komme emool paar Tipps:

Des Glaas kommt in die linke Hand, damit die rechte für Begrüßunge frei bleibt. Is jo eischentlich logisch, gell.
Die freie Hand darf locker an de Seit hänge – kaa Verstecke, kaa Verkrampfe.
Und wenn mer nix zu tun hat mit de Händ – einfach lächele, odder?
Des werkt immer souverän.
Isch bin ja de Meinung, Haldung zeigt sich net nur in de Körpersprach , sondern aach im Umgang mit all dene Unsischerheide.
Und wer beim (Sekt)Empfang entspannt bleibt, der hot schon gewonne – selbst wenn des Häppche emool uff de Serivett landet.

In diesem Sinne: Prost mit Stil – und die Händ sinn dann do, wo se net störe.


Herzliche Grieeß  bzw. Guude

 Es Karinsche

 
Foto: Corneia Renson

Dienstag, 2. September 2025

Smalltalk und Netzwerken mit Cappuccino Charme

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich habe es wieder erlebt, und so einfach kann das sein: Netzwerken beim Frühstück im Hotel Auf jedem Tisch im Hotelresetaurant standen Kärtchen, die die Frühstücksgäste motivieren sollten, mit dem Tischnachbarn ins Gespräch zu kommen, etwa nach dem Motto "Sprich doch auch beim Frühstück mal mit Deinem  - auch unbekannten - Nachbarn". Diese kleine Inspiration des Restaurants zum Smalltalk - es war wohlgemerkt 6 Uhr morgens - trug Früchte. Solch ein "Gemurmel" am frühen Morgen erlebt man nicht oft. In der Regel belegt jeder Gast einen Tisch, holt sich sein Frühstück und frühstückt für sich. Und auch ich hatte mich an jenem Morgen in ein sehr schönes Gespräch vertieft. Ich finde, ein privates Frühstück, das sich urplötzlich in ein kleines interessantes Geschäftsgespräch wandelt, kann inspirierend sein, und wenn es nur ein kleiner Austausch ist. Der Frühe Vogel fängt den Wurm, kann man sagen.  Dieser "Small Business Talk" kann Anknüpfungspunkte für zukünftige geschäftliche Aktivitäten bieten. Er muss es natürlich nicht  Es spielen viele Aspekte mit hinein.

Bei mir kommen diese  "semiprivaten" Gespräche übrigens des öfteren vor. So bei mir z. B. auch im Urlaub. Stellen Sie sich vor:                                                             

Bild: Rosemarie Kloos-Rau  

Man genießt das Early Bird-Frühstück an Deck eines Schiffes morgens gegen ca. 6 Uhr vor der Einfahrt in einen Hafen (ja ich bin auch im Urlaub Frühaufsteherin), und man trifft auf jemanden, mit dem man auf einmal im Gespräch leicht berufliche Gefilde tangiert, sich austauscht und sogar noch die Zeit vergisst. Als ich wieder auf die Uhr geschaut hatte, hatte das Schiff bereits angelegt – und es war 7:30 Uhr. Das Gespräch war sehr inspirierend, und der Kontakt besteht übrigens bis heute.

Selbstverständlich ist Netzwerken Arbeit. Kontakte entstehen persönlich, oft mit großem Zeitaufwand verbunden. Und gewiss kommen Geschäftskontakte nicht angeflogen. Man muss selbst etwas dafür tun. Und solch schöne Gespräche im quasi "semiprivaten" Bereich, die auch im Nachhinein Früchte tragen können, sind doch wunderbar. Da zeigen sich zwei wichtige  Elemente des Netzwerkens:

- Zeige Interesse am Menschen und an dem, was er tut. 
- Nimm die Gelegenheiten, die sich Dir bieten, wahr, nämlich zur Kommunikation mit anderen.

Ich wünsche Ihnen nun einen schönen Tag und nur gute Gespräche.

Bleiben Sie inspiriert.
Herzlichst Ihre Karin Schleines

PS: Business Signature Seminar für Business Ladies, in stilvollem Ambieten an der Saar mit
mit Wissen, Austausch und natürlich Networking  am 29.04.2026

              

             

Dienstag, 19. August 2025

Festschrift mit Feingefühl – wie Inserenten sich wahrgenommen fühlen

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist die Zeit der Feste. Demnächst gibt es bei uns im Vorort ein mehrtägies Fest im Park. Ein solches Fest, und da spreche ich nicht nur von dem hier, sondern auch von vielen anderen Festen, wird von Ehrenamtlichen organisiert, denen ich schon einmal jetzt großen Dank ausspreche.
Lange im Voraus wird geplant, gemacht und getan, und in diesem Zusammenhang komme ich auch auf die Akquise und die Kommunikation mit all den Inserenten im Programmheft des bald stattfindenden Fests zu sprechen.

Ob kleine Annonce, große Annonce, ich habe bei den Organisatoren den Eindruck, jeder Inserent wird individuell wahrgenommen und wertgeschätzt. Und diese Wertschätzung äußert sich denn auch in einer sehr persönlichen Ansprache via Mail, viele Monate vorab mit gutem Zeitpuffer für alle. Dass die Mediadaten der Anfrage nach einer Annonce beigefügt sind, ergibt sich von selbst. Und wenn Fragen bestehen, steht man zur Verfügung, und das ziemlich zeitnah, habe ich festgestellt.

Und bereits mit Auslage in den Geschäften und Institutionen, haben alle Inserenten bereits ein Belegexemplar samt Rechnung erhalten. Ich finde das ist eine große Wertschätzung, wenn ein Inserent einige Wochen vor dem Fest bereits seine Annonce im Heft sieht. Und nicht nur das, die Rechnung ist auch noch sehr freundlich geschrieben. 

Um die Beziehung zu Inserenten auch für die Zukunft zu festigen, gehe ich im Folgenden kurz und knapp auf drei für mich bedeutende Aspekte ein:


Drei Grundsätze für den Umgang mit Inserenten

1. Wertschätzung

- Inserenten sind Partner. Ein freundlicher Ton in der Kommunikation ist Teil der Wertschätzung und
  stärkt die Beziehung. Dies gilt selbstverstäsndlich auch umgekehrt, vom Inserenten den
  ehrenamtlich Wirkenden gegenüber. 

2.Transparenz - professionell auftreten

- Inserate werden sorgfältig platziert. Das schafft Vertrauen. 
- Bei Online-Programmheften kann ein entsprechender Link zur Webseite des
  Inserenten angebracht werden. 

- Es ist legitim nach einer Rechnung zu fragen, wenn diese nicht wie erwartet eintreffen sollte. Eine
  Nachfrage ist ein Ausdruck von Verlässlichkeit. 


3. Partnerschaften pflegen

- Inserenten könnten auf der Online-Seite des Fests sichtbar gemacht werden. Umgekehrt ist es  sicher 
  auch dem organisierenden Verein oder Verband wertschätzend, auf die Veranstaltung aufmerksam zu

  machen, z. B. durch Auslage von Programmheften in den Geschäften. Das stärkt zudem die lokale
  Verbundenheit. 

Mein Dank an das Ehrenamt

Mein Dank gilt allen, die sich ehrenamtlich engagieren – für das kommende Fest, für vergangene Veranstaltungen und für das gesellschaftliche Miteinander. Mögen die Feste gelingen, die Begegnungen bereichern und die Wertschätzung auf allen Seiten spürbar sein. 

In diesem Sinne wünsche ich  Ihnen allen noch eine gute und erfolgreiche Zeit.

Bleiben Sie mir inspiriert.
Herzlichst
Ihre
Karin Schleines

 

Foto: Cornelia Renson




Montag, 14. Juli 2025

Die englische Teezeit - eine charmante Tradition, die auf keiner "Bucketlist" fehlen sollte

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele von uns befinden sich in den Ferien. Und während einige ihren Urlaub bei sich zu Hause verbringen, zieht es andere wiederum in andere Regionen - im In- und Ausland, vom Urlaub am Meer, einer Studien- oder Rundreise bis hin zum Städtetrip. 

Apropos Städtertrip. Eine Lieblingsstadt von mir ist London. Und gerne freue ich mich dann auch immer, wenn man da ist, auf eine Teatime. Als ich vor zwei Jahren ein paar Tage in London verbracht habe, wurden am Frühstücksbuffet auch Scones angeboten. Ich kam nicht umhin, mir zum Frühstück doch einen Scone nach dem Porridge zu nehmen. Den hätte ich mir mit Erdbeermarmelade bestrichen und auf diese Art genossen. Das sah der Restaurantleiter, der dann auch zu mir an den Tisch kam und mir über die traditionelle englische Teezeit berichtete. Zwei Minuten später stand denn dann auch die "Clotted Cream" auf dem Tisch, organisiert von ihm. Ich war ihm sehr dankbar, und so kam ich in den Genuss morgens um 9 Uhr einen festen Bestandteil der englischen Teezeit einzunehmen, wunderbar.

Den Ursprung der englischen Teezeit, auch bekannt als English afternoon tea, findet sich, so die Literatur, im 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde das Abendessen ziemlich spät eingenommen, und der Zeitraum zwischen Mittagessen und Abendessen erschien vielen zu lang. Aufgrund dieser Tatsache wurde eine nachmittägliche Zwischenmahlzeit mit Sandwiches, Gebäck und Tee gereicht.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, diese englische Teezeit zu probieren. Im klassischen Sinne werden bei der englischen Teezeit neben den Scones, der Clotted Cream und der Marmelade, zusätzlich noch kleine belegte Sandwiches und kleine Törtchen, Petits Fours und / oder  Gebäck angeboten. Es kann natürlich sein, dass möglicherweise auch unterschiedliche Interpretationen der Teatime mit abgewandelten Speisen, angeboten werden. Hier empfiehlt es sich, einen Blick auf die jeweilige Speisekarte zu werfen.

Viele Hotels und Cafes bieten die Teatime an. Einige Lokationen beginnen sogar schon um 14 Uhr, andere gegen 16 / 17 Uhr.  Aufgrund der Beliebtheit sollte man reservieren. 

Ich wünsche Ihnen nun allen einen guten Wochenstart und all denen, die Ferien habe, eine entspannte Auszeit vom Alltag.

Bleiben Sie mir inspiriert,

Herzlichst

Ihre

Karin Schleines


Foto: Cornelia Renson