Montag, 31. März 2025

Hallo Herr Kollege und Frau Kollegin GPT - Umgangsformen im Kontext der digitalen Welt, insbesondere im Kontext der "Künstlichen Intelligenz"

 Liebe Leserin, lieber Leser,

Foto: K. Schleines
die digitale Transformation schreitet immer weiter voran, und ich denke wir kommen alle an "KI" nicht vorbei. Die künstliche Intelligenz spielt eine immer größer werdende Rolle in unserem geschäftlichen, aber auch privaten Alltag. Eine Bekannte von mir hat mir kürzlich mitgeteilt, dass sie über "KI" Informationen zu einem Strickmuster 

für einen neuen Schal abgefragt hat und war sogleich baff, denn sie hatte offenbar nicht gedacht, dass sie doch einige interessante Impulse erhalten hat. Und die Bekannte ist sehr routiniert in Punkto Stricken. 

Ich habe neulich über KI ein Rezept angefragt und in diesem Zusammenhang Zutaten in die Recherche eingegeben, die ich noch vorrätig hatte. Es wurden mir zwei Rezeptvorschläge zugesandt, die sich sehr gut angehört haben, eines davon habe ich ausprobiert, lecker. 

Gewiss, ich hätte auf dieses Rezept auch selbst  kommen können, wollte aber einmal testen, was mir "KI" anbietet.

So wie KI bei  kleineren Alltagsfragen behilflich sein kann, so kann die künstliche Intelligenz auch in der Arbeitswelt unterstützen, bei Planungen, bei der Automatisierung von betrieblichen alltäglichen Prozessen, bis hin zu KI als künstlicher Kollege / künstliche Kollegin, die bei schwierigeren Entscheidungen möglicherweise Unterstützung bieten können.

So interessant die Impulse auch sind, die Integration von KI in unseren Alltag birgt jedoch auch Risiken und  Herausforderungen*. So sollten wir uns u. a. mit folgenden Aspekten befassen:

a) Gewährleistung Datenschutz
b) Erkennen von Risiken im Umgang mit künstlicher Intelligenz: Z. B. Aspekt Risiko und       
    Verantwortung für etwaige Fehlentscheidungen durch Fehler eines KI-Systems
c) Gewährleistung von sicheren KI-Systemen
c)  Anonymität- die "Kollegen KI" sind ja nicht menschlich - ethische Fragen

Aus diesem Grunde liegt es an uns, sich mit diversen Risiken, sowie Fragestellungen zu ethischen Aspekten und Umfangsformen in Bezug auf KI aber auch hinsichtlich digitalem Arbeiten generell zu beschäftigen.

Die EU hat den AI Act** zur Regulierung von KI auf den Weg gebracht. Es ist in diesem Kontext zu begrüßen, dass all diejenigen, die mit KI im Alltag zu tun haben, sich mit künstlicher Intelligenz und deren Risiken beschäftigen und auseinandersetzen müssen.
Ich bin der Meinung, dass sich im Grunde jeder mit der Thematik KI beschäftigen sollte, und
darüber hinaus auch mit digitaler Etikette. Die Umgangsformen machen keinen Halt vor der digitalen Welt sondern gelten auch dort.
Die Aspekte der Etikette bzw. "Netiquette" im Hinblick auf digitales Arbeiten und künstlicher Intelligenz sollten in unserer Gesellschaft über alle Generationen hinweg erörtert werden. In der Weiterentwicklung von Regeln sollten denn auch u. a. Experten aus Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft, IT, Pädagogik, vielleicht sogar auch Medizin zu Worte kommen.

Ich bin gerade dabei, mich in Sachen KI weiterzubilden. Ich besuche gerade einen E-Learning-Kurs zum Thema KI und habe nunmehr eine Transferübung auf diesem Wege abgearbeitet. Aufgabe ist es, einen Beitrag zu schreiben unter Zuhilfenahme von KI. Nun, dieser Beitrag ist es geworden. Das hat sich gut ergeben, da ich eh einen neuen Blogbeitrag schreiben wollte.
Und ich bin auch transparent: Ich habe bezüglich der Herausforderungen von KI das System
Chat GPT* für die Recherche genutzt. Aber geschrieben habe ich den Beitrag doch noch gerne selbsttätig, und auch mit meinen eigenen Gedanken. Der Mensch steht für mich immer noch
im Mittelpunkt. Und im Hinblick auf Transparenz gilt, wie seit jeher gelernt:
Wir müssen genutzte Quellen auf Qualität prüfen und diese transparent machen, wenn mit diesen gearbeitet wird, und das gilt auch für Rechercheergebnisse aus der KI.

* Vgl. Quelle: ChatGPT (Open AI), Abfrage am 31.03.2025, 14:35 Uhr

 **  Zu EU AI Act: Vgl. EU Parlament im Internet: https://www.europarl.europa.eu/topics/en/article/20230601STO93804/eu-ai-act-first-regulation-on-artificial-intelligence  Abfrage vom 31.03.2025 15:10 Uhr

Danke für die interessante Transferübung @openmjnd und Veranstalter Handelsblatt Management Campus.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Woche.
Bleiben Sie mir inspiriert

Herzlichst

Ihre Karin Schleines 





Donnerstag, 30. Januar 2025

Herz und Mitmenschlichkeit - "Knigge" heute

Liebe Leserin, lieber Leser,

 Foto: Karin Schleines
die Zeit vergeht, und wir haben jetzt schon wieder Anfang Februar.  Da ich mich dieses Jahr in diesem Blog noch nicht gemeldet habe, wünsche ich Ihnen allen nachträglich noch ein gutes neues Jahr mit ganz viel Gesundheit, und nur glücklichen Momenten.

Anfang des Jahres hatte ich ein sehr informatives Business Frühstück mit einer Kundin von mir. Wir waren beide mit dem Service des Personals des Cafés, insbesondere der Freundlichkeit, dem  reservierten Tisch und dem Frühstück sehr zufrieden. Das war eine gute Basis für
ein erfolgreiches Gespräch.

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Gespräch mit meinem Arzt hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise bei der doch jetzt immer besser werdenden Gelenkigkeit meiner Schulter.
Es ist immer wieder schön, mit einem Lächeln von den Mitarbeitenden am
Empfang und vom Arzt begrüßt und verabschiedet zu werden inklusive
dem Gefühl der Hoffnung auf Besserung und, dass diese Praxis auf
Augenhöhe mit Patienten kommuniziert.

Und auch vor einigen Tagen konnte ich beobachten, wie Kinder einem
älteren Herrn, der nicht so gut zu Fuß gewesen ist, behilflich waren,
die Straße zu überqueren. Der Herr war so glücklich darüber gewesen.   

Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft inklusive Servicebewusstsein im Job sind,
das "Um und Auf" im täglichen Miteinander. Ich rede nicht von Perfektionismus,
nein, aber von einer Form des Umgangs miteinander, der Optimismus und
Hoffnung ausstrahlen lässt.
Denn die Form des Umgangs miteinander ( U M G A N G S F O R M E N )
macht unsere mitmenschlichen Beziehungen aus.

 
Herzlichkeit und Herzenswärme für ein gutes Gefühl

Gemäß Duden*  bedeutet der Begriff Herzlichkeit:

" 1. a) herzliches (1a) Wesen Entgegenkommen
       b) Aufrichtigkeit, Echtheit, Ehrlichkeit; herzliche (1b) Art 

   2. von innen kommende Freundlichkeit, herzliche Verhaltensweise,
       Äußerung".

Und insbesondere in der heutigen Zeit, sollten wir alle mehr aufeinander zugehen,
an unsere Mitmenschen denken, Herz zeigen, dem Gegenüber ein Lächeln zaubern.

Umgangsformen - "Knigge" -  bedeuten aus meiner Sicht in der heutigen Zeit:

Mitmenschlichkeit - Respekt - Hilfsbereitschaft,
oder einfach gesagt "Herzlichkeit und  Herzenswärme".
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nur freundliche und herzliche Begegnungen.

Bleiben Sie hoffnungsvoll und weiterhin inspiriert.

Viele Grüße

Karin Schleines

*Quelle Duden im Internet :https://www.duden.de/rechtschreibung/Herzlichkeit

  
Hier ein kleiner Ausblick auf  meine folgende Seminartermine:

Online-Kurzseminar Business Etikette Fresh - Up              20.02.2025  13 - 14:30 Uhr
Online-Kurzseminar Business Etikette Fresh - Up:             25.02.2025  13 - 14.30 Uhr
Präsenzseminar Bank- und Finanzwissen leicht gemacht:   07.03.2025  ganztags in Wiesbaden
Präsenzseminar Business Etikette aktuell:                           13.03.2025   ganztags in Hamburg
Präsemzseminar BWL leicht gemacht:                                17.03.2025   ganztags in Wiesbaden
Online Kurzseminar Business Etikette Fresh-Up                18.03.2025   13 - 14.30 Uhr

Mittwoch, 15. Mai 2024

Mit Höflichkeit punkten....die Sache mit der Pünktlichkeit und der Termintreue

Liebe Leserin, lieber Leser,

neben fachlichem Knowhow sind die Kenntnis moderner Umgangsformenstandards und deren Umsetzung in unserem heutigen (Geschäfts)Alltagsleben nicht wegzudenken. Und das gilt sowohl "offline" als auch "online". 
Stellen Sie sich einmal folgende Situationen vor:

Situation 1:

Es wird in einer Besprechung ein neuer Termin für eine Präsenzsitzung für in einem halben Jahr festgelegt. Da man vier Wochen vor besagtem Termin noch kein Protokoll der vergangenen Sitzung erhalten hat, dito noch keine Einladung zur anstehenden Sitzung, wird nachgefragt, zumal man die Reise zum Besprechungsort organisieren möchte. Einige Stunden später erhalten alle Mitwirkenden eine Absage des Termins aufgrund räumlichen Engpasses.

Es wird ein neuer Termin vereinbart, auf zwei Monate später, diesmal für eine Onlinesitzung. Eine Einladung mit Agenda, Arbeitspapieren und Protokoll der vergangenen Sitzung ergeht ein Tag vor Sitzung, und zwar am späten Nachmittag.
Ergebnis: Die Sitzung findet statt, jedoch hat 1/3 der Teilnehmenden abgesagt, da zu kurzfristig. 

Situation 2:

Ein Gastgeber hat  zu einer Sitzung eingeladen - online. Er verspätet sich und lässt die Teilnehmenden vor dem virtuellen Besprechungsraum 15 Minuten warten.  Eine Avisierung der Verspätung gibt es nicht. Angesprochen, warum die Verspätung, erhält man die Antwort, man hätte noch einen anderen Termin gehabt.

Jedes Verhalten hat eine Wirkung auf andere.                                

Damit alle mit einem guten Gefühl in Gesprächstermine und Sitzungen gehen, folgen hier einmal einige persönliche Tipps von mir:                                            

1. Avisierung einer Verspätung
Sollten Sie sich als Gastgeber / Gastgeberin oder aber auch als Gast verspäten, avisieren Sie es dem
anderen. So kann man sich zeitlich darauf einstellen. 

2. Termine gut vorbereiten - sowohl inhaltlich, zeitlich und technisch
Wer bei Teilnehmenden "punkten" möchte, der behält etwaige Termine, die er ausmacht, in Wiedervorlage. Protokolle sollten spätestens zwei Wochen nach erfolgter Sitzung an alle zur Prüfung
übersandt werden.  Einladungen zu Terminen sollten spätestens drei Wochen vor Termin inklusive Agenda herausgeschickt werden. Auch wichtige Arbeitsunterlagen sollten der Agenda beiliegen.

3. Effektive Meetings führen
Gestalten Sie die Meetings in zeitlich effektiver Art. Kommen Sie auf den Punkt.

4. Termine in die Wiedervorlage
Achten Sie auf eine gute persönliche Wiedervorlage. Machen Sie nicht andere für eigenes "Versäumen" von Terminen verantwortlich. 

5. Respekt vor anderen
Respekt vor anderen zeigt sich neben Pünktlichkeit auch in der wertschätzenden Kommunikation mit Teilnehmenden /  Mitwirkenden. Und dass man als Gastgeber und Moderator den Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnet, versteht sich von selbst.


Ich wünsche Ihnen nun noch eine gute Woche,

bleiben Sie mir inspiriert

Herzlichst


Ihre
Karin Schleines

PS:
Business Etikette aktuell: Ausblick auf die nächsten Tagesseminare und Online-Kurzseminare:

28.05.2024 Online-Kurzseminar Business Etikette Fresh-Up
14.06.2024 Tagesseminar in Wiesbaden Business Etikette aktuell
21.06.2024 Online-Kurzseminar Business Etikette Fresh-Up
24.06.2024:Für Business Ladies - 3 Stunden für Auftritt und Wirkung
26.06.2024 Für die Assistenz: Souverän durch den Geschäftsalltag - Auftritt und Wirkung
12.07.2024 Tagesseminar in Wiesbaden Business Etikette aktuell
25.07.2024 Tagesseminar in Hamburg Business Etikette aktuell
30.07.2024 Tagesseminar in Wiesbaden Business Etikette aktuell

Mittwoch, 24. April 2024

So punkten Sie auch kulinarisch bei Ihren Gästen - Die geeignete Fingerfood - Auswahl für ein Get Together



 Liebe Leserin, lieber Leser,

ich werde immer mal wieder zu einigen Empfängen eingeladen. Neben Grußworten, Reden und vielen interessanten Gesprächen wird auch immer kulinarisch seitens des Gastgebers etwas geboten.

Und hierbei wählen die meisten Gastgeber das klassische Fingerfood, belegte Schnittchen, Brötchen, Bretzel (im Süddeutschen gerne auch mit Butter). 
Mir gefällt das immer sehr gut.
Ich plane für in zwei Monaten auch eine Get Together und bin gerade dabei, zusätzlich zum klassischen Fingerfood nach Alterantiven Ausschau zu halten.      

Welche Alternativen in Frage kommen könnten und auf was ich bei der Auswahl besonders achte, insb. auch im Rahmen der Vorbereitung des Get Togethers, das lesen Sie nunmehr im Folgenden:

Auf was ich achte im Rahmen der Vorbereitung des Get Togethers

1. Zeitpunkt
Findet die Veranstaltung im Sommer statt oder im Winter, draußen oder drinnen?

2.Situation / Anlass
Um was für eine Veranstaltung handelt es sich: Ist sie geschäftlich oder eher privat, ist sie
formeller oder eher legerer Natur?

3.Teilnehmer / Teilnehmerzahl
Wie viele Gäste werden erwartet? Sollen lediglich kleinere Häppchen angeboten werden oder entsprechend des Anlasses ein Buffet? Was steht im Mittelpunkt: Kulinarisches oder Gespräche?

4. Was bereite ich selbst vor, was bereiten andere bzw. ein eventueller Catering-Service vor?
Ich kläre ab, welches Equipment benötigt wird, was ich selbst zur Verfügung stellen kann, was ich eventuell leihen muss und ich kläre für mich, welche Speisen ich selbst vorbereite und welche nicht. 

5. Platz
Wo soll das Get Together stattfinden: In einer ausgesuchten Lokation oder eher privat zu Hause oder in der Firma? Wo sollen Buffet, Tische aufgebaut werden?

6. Kosten / Budget
Auf das Budget kommt es zudem an.

Wenn mir klar ist, wie ich etwas gestalte, dann geht es zu konkreten Auswahl des Fingerfoods bzw. Buffets:


Auswahl an Möglichkeiten (erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

1. Kaltes, warmes oder ein Mix aus kaltem und warmem Buffet.
    Hier wird klassisches Besteck bereit gestellt.
2. Kleineres Buffet mit einem Mix aus klassischen Schnittchen und Speisen auf Löffeln oder
    in Gläschen serviert (Verrines). Hier kommen die Gäste zusätzlich mit Gabel und Löffel aus.
3. Ein Buffet mit Bretzeln und Schnittchen. Hier kommen die Gäste ohne Besteck aus.
4. Tabletts mit großartig belegten Brötchen.
5. Buffet mit gegrillten Köstlichkeiten


Die persönliche Entscheidung

Die Entscheidung ist einfach. Ich habe mich für die dritte Möglichkeit - die klassische Art- entschieden, weil es sich um einen  legereren Anlass handelt, der nicht stundenlag dauert, der vormittags stattfinden wird, Stehtische ausreichen und Gespräche im Vordergrund stehen sollen.

Ich wünsche Ihnen nunmehr noch eine gute Woche.

Bleiben Sie mir inspiriert.    

Herzlichst

Ihre Karin Schleines






    










 



 



Mittwoch, 24. Januar 2024

Mit VIsitenkarten beeindrucken

Lieber Leserin, lieber Leser,


Foto: Cornelia Renson
nachträglich wünsche ich Ihnen allen ein gutes gesundes neues Jahr.
Neujahrswünsche kann man auf jeden Fall getrost noch bis Ende Januar übermitteln, zumal so einige Neujahrsempfänge auch bis zum Ende des Januars hinreichen.
Bei Empfängen, und da gehören natürlich auch die Neujahrsempfänge dazu, sollten Visitenkarten nicht fehlen, insbesondere, wenn man  mit Personen, die man noch nicht kennt, ins Gespräch kommt.
Selbstverständlich gibt es digitale Visitenkarten, aber ich bin der Meinung, eine schöne Visitenkarte zu übergeben, gehört zu einem guten ersten Eindruck dazu. Dieses kleine Kärtchen ist ein Aushängeschild der Person, die es übergibt oder des Unternehmens, das die Person vertritt.

Hier ein paar persönliche Tipps kurz und bündig: 1.
Visitenkarten ordentlich aufbewahren, z. B. in einem Etui.

2. Visitenkarten mit Blickkontakt übergeben. Beim Erhalt die Karte lesen. 3. In Meetings lege ich die Visitenkarte meines Gegenübers über meine Mappe, so vergesse ich den Namen nicht. 4. Die Visitenkarte sollte Ihre Kontaktdaten (Telefonnummer, evtl. eine Mobilnummer, postalische Adresse, Mailadresse, evtl. Webseite) enthalten.

Der nächste Beitrag folgt demnächst mit Tipps rund um die Organisation von Get Togethers.

Ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche, bleiben Sie inspiriert.

Herzlichst

Ihre

Karin Schleines


Nähere Informationen zu Beratung und Seminaren finden Sie hier: www.schleines.de www.knigge.tv

Donnerstag, 16. November 2023

Projekt Weihnachten

 


Liebe Leserin, lieber Leser,

ich habe lange überlegt, ob ich vor dem Totensonntag in Sachen Weihnachtsvorbereitungen etwas schreiben sollte, und habe nun entschieden, dass ich das tue. Die Zeit ist ja gar nicht mehr so lange hin bis zu den Feiertagen, und da ist ja so einiges für den einen oder anderen zu planen.

Im Folgenden können Sie meine ganz persönlichen Vorbereitungstipps lesen.


Sieht man die Planungsschritte als ein kleines Projektchen an, so kann man wie folgt loslegen:

a)
Ich empfehle, ganz zu Beginn der  Planungen, all das, was Ihnen bezüglich der Festtage und deren Vorbereitungen einfällt, auf einem Blatt zu notieren. Das können Sie mit Ihrer Familie im privaten Bereich tun, aber auch mit dem Team im geschäftlichen Bereich, wenn entsprechende Planungen für weihnachtliche Zusammenkünfte anstehen.


b).
Clustern Sie: Ordnen Sie die entsprechenden Ideen entsprechenden Themenkategorien zu, wie z. B. 

Weihnachtskorrespondenz geschäftlich  / privat,
Deko (darunter z. B. auch Technik, Lampen...),
Genuss (darunter z. B. Ideen für Plätzchenbacken, Weihnachtsmenüs zusammenstellen…).


c)
Notieren Sie im Einvernehmen aller entsprechende kleine Handlungsschritte in jeder Kategorie.  In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich denn auch, einen Plan zu erstellen, wer was macht, und bis wann alles erledigt sein sollte. 

d)
Notieren Sie dabei grobe Handlungsschritte als eine Art "Meilenstein" und darunter
kleinere Handlungsschritte (wer  macht  was  bis  wann?).

Einige Tage vor den Feiertagen bzw. des feierlichen Get Togethers im geschäftlichen Bereich geht’s an das Finetuning ( z. B. konkreten Ablauf der entsprechenden Feierlichkeiten checken,
ist alles fürs Menü eingekauft, wann wird gekocht, liegt die weihnachtliche Tischdeko parat?)


Gut ist es dann auch noch, dass man all die Vorbereitungsschritte 
im Auge behält, um etwaigem vorweihnachtlichem "Stress" zu entgehen.

Aktuell plane ich die privaten und geschäftlichen Weihnachtsgrüße.

Die Liste mit Adressen ist komplettiert, die Karten sind schon vollständig.
Nun werde ich an einem der kommenden Wochenenden die Grüße handschriftlich
verfassen und die Post  mit Porto versehen.
Geplant habe ich, dass ich die Post um den 06.12.2023 versende.

In diesem Sinne, wünsche ich wünsche Ihnen eine gute Woche.

Bleiben Sie mir inspiriert. 

Herzlichst                      

Foto: Cornelia Renson

Ihre

Karin Schleines

 

PS.:
Im Advent gibt es so einige Smalltalk-Tipps von mir, und zwar mindestens jeweils zu einem Adventssonntag.

Dienstag, 31. Oktober 2023

Tipps für den heutigen Smalltalk - am 31.Oktober 2023


Lieber Leserin, lieber Leser,

heute haben wir den 31.10.2023. Viele feiern heute Halloween. Insbesondere Kinder ziehen wenn es dunkelt wird um die Häuser, bestenfalls verkleidet als hexenartige Wesen und fragen an Haustüren nach "Süßem oder Saurem".

Foto: Rosemarie Kloos-Rau
Aber ich möchte nicht vergessen, dass heute auch Reformationstag ist, ein ziemlich wichtiger Tag für protestantisch geprägte Regionen.

Und bei einer netten Unterhaltung heute, z. B. bei einem Kaffee oder Tee,  könnten beide Themen möglicherweise in irgendeiner Form Inhalt sein. 


Reformationstag am 31.Oktober und Allerheiligen am 01.November

Evangelische Christen gedenken heute an Martin Luther, der am 31. Oktober 1517  in Wittenberg mit seinen 95 Thesen  die Reformation der katholischen Kirche eingeleitet hatte. Berichtet wird, dass er diese 95 Thesen an das Portal der Wittenberger Schlosskirche genagelt haben soll.  
In Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ist heute ein gesetzlicher Feiertag.
Zwar gilt das Thema Religion eher als ein "No-Go-Thema" beim leichten Gespräch, dennoch könnte man sich im Smalltalk über interessante Sehenswürdigkeiten der Lutherstadt Wittenberg unterhalten, möglicherweise auch über Feiertage.
Interessanterweise folgt dem Reformationstag Allerheiligen am 01.11., ein katholischer Feiertag. Man gedenkt den Heiligen und all den Verstorbenen, die ihr Leben nach christlichem Glauben ausgerichtet und geführt haben.. Er ist in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein gesetzlicher Feiertag. 

Halloween

Und Vielleicht könnte man noch einem  Zusammenhang zwischen 01.November und Halloween herleiten?
Halloween leitet sich von "All Hallows Eve" ab, dem Abend vor Allerheiligen. Die Bräuche am Abend und in der Nacht zu Allerheiligen sind laut der Literatur keltischen Ursprungs, ursprünglich um die Geister zu vertreiben. Vor allem in Irland waren die Bräuche, wie z. B. das Aufstellen von Gruselkürbissen, Usus. 
           
Die irischen Einwanderer in Amerika haben diese Bräuche dort weitergeführt.

Heute wird Halloween auch in Europa mehr und mehr "gefeiert".

Vielleicht klingeln kleine Hexen heute Abend bei Ihnen.
Ich habe es schon sehr oft erlebt, dass sie toll kostümiert sind und sogar singen oder ein Gedicht auf- sagen, jedoch ohne dem Spruch "Süßes oder Saures".

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Tag und viel Freude beim Smalltalk heute.

Bleiben Sie inspiriert.

Herzlichst

Karin Schleines

Foto Cornelia Renson

















Halloween schwappte dann auch rüber zu uns nach Europa.