Liebe Leserin, lieber Leser,
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Foto: K. Schleines |
für einen neuen Schal abgefragt hat und war sogleich baff, denn sie hatte offenbar nicht gedacht, dass sie doch einige interessante Impulse erhalten hat. Und die Bekannte ist sehr routiniert in Punkto Stricken.
Ich habe neulich über KI ein Rezept angefragt und in diesem Zusammenhang Zutaten in die Recherche eingegeben, die ich noch vorrätig hatte. Es wurden mir zwei Rezeptvorschläge zugesandt, die sich sehr gut angehört haben, eines davon habe ich ausprobiert, lecker.
Gewiss, ich hätte auf dieses Rezept auch selbst kommen können, wollte aber einmal testen, was mir "KI" anbietet.
So wie KI bei kleineren Alltagsfragen behilflich sein kann, so kann die künstliche Intelligenz auch in der Arbeitswelt unterstützen, bei Planungen, bei der Automatisierung von betrieblichen alltäglichen Prozessen, bis hin zu KI als künstlicher Kollege / künstliche Kollegin, die bei schwierigeren Entscheidungen möglicherweise Unterstützung bieten können.
So interessant die Impulse auch sind, die Integration von KI in unseren Alltag birgt jedoch auch Risiken und Herausforderungen*. So sollten wir uns u. a. mit folgenden Aspekten befassen:
a) Gewährleistung Datenschutz
b) Erkennen von Risiken im Umgang mit künstlicher Intelligenz: Z. B. Aspekt Risiko und
Verantwortung für etwaige Fehlentscheidungen durch Fehler eines KI-Systems
c) Gewährleistung von sicheren KI-Systemen
c) Anonymität- die "Kollegen KI" sind ja nicht menschlich - ethische Fragen
Aus diesem Grunde liegt es an uns, sich mit diversen Risiken, sowie Fragestellungen zu ethischen Aspekten und Umfangsformen in Bezug auf KI aber auch hinsichtlich digitalem Arbeiten generell zu beschäftigen.
Die EU hat den AI Act** zur Regulierung von KI auf den Weg gebracht. Es ist in diesem Kontext zu begrüßen, dass all diejenigen, die mit KI im Alltag zu tun haben, sich mit künstlicher Intelligenz und deren Risiken beschäftigen und auseinandersetzen müssen.
Ich bin der Meinung, dass sich im Grunde jeder mit der Thematik KI beschäftigen sollte, und
darüber hinaus auch mit digitaler Etikette. Die Umgangsformen machen keinen Halt vor der digitalen Welt sondern gelten auch dort.
Die Aspekte der Etikette bzw. "Netiquette" im Hinblick auf digitales Arbeiten und künstlicher Intelligenz sollten in unserer Gesellschaft über alle Generationen hinweg erörtert werden. In der Weiterentwicklung von Regeln sollten denn auch u. a. Experten aus Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft, IT, Pädagogik, vielleicht sogar auch Medizin zu Worte kommen.
Ich bin gerade dabei, mich in Sachen KI weiterzubilden. Ich besuche gerade einen E-Learning-Kurs zum Thema KI und habe nunmehr eine Transferübung auf diesem Wege abgearbeitet. Aufgabe ist es, einen Beitrag zu schreiben unter Zuhilfenahme von KI. Nun, dieser Beitrag ist es geworden. Das hat sich gut ergeben, da ich eh einen neuen Blogbeitrag schreiben wollte.
Und ich bin auch transparent: Ich habe bezüglich der Herausforderungen von KI das System
Chat GPT* für die Recherche genutzt. Aber geschrieben habe ich den Beitrag doch noch gerne selbsttätig, und auch mit meinen eigenen Gedanken. Der Mensch steht für mich immer noch
im Mittelpunkt. Und im Hinblick auf Transparenz gilt, wie seit jeher gelernt:
Wir müssen genutzte Quellen auf Qualität prüfen und diese transparent machen, wenn mit diesen gearbeitet wird, und das gilt auch für Rechercheergebnisse aus der KI.
* Vgl. Quelle: ChatGPT (Open AI), Abfrage am 31.03.2025, 14:35 Uhr
** Zu EU AI Act: Vgl. EU Parlament im Internet: https://www.europarl.europa.eu/topics/en/article/20230601STO93804/eu-ai-act-first-regulation-on-artificial-intelligence Abfrage vom 31.03.2025 15:10 Uhr
Danke für die interessante Transferübung @openmjnd und Veranstalter Handelsblatt Management Campus.
Ich wünsche Ihnen allen eine gute Woche.
Bleiben Sie mir inspiriert
Herzlichst
Ihre Karin Schleines